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ATHEN - Griechisches Kulturzentrum

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2020-07-25 2020-07-25 25.07.2020

Das Griechische Kulturzentrum gehört der Stiftung für Auslandsgriechen, die von der Familie Lazaros Ephraimoglou mit dem Ziel gegründet worden ist, das historische Gedächtnis wachzuhalten und die Rolle der griechischen Kultur innerhalb der Entwicklung der Menschheit zu verdeutlichen.
Es ist in einer umgebauten Industrieanlage aus dem Jahr 1940 an der Pireos-Straße untergebracht und besitzt eine Ausstellungsfläche von insgesamt 35.000 qm; die Entwürfe stammen von dem Architekten Solon Kydoniatis.
Das erste umgebaute Gebäude beherbergt auf einer Grundfläche von 2.000 qm den Ausstellungsbereich, einen vollständig ausgerüsteten Vortrags- und Veranstaltungssaal sowie ein Cybercafé, d. h. ein hochmodernes Internetcafé, mit dessen Computern man u. a. auch die im Haus produzierten CD-ROM´s abrufen und im Internet surfen kann.
Im Erdgeschoss gibt es einen Museumsladen, in dem man die gedruckten und elektronischen Publikationen der Stiftung, Bücher, Dekorationsobjekte, Büromaterial, Souvenirs und Hefte für die kleinen Besucher erwerben kann.
Im Erdgeschoss befinden sich auch die in Griechenland einzigartigen Räume der virtuellen Realität, die „Arche“ und der „Magische Bildschirm“. Hier kann der Besucher mit Hilfe einer speziellen Brille, in die vom Zentrum entwickelte dreidimensionale Bilderwelt eintauchen. In der „Arche“ wird man durch die antike Stadt Milet mit ihren glanzvollen öffentlichen Gebäuden geführt, während sich auf dem „Magischen Bildschirm“ die Welt der byzantinischen Mode entfaltet.
Auf den Ausstellungsflächen des Erd- und des Obergeschosses werden langfristige Wechselausstellungen organisiert. Eine von ihnen hat den Titel „Jedes Jahr an diesem Tag – Nationalfeiertage und historisches Gedächtnis“ und beschäftigt sich in fünf thematischen Blöcken mit der Herausbildung des gemeinschaftlichen Gedächtnisses, in denen die Aufarbeitung der historischen Vergangenheit dargestellt wird. Die Ausstellung „Fransen, Chitone, Jacken, Fracks – 4.000 Jahre griechische Kleidung“ hat die Entwicklung der griechischen Tracht zum Inhalt, die anhand von Kunstwerken, Texten und Forschungsergebnissen dargestellt wird. In der nächsten Zukunft wird auch die erste Dauerausstellung der Stiftung eingerichtet werden, die die Anwesenheit der Griechen in Kleinasien zum Thema hat.
Die Ausstellungen werden von pädagogischen Programmen begleitet, die sich modernster pädagogischer Methoden bedienen und die den schöpferischen Ausdruck und die Kritikfähigkeit der Kinder fördern sollen. Den Lehrkräften und den Schülern, die bereits an einem dieser Programme teilgenommen haben, steht der Computerworkshop zur Verfügung, wo sie anhand des erarbeiteten Materials mit Unterstützung der Programmierer der Stiftung Internetseiten herstellen können.
Einzigartig in Griechenland ist die wissenschaftlich fundierte Darstellung der griechischen Kultur durch die Stiftung im Internet. Das Material ist in historische Abschnitte gegliedert und umfasst Texte zur Politik, zur Wirtschaft und zur Gesellschaft jedes Abschnitts sowie Beschreibungen von Denkmälern und Funden, die von Zeichnungen, Karten, einer reichen Bibliografie und Glossaren begleitet werden. Als Beispiele seine genannt: „Das Buleuterion: Die Wiege einer Institution“, „Die Olympischen Spiele im Wandel der Jahrhunderte“, „Die spätbyzantinische Zeit“, „Das byzantinische Kastoria im Spiegel seiner Denkmäler“, „Das frühchristliche Delphi“ und „Die griechischen Kolonien“. Die Internetprogramme sind unter den folgenden Adressen abzurufen: www.fhw.gr und www.helleniccosmos.gr.

Griechisches Kulturzentrum
Pireos-Straße 254, 17778 Tavros

Copyright: Museen Griechenlands
Erevnites Edition
GR.OK.F.B.
M. Str.

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