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KOUFONISI - „Insel des Purpurs“ oder „Das kleine Delos“

  186 Wörter 1 Minute
2017-07-05 2017-07-31 05.07.2017 433 × gelesen

Koufonissi, bekannt seit dem Altertum als Lefki (weiße Insel) ist die größte einer Inselgruppe in der Nähe der südöstlichen Küste Kretas mit einer ganz besonderen Geschichte und natürlichen Umgebung.

Die Insel entwickelte sich seit der minoischen Zeit bis zum 4. Jh. n. Chr. zu einem der wichtigsten Wirtschafts- und Kulturzentren. Oft war sie Gegenstand erbitterter Konflikte zwischen den griechischen Stadtstaaten. Aristoteles und Plinius zufolge war der Grund dafür die Bearbeitung der Purpurmuschel und das Sammeln von Schwämmen.

Die heutigen Ausgrabungsstätten beweisen die reiche soziale Organisation der Insulaner. Die Archäologen hatten zwischen 1971 und 1987 eine Reihe von Denkmälern entdeckt, u.a. eines der am besten erhaltenen Theater der Antike, die Anlagen eines öffentlichen römischen Bades, eine große Villa, die Ruinen eines Haupttempels und Wasserreservoire. Dennoch ist Koufonissi seither aus unbekannten Gründen unbewohnt. Neben den antiken Fundstücken ist auch die natürliche Umgebung beachtenswert. Wegen seiner üppigen Flora und Fauna ist Koufonissi Teil des europäischen Naturparknetzes „Natura 2000“ und verspricht Besuchern einen außergewöhnlichen Ausflug.

Koufonissi ist während der Sommermonate mit Kleinbooten vom Hafen Makrigialos bei Ierapetra erreichbar. Die Insel kann in nur einer Stunde auf kleinen Wanderwegen erkundet werden.

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