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ELAFONISSOS - Ein Smaragd auf der lakonischen Leinwand

  333 Wörter 1 Minute
2017-07-05 2017-07-05 05.07.2017 281 × gelesen

Elafonissos liegt im Südosten der Peloponnes, am Rande des Golfes von Lakonien. Sie ist 19 km² groß und bildet, zusammen mit einigen kleinen umliegenden Inselchen und einem 3 km² langen Küstenstreifen des peloponnesischen Festlands, die Landgemeinde Elafonissos im Regionalbezirk Lakonien.

Die Insel war schon in prähistorischer Zeit bewohnt. In der Antike war ihr Name Onou Gnathos (Eselsgebiss), heute trägt sie den Namen Elafonissos, zu Deutsch Hirschinsel. Der Hirsch gehört zu den Lieblingstieren der Göttin Artemis. Nach Elafonissos gelangt man mit der Fähre von Neapoli oder mit kleinen Autofähren vom Fährhafen Pounta. Schon beim Näherkommen, begrüßt den Besucher die Inselkirche Agios Spyridon; dann der kleine malerische Hafen von Elafonissos mit seinen Fischtavernen und Ouzo Bars, einem Kafenio, einem Souvenirladen und einem kleinen Minimarkt.

Elafonissos ist berühmt für seine fantastischen Sandstrände im Süden und Südwesten: Sarakiniko, Simos, Lefki, Nisia tis Panagias (Insel der Heiligen Maria). Der Strand von Simos ist einer der schönsten Griechenlands – weißer Sand, Sanddünen, Zedern und türkisblaues Meer, ergeben eine idyllische Landschaft. Ebenfalls traumhaft mit weißen Seenarzissen und smaragdgrünem, klarem Wasser liegt südwestlich daneben, der 3 km lange Strand von Sarakiniko. Die wundervollen Strände von Lefki und Nisia tis Panagias mit kristallblauem Wasser kann man mit dem Motorboot oder mit dem Wagen auf der westlichen Seite der Insel erreichen. Dort liegt auch Agliftis, der einzige Kieselstrand auf Elafonissos.

Solange man sich in Elafonissos aufhält, lohnt es sich die prähistorischen Kammergräber am Strand Pavlopetri auf dem gegenüberliegenden Festland zu besichtigen. Dort, in einer Tiefe von 3 m und in einer kurzen Entfernung zur gleichnamigen Felseninsel, befindet sich die „lakonische Atlantis“, die versunkene antike Stadt von Voion. Wenn man vom Strand Pavlopetri aus auf das Eiland hinüberschaut, hat man hinter sich den See Strogili, ein wichtiges Wasserbiotop und „Natura 2000“ Gebiet, welches der gefährdeten Zedernart ein Zuhause bietet –unbedingt einen Besuch wert. Seit Jahren koexistieren Mensch und Natur auf Elafonissos. Mit ihren exotischen Stränden und zugleich ihrer typisch griechischen Inselatmosphäre ist die Insel bereit, die Freunde friedlicher Stille und ursprünglichen Lebens zu empfangen.

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