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E6 Der Doiran-See

  247 Wörter 1 Minute
2017-04-30 2017-04-30 30.04.2017 388 × gelesen

Im Herzen der nördlichen Seite des Regionalbezirks Kilkis durchquert der europäische Wanderpfad E6 die Dörfer Pefkodasos, Mikrodasos, Platania, Pontoiraklea, Metamorphosi und Akritas. Die Mehrzahl dieser Dörfer wurde von pontischen Flüchtlingen aus der Türkei im Jahre 1922 gegründet, und sie gehören heute zu der Gemeinde Polykastro. Wegen ihrer strategischen Lage an der Grenze zum ehemaligen Jugoslawien war die gesamte Gegend im Ersten und Zweiten Weltkrieg wie auch im griechischen Bürgerkrieg Schauplatz heftiger Kämpfe. Durch den Wald des malerischen Dorfes von Akritas führt der Wanderpfad E6 zum Doiran-See am Fuße des Berges Beles.

Der Doiran-See, eine weitere Naturgrenze zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, ist ein geschütztes Feuchtgebiet mit seltenen Vögeln und Pflanzen. Der griechische Teil des Sees gehört zur Liste der besonderen Schutzgebiete, denn eine große Anzahl gefährdeter Vogelarten, darunter der Silberpelikan, nutzen den See zur Überwinterung oder zur Nahrungssuche. Der See ist auch für die besonderen Fischereimethoden der Einheimischen bekannt: Die Bewohner der umliegenden Dörfer verwenden bis heute traditionelle Fischfangmethoden aus der Antike. 

Am Ufer des Sees liegt das gleichnamige Dorf Doirani, wo ein Denkmal zur Ehre der Schlacht von Doirani während des Ersten Weltkrieges die Kriegserinnerungen in der Gegend wachhält. Im Dorf kann der Besucher ebenso ein Museum über den Doiran-See besichtigen. 4 km nordöstlich des Sees befindet sich im Dorf Mouries, dem Hauptort der Gemeinde Doirani, der wunderschöne Wald der „?intausend Bäume“, ein Mischwald mit Eichen und Eschen, der als Naturdenkmal geschützt ist. In der Gegend gibt es ebenso zahlreiche Routen für Fahrradliebhaber.

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