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ATHEN - Museum für Mineralogie und Gesteinskunde der Universität Athen

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2020-07-25 2020-07-25 25.07.2020

Die Sammlung war bis 1979 im Gebäude „Kostis Palamas“ an der Akademias-Straße untergebracht und anschließend bis 1996 in der Panepistimioupoli magaziniert. Seit Februar 2000 ist diese Sammlung internationalen Rangs nach dreijährigen Aufbauarbeiten auf einer Grundfläche von 900 qm nun wieder zugänglich. Sie besteht aus 10.000 Mineralien und 15.000 Gesteins- und Erzsorten von denen rund 2.500 Mineralien und 400 Gesteinsproben ausgestellt sind.
In den sieben Glasvitrinen des ersten Saals sieht man wundervolle Minerale, von denen einige zu den schönsten ihrer Art zählen. In den beiden Vitrinen mit Mineralen aus den Gruben von Lavrion sieht man seltene Beispiele von Serpierit, Kyprit- und Annabergkristalle und eine einzigartige Sammlung von Smithoaniten verschiedener Farben, unter denen ein 60 cm langer Stalagmit aus Smithoanit wahrscheinlich einmalig auf der Welt ist.
In den drei Vitrinen, die metallische, pyritische und Kohlenstoffminerale aus dem In- und Ausland enthalten, sieht man u. a. Antimonkristalle aus Japan, Eisenpyrit aus Olympias auf der Chalkidiki, Pyrargyritkristalle aus Sachsen sowie Franklinit und Azurit aus Amerika.
Aus der Sammlung von Edel- und Halbedelsteinen aus dem Ural sind Beispiele in zwei Vitrinen des ersten Saals ausgestellt, darunter nahezu durchsichtige, sehr reine Aquamarine, blaue Topase, Alexandrite und Zirkonkristalle.
Im ersten Saal sieht man darüber hinaus einige besonders große Stücke, wie ein Gipskristall aus Lavrion, ein Quarzkristall aus Brasilien und ein 60 cm langes Sphaleritkristall von der Chalkidiki.
Im zweiten Saal, der etwa fünfmal so groß ist wie der erste, werden in modernen und in schweren alten Vitrinen aus dem 19. Jh, die systematische Mineraliensammlung, die eindrucksvolle Gesteinssammlung und die Edelsteinsammlung des Museums präsentiert; außerdem enthält er die petrografische und die kristallografische Sammlung.
Unter den Tausenden schönen und seltenen Exponaten beeindrucken besonders, die in Quarz eingeschlossenen Goldkörner, der Weißgoldklumpen in Vitrine D 57, die roten Sphaleritkristalle in Vitrine D 58 und der Kämmererit in Vitrine D 68. In den beiden Vitrinen E 1 und E 2 in der Mitte des Saals sind ungeschliffene und geschliffene Edelsteine sowie kleine aus diesem Material gearbeitete Kunstwerke ausgestellt.
Innerhalb der Gesteinssammlung sieht man eine Vitrine mit Beispielen und Dokumenten, die mit der Geschichte der Vulkane auf Santorin und in Methana zu tun haben, Ziersteine und Steinsorten aus Griechenland, wie Obsidian von Milos, Schiefer aus Kesariani, Granodiorit aus Xanthi und Keratit aus Lavrion.
Das Museum besitzt einen Projektions- und Vortragssaal.

Museum für Mineralogie und Gesteinskunde der Universität Athen
Gebäude des Geologischen Instituts, Panepistimiopoli Zografou, 15784 Athen

Copyright: Museen Griechenlands
Erevnites Edition
GR.OK.F.B.
M. Str.

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