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MILOS - Die vulkanische Schatzinsel Milos

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2020-03-10 2020-03-10 10.03.2020

Der kleine Flieger braucht gerade mal 30 Minuten von Athen bis zur Insel Milos. Es geht über eine Landschaft mit tiefen Löchern, die rötlich oder blendend weiß ins Auge fallen. Dann setzt der Flieger einigermaßen unsanft auf der kurzen Landebahn auf. Von hier geht es direkt in den Hafen der Insel, in deren Mitte eine große, natürliche Bucht liegt. Viele für griechische Verhältnisse gute und relativ preisgünstige Hotels und Pensionen befinden sich hier in Adamas, und auch in den Dörfern Tripiti, Pollonia oder Paliochori. Adamas ist ein guter Ausgangsort für die Erkundung der spannenden Insel und man hat kann abends gut Essen gehen.

Um die Insel zu verstehen, bietet es sich an, das Bergbaumuseum zu besuchen, wo man nicht nur etwas über die Bodenschätze und ihre Gewinnung erfährt, sondern auch über die Geologie der Insel.

Was macht die Insel so spannend?
In erster Linie die farbenprächtige Küstenlandschaft, die wunderschönen und oft einsamen Strände, sowie der westliche, fast unbewohnte Bereich der Insel. Aber das Spannendste ist die geologische Vergangenheit der Insel!
Milos gehört mit Methana, Santorin und Nisyros zu den vier als aktiv geltenden Vulkangebieten Griechenlands. Das bedeutet, dass es auf all diesen Inseln vor geologisch betrachtet nicht allzu langer Zeit Vulkanausbrüche gab. Alle diese Vulkane gäbe es nicht ohne die Plattentektonik, also die Verschiebung der Kontinente. Besonders Afrikas Kontinentalplatte schiebt sich langsam mit 3-6 cm pro Jahr unter Europa und Kleinasien. Das passiert zwar sehr langsam, vor der Südküste Kretas, aber die Folgen der Bewegung spürt man in Griechenland sehr häufig. Es gibt fast jeden Tag unzählige Erdbeben, die man nicht spürt, aber ab und zu gibt es starke, zerstörerische Beben, die immer mal wieder in den Nachrichten erwähnt werden.
Kilometerdicke Gesteinsschichten werden in eine Tiefe von 60-80 km in die Erdkruste geschoben. Dort herrschen hohe Temperaturen und Drücke. Die Gesteine werden aufgeschmolzen und ihre Gase werden frei. Diese Gase treffen auf ein schweres Basaltmagma, das selten an die Erdoberfläche gerät. Wenn nun diese Gase und Mineralien Afrikas in jenes Magma geraten, wird es leichter und steigt in der Erdkruste nach oben. Es gibt zahlreiche Risse, die ihm einen Ausweg schaffen. Und so kommt Afrika in Form von Magmakammern in einer bogenförmigen Zone bei Attika bis an die Küste der Türkei nach oben und formt die Vulkane des Saronischen Golfs (Methana, Ägina, Poros und Sousaki), das Archipel von Milos (Antimilos, Milos, Kimolos und Polyägis), das Santorin-Archipel (Kolumbos-Vulkan, Christiana-Vulkane, Nea Kameni und Palea Kameni), sowie das Kos-Archipel (Kefalos, Yali, Strongyli, Pachia, Pergousa und Nisyros). Die Vulkane auf dem sogenannten „Ägäischen Inselbogen“ sind interessant, weil jedes Vulkangebiet anders als die anderen ist.
Hat man im Westen des Saronischen Golfs bei Athen fast nur stumpfe Lavadome, so sind die Milosvulkane zum Großteil unter Wasser ausgebrochen oder durch heiße Lösungen verändert. Kommt man nach Santorin, so ist man von der Kaldera des gewaltigen, minoischen Vulkanausbruchs (1627 v.Chr.) beeindruckt und besucht die beiden Vulkaninseln Nea Kameni und Palea Kameni. Kommt man dann noch weiter in den Osten Griechenlands, zeugt der westliche Teil von Kos vom Rest einer gigantischen Kaldera, die vor ca. 140.000 Jahren explodierte. Heute liegen in deren Mitte ein paar Vulkaninseln, von denen die fast kreisrunde Insel Nisyros der aktivste Bereich ist.

Milos unterscheidet sich in Vielem von den anderen Inseln. Vor ca. 2-3 Millionen Jahren brachen zahlreiche unterseeische Vulkane aus, die sich langsam über die Meeresoberfläche erhoben. Unvorstellbar gewaltige Vulkanausbrüche lagerten Ascheschichten ab, die 100-200 m Dicke erreichten. Die erste Insel entstand. Aber immer wieder kam das heiße Magma bis fast an die Oberfläche. Es erhitzte das Grundwasser, und dieses zirkulierte in dem porösen und rissigen Gestein der Insel. Es gab Geysire und Thermalquellen.
Durch diese heißen Lösungen wurden wertvolle Stoffe aus dem Gestein gelöst und in Rissen und porösen Aschen konzentriert. Dieser Prozess hält bis heute an und man kann an manchen Stellen „live“ sehen, wie sich das ursprünglich stahlharte Vulkangestein in feinen, weißen Kaolin umwandelt. Dieser Rohstoff wird für die Porzellan- und Bauindustrie an vielen Stellen der Insel gewonnen und in die ganze Welt verschifft. An manchen Stellen hat sich sehr kieselsäurehaltige Lava abgelagert, die einen ganz besonderen Effekt hat. Der Perlit ist ein feinkörniges Vulkangestein, das ein bisschen glasig ist. Wird Perlit in feine Körner gemahlen und bei ca. 700-900 C Grad Temperatur erhitzt, verhält er sich wie Mais in der Bratpfanne: Er poppt auf und vergrößert sein Volumen um das 4-5 fache. Dieses „vulkanische „Popcorn“ ist ein idealer Baustoff für Isolierungen und wichtig für die Filtrierung diverser Nahrungsmittel.
Oft wurde auch die vulkanische Asche durch heiße, säurehaltige Lösungen verändert und zu einem tonartigen Material umgewandelt, das jeder Tierfreund als Katzenstreu kennt.

Die Bodenschätze haben die Insel seit Jahrtausenden reich und begehrt gemacht. Schon vor 6000-8000 Jahren hat man auf Milos die ersten vulkanischen Bodenschätze gewonnen und ins gesamte östliche Mittelmeergebiet verkauft. Denn manchmal kühlt bei Vulkanausbrüchen Lava abrupt ab und bildet Glas. Dieses schwarze Glas wird Obsidian genannt und wurde in kleinen Knollen und Linsen im Gestein abgebaut. Man fertigte aus Obsidian kleine Messer, Nadeln, Pfeile, Äxte und sogar chirurgische Instrumente an. Wenn man irgendwo in Griechenland archäologische, prähistorische Ausgrabungen macht, so findet man fast immer kleine Messerklingen, die von der Insel Milos stammen. Und das macht natürlich das Wandern auf Milos so spannend - fast auf jeder Wanderung entdeckt man irgendwo die kleinen Obsidiansplitter und Messerklingen.

Der prähistorische Hauptort von Milos befand sich an der Nordküste der Insel. Wenn man von Adamas mit dem Auto nach Pollonia fährt, kann man aus der Ferne vor einem lang gezogenen Bergrücken einen auffälligen „Steinhaufen“ entdecken, der sich bei näherer Betrachtung als eine Anhäufung von Ruinen herausstellt. Phylakopi war eine Siedlung mit zahlreichen kleinen Häusern, Werkstätten und Heiligtümern. Geschützt war alles durch eine riesige Steinmauer. Vieles zerfiel oder stürzte ins Meer. Aber in den Resten, die man ausgrub, machte man sensationelle Funde aus der Zeit um 2400-1200 v.Chr. Dazu gehörte ein Heiligtum einer weiblichen Gottheit mit einem ca. 50 cm großen Tonidol einer Göttin, kleinen Stierfiguren, Opfergefäßen und kleinen Kriegern aus Bronze. Sogar eine kleine Goldmaske, die der des „Agamemnon“ in Mykene ähnelt, war unter den Entdeckungen. Nur eben viel kleiner. Sie zierte wohl ein hölzernes Idol. All das kann man im archäologischen Mueum in Plaka besichtigen. Zur Zeit des (mykenischen) Kriegs von Troja wurden auch medizinische Rohstoffe wichtig, mit denen man die verwundeten Krieger heilen konnte. So gewann man wohl auch einen Stoff, den jeder Mann kennt, der sich täglich rasiert: Alaun, einen Blutstopper! Dieses Salz gibt es fast immer in Vulkangebieten. So hatte man also durch den Obsidian Waffen, und man hatte ein Mittel, Blutungen unter Kontrolle zu bringen.
Alaun wurde bis in die römische Zeit auf Milos abgebaut.
Am heute so pittoresken Strand von Agia Kyriaki gab es industrielle Anlagen aus römischer Zeit, wo man Alaun in großen Amphoren kochte und konzentrierte. Noch heute kann man am Wegrand diese Amphoren im Fels bestaunen. Und dahinter verbirgt sich ein Geheimnis, das die Geologen noch nicht gelöst haben. Wie konnten diese Amphoren und alle Gebäude dahinter durch dieses seltsame Gestein bedeckt werden? Es muss ein ganz plötzliches Ereignis gegeben haben, das ca. 200 n. Chr. die gesamte Siedlung zerstörte und mit einer Mischung aus Steinen, Sand und Lehm bedeckte. War es eine Tsunami-Welle, wie es sie im Erdbebenland Griechenland in der Geschichte schon öfters gab? Oder war es gar ein Zeichen aktiven Vulkanismus?
Der Strand von Agia Kyriaki liegt am Nordostrand der Kaldera Tsingrado. Das ist ein riesiger Komplex aus zahlreichen Vulkankratern. Im Südwesten befindet sich das auffällige Kap Kalamos mit einem Lavadom. Dort kann man der aktiven Magmakammer am nächsten kommen. Es gibt zahlreiche heiße Gasaustritte bis 98 C Grad Temperatur.
War die Ursache der Zerstörung von Agia Kyriaki etwa dieser Vulkan?
Die römische Bergbausiedlung ist vielleicht von einem Lahar, also einer vulkanischen Schlammlawine, begraben worden: Nur - von wo aus diese Lawine losbrach, kann man nicht mehr erkennen. Das Gestein der Tsingrado-Vulkane passt nicht. Oberhalb des Strandes von Agia Kyriaki hätte es also einen Krater geben müssen. Der ist aber nicht mehr erkennbar. Alles sehr kompliziert. Sogar für erfahrene Geologen. Überhaupt verbirgt die Insel viele geologische Rätsel, die noch Generationen von Geologen und Vulkanologen beschäftigen werden.
Auf alle Fälle muss es in der geschichtlichen Zeit, also sogar noch in römischer Zeit, vulkanische Tätigkeit auf Milos gegeben haben.

Es lohnt sich, mit erfahrenen geologischen Reiseleitern die Insel mit dem Jeep zu erkunden. Es gibt zahllose Krater, viele Fumarolen und an manchen Stellen seltene Mineralien. Besonders abenteuerlich ist der Ausflug zum verlassenen Schwefelbergwerk. Es befindet sich nur wenige Kilometer vom Dorf Zephyria an der Ostküste der Insel. Auf der Fahrt dorthin begegnet man den Lastern, die Perlit und Betonit aus den Bergwerken zur Verarbeitungsanlage bringen. Tag und Nacht herrscht Verkehr. Die Rohstoffe sind gefragt und wertvoll und man kommt kaum nach mit ihrem Abbau. Bald erreicht man eine Region, in der es ca. 60-80 kleine Explosionskrater gibt, die alle kaum größer als 20-40 m sind. Hier stieg Magma auf und brach in vielen kleinen Explosionen an die Oberfläche durch.
Bald kommt man hinunter zu den alten Gebäuden des Schwefelbergwerks. Man kann noch die Verarbeitungsanlagen sehen. Das schwefelhaltige Gestein wurde zerkleinert und dann in einer riesigen Röhre mit heißem Dampf aus dem Gestein gelöst. Der reine Schwefel floss dann ab und wurde in Barren gegossen. Bis in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde der Schwefel in der chemischen Industrie, bei der Zuckerverarbeitung oder in der Landwirtschaft benötigt. Dann kamen in den 60er Jahren die Erdölraffinerien in Mode, und dort fiel als Abfall so viel Schwefel an, dass der Preis ins Bodenlose sank und das Bergwerk nicht mehr rentabel war. Ein großer Verlust war das nicht, denn die Arbeitsbedingungen waren katastrophal.
Heute ist das Tal mit dem Schwefelbergwerk eine Sehenswürdigkeit für abenteuerlustige Touristen, die leider zu oft mit geländeungeeigneten Mietwagen versuchen, zu dieser Mine zu gelangen. Das ist zwar meistens irgendwie möglich, aber der Schaden an den Autos macht die Mietwagen für alle anderen teurer. Wer also wirklich ohne Probleme zum Bergwerk kommen will, fährt mit einem gemieteten Jeep bis kurz vor das Tal und geht die letzten Meter zu Fuß. Dabei kann man dann auch zu besseren Fotos kommen.
Unten am Bergwerk angelangt, kann man herrlich Baden gehen.

Auf dem Rückweg vom Bergwerk nach Zephyria kann man dann über die Felder und am Flughafen vorbei zur Kaldera des Tsingradovulkans fahren. Über sandige Pisten kommt man bald ins Innere des äußeren Kraterwalls. In der Mitte der fast kreisrunden Kaldera erhebt sich ein Hügel mit den jüngsten Kratern des Vulkans. Man kann sie leicht über einen holprigen Fahrweg erreichen, wenn man einen Jeep hat. Vorher kommt man an einem kleinen Teich vorbei, an dem die Ziegenherden getränkt werden. In der Umgebung muss es prähistorische Gebäude gegeben haben, worauf Tonscherben und Obsidianklingen hinweisen. Weiter oben kommt man zu einem Ziegengehöft, bei dem man den besten Blick in den Zentralkrater hat. Im Hintergrund erhebt sich auch der Lavadom des höchsten Vulkans der Insel, der Profitis Ilias. Rückwärts geht es auf dem gleichen Weg zurück in das ausgedehnte Kratertal der Kaldera. Von hier aus kann man entweder in ca. 40 Minuten nach Osten wandern oder mit dem Jeep fahren. Bald kommt man an einen ehemaligen Abbauversuch von Kaolinerde, die man für Porzellan benötigt. Dort befindet sich ein kleiner, niedriger Abbaustollen, in dem es zahlreiche heiße Gasaustritte, sogenannte Fumarolen gibt. Hier entströmt bis zu 90 C Grad heißer, saurer Schwefeldampf. Überall in der Umgebung gibt es heiße Dämpfe, die die Felsen mit ätzenden Lösungen zersetzen und Kaolin bilden. Oft findet man wunderschöne, kleine Schwefelkristalle.
Geht man in nördlicher Richtung an den Felsen weiter, so kommt man an den beeindruckendsten vulkanischen Ort der Insel Milos. Hier ist man einer der aktiven Magmakammern unter Milos am nächsten. Aus tiefen Spalten entströmt eine große Menge an Dampf und Gasen. Wahrscheinlich ist der kleine Hügel der Rest eines Lavadoms, der vor Jahrtausenden aktiv war.
Ob der Kalamos-Lavadom und der Tsingrado-Vulkan für immer ruhen, weiß keiner. Auch ist nicht ganz klar, wann der Vulkan zum letzten Mal tätig war. Die Schätzungen sprechen von 35.000 - 60.000 Jahren, aber es gibt auch die Vermutung, dass er auch noch in römischer Zeit, um 200 n.Chr. aktiv gewesen sein könnte.
Vom Kalamosdom hat man eine herrliche Sicht auf den wunderschönen Strand von Agia Kyriaki, und wer den Weg nach Agios Pantes findet (ein Stück die Straße zurück gehen!), kann runter ans Meer wandern und sich in der Taverne dort stärken.

Der Tsingradovulkan ist heute nicht mehr durch seine eigenen Ausbrüche gefährdet, sondern vor allem durch den Bergbau. Seine Südseite wird seit Jahren abgegraben, da man dort feinkörnigen Perlit-Sand findet, der den vorher beschriebenen Popcorn-Effekt zeigt und wertvoll für die Industrie ist. In wenigen Jahrzehnten könnte der gesamte Krater mit seinem Rand irgendwo im Hausputz oder in Filteranlagen enden ...
Eigentlich gehören die gesamte Kaldera und der Krater unter Landschaftsschutz gestellt!

Fährt man durch den Vulkan nach Westen, dann kommt man bald zum Brackwassersee Achivadolimni. Davor erstreckt sich einer der vielen wunderschönen Strände von Milos. Der Name „Achivades“ kommt von kleinen Krebsen, die im See leben und Nahrung für seltene Vögel wie Flamingos sind. Im Frühling oder Winter kann man sich mit dem Fernglas auf Beobachtung begeben. An der kleinen Kapelle Agios Konstantinos entspringt die Süßwasserquelle, die den See zum Teil speist. Würde man die Berge von West-Milos aufforsten, könnte man auf Dauer das Trinkwasserproblem lösen und viel Energie für die Meerwasserentsalzungsanlage sparen. Leider wird es noch eine Generation brauchen, bis man nachhaltig und ökologisch für die Zukunft plant. Solange Politiker nur für ihre Machtperiode planen, werden Griechenlands Berge karge Steinwüsten bleiben ...

Beim Brackwassersee geht auch die Route los, die zum Westteil der Insel führt. Bis zur wunderschönen Agia Marina Kapelle kommt man noch mit dem Mietwagen, dann ist nur noch der Weg für vierradgetriebene Fahrzeuge frei. Damit kann man dann zur kleinen Halbinsel bei Emporio kommen und etwas in der kleinen Taverne in der Nähe genießen.
Aber spannender ist die Route, die die Bergwerkslaster nehmen. Gleich nach der Agia Marina kann man links einen Fahrweg nach oben nehmen und bis an den Fuß des Profitis Ilias Vulkans fahren. Dort geht ein Wanderweg in Serpentinen bis zum Gipfel. Oben angelangt, hat man von der Kapelle Profitis Ilias eine herrliche Aussicht über ganz Milos. Man kann natürlich auch in Richtung des Klosters Agios Joannis fahren und dann auf dem Fahrweg zum Gipfel kommen. Dabei fährt man erst am Berghang des Chontrovouno-Vulkans entlang. An einem Pass kann man anhalten, wenn man nach seltenen Mineralien suchen will. Am Chontrovouno gibt es viele, tektonische Spalten, die bei Erdbeben entstanden sind und sich mit Quarz, Amethyst und Pyrit gefüllt haben. Mit etwas Glück findet man schöne Quarzkristallrasen und violetten Amethyst. Der ganze Hügel ist durchzogen mit kleinen Trassen. Auf ihnen fuhren Bohrmaschinen, die Probebohrungen am ganzen Berg machten.
Und man wurde fündig! Das Gestein ist mit bis zu 9gr/t Gold abbauwürdig. Man rechnet mit Goldvorkommen in der Höhe von mehrerenn Milliarden Euro. Was würde das für die Insel bedeuten? Man würde Stück für Stück den Berg abtragen, staubfein zerkleinern und mit Chemikalien auflösen. Mit Hilfe der Elektrolyse könnte man das wertvolle Edelmetall aus der Lösung konzentrieren.
Was den Bergbauunternehmen großen Gewinn bringen würde, wäre mit einem Mal das Ende der ursprünglichen, wilden Natur von West-Milos. Bisher gab es von der Bevölkerung Widerstand gegen dieses Projekt, und ein Großteil von West-Milos ist auf dem Papier auch als geschützte Natura 2000-Zone ausgewiesen.
Der Schutz ist nötig, denn es würde ein einmaliges, geologisches und natürliches Denkmal zerstört. Im Westen der Insel gibt es zahlreiche kleine Bäche und Täler, in denen seltene Tier- und Pflanzenarten leben, wie zum Beispiel die Viper von Milos (Vipera schweizerii). Und gerade die Ursprünglichkeit und die Geologie machen diese Region zum interessanten Ziel.
Es reicht, wenn man ab und zu ein schönes Quarzkristall findet und dafür die Schätze dort lässt, wo sie seit Hunderttausenden von Jahren liegen!
Ein nachhaltiger Fremdenverkehr muss nicht die Natur zerstören und bringt auf Dauer mehr Geld und Freude als Bergbauanlagen, ein vergiftetes Meer und ein paar Superreiche irgendwo in Kanada oder Australien. Die Griechen hätten nichts vom ihrem Gold.

Verlässt man die beiden Vulkane, so bietet es sich an, die Routen im Nordwesten anzusteuern. Auf staubigen, steinigen Fahrwegen geht es durch eine wilde Landschaft mit Wacholderbüschen. Immer wieder kommt man an aufgelassenen Kaolin-Steinbrüchen vorbei. Und in einer Kurve gibt es grüne Dazit-Lava, die hier aus Spalten floss. An manchen Bergrücken sieht man auffällige, rote Felsen. Sie bestehen fast ausschließlich aus einer Mischung von Jaspis und Opal. Beide Steine könnten als Edelsteine für Schmuck geschliffen werden. Auch sie sind das Ergebnis von vulkanischen Aktivität. Wie heute auf Island, so gab es auch in dieser Gegend vor 50.000-100.000 Jahren heiße Geysire, die ihre Dampffontänen in die Höhe schossen. Um sie herum floss das heiße Wasser ab und hinterließ dicke Schickten aus Siliziumdioxid in verschiedenen Varianten. Salze aus Mangan und Eisen färbten die Schichten grau, bläulich, gelb, rosa oder tiefrot.

Die Tour geht in Richtung Norden weiter, immer mit Sicht auf die Insel Antimilos. Auch diese Insel zeigt deutlich die Form eines Vulkankegels. Man kann sie nur mit Sondergenehmigung besichtigen. Auf ihr leben extrem seltene Bergziegen.

Bald erreicht man das Nordwestkap von Milos und man könnte denken, man wäre in einem Wildwestfilm der 50 Jahre gelandet. Gleich könnten Cowboys auftauchen und sich um die Bodenschätze streiten, die hier im ersten Weltkrieg abgebaut wurden. Wie ein kleiner Grand Canyon liegt eine tiefrotbraune Mine vor den Augen des Besuchers. Vor vielen Jahrtausenden erwärmte eine Magmakammer Grundwasser und ließ es in den Meeresablagerungen zirkulieren. Dabei wurden der Sand und die Muscheln darin durch Mangan- und Eisensalze getränkt. Diese Manganerze wurden für die Waffenproduktion im ersten Weltkrieg benötigt. Richtig erfolgreich war der Bergbau nicht, denn das Erz war nicht rein. Gut für den Mineralienfreund, aber schlecht für den Bergmann: Überall waren die Erze durch Baryt verunreinigt. Dieses weiße und oft schön kristallisierte Mineral kennt jeder, der mal seinen Magen röntgen lassen und als Kontrastmittel einen Brei aus Baryt schlucken musste. Es gibt hier im Bergwerk Vani sehr schöne Rosen aus Baryt. Die Landschaft aus tiefroten und schwarzen Felsen ist nicht nur für Fotografen etwas. Auch der kleine Kieselstrand ist eine farbenprächtige Sensation! Nirgendwo gibt es so schöne, bunte Kieselsteine! Bitte nicht mitnehmen, denn auch die nachfolgenden Gäste sollen auch ein Freude daran haben!

Wer solch eine Fahrt mit einem kleinen Jeep auf eigene Faust macht, sollte sich gut mit Trinkwasser versorgen und genug tanken. Auf West-Milos gibt es - außer in Emborion - keine Versorgung und auch keine Quellen. Sicher kann man so Einiges erleben und viel sehen und ein paar nette Strände gibt es auch. Am sichersten ist es, man schließt sich geführten, geologischen Touren an. Das ist letztendlich nicht teurer und man erfährt mehr über die Insel. Ein erfahrener Reiseleiter kennt die Stellen mit den Highlights, weiß, wo Orchideen wachsen, findet die versteckten Mineralien und kann etwas über die Geschichte erzählen.

Inzwischen besuchen auch Kreuzfahrtschiffe die Insel Milos. Die Passagiere werden leider nicht viel von der Insel erfahren. Es geht zum antiken Theater und zu den Katakomben, und das war es dann schon! Für Milos muss man sich Zeit nehmen, denn es gibt so viel zu sehen.

Die beste Zeit für Milos hängt immer davon ab, ob man vorwiegend baden, wandern oder fotografieren will.
Fürs Baden: Juni bis September einplanen, zum Wandern ist die Zeit von März bis Juni und von September bis November am besten.
Fotografieren: Immer. Anfang März bis Mai und Ende September bis Dezember gibt es die schönsten Motive.
Unterkünfte kann man immer finden, außer in der Hauptsaison von Juli bis September.
Die Anreise geht von Piräus aus mit Schnellbooten oder Fähren und von Athen mit dem Flugzeug mehrmals am Tag. Man sollte aber immer einen Zeitpuffer einplanen, falls der Wind mal einen Flug verhindert und man mit dem Schiff fahren muss.

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Obsidianmesser - Milos, die vulkanische Schatzinsel Obsidian knife - Milos, the volcanic treasure island Μαχαίρι από γυαλιστερό οψιδιανό - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
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Obsidianknollen - Milos, die vulkanische Schatzinsel Obsidian bulbs - Milos, the volcanic treasure island Οψιανός ή οψιδιανός - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
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Das Schwefelbergwerk (Thiorichia) auf Milos - Milos, die vulkanische Schatzinsel The sulfur mines (Thiorichia) of Milos - Milos, the volcanic treasure island Το ορυχείο θείου (θειωρυχεία) στη Μήλο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Das Schwefelbergwerk (Thiorichia) auf Milos - Milos, die vulkanische Schatzinsel The sulfur mines (Thiorichia) of Milos - Milos, the volcanic treasure island Το ορυχείο θείου (θειωρυχεία) στη Μήλο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Das Schwefelbergwerk (Thiorichia) auf Milos - Milos, die vulkanische Schatzinsel The sulfur mines (Thiorichia) of Milos - Milos, the volcanic treasure island Το ορυχείο θείου (θειωρυχεία) στη Μήλο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Das Schwefelbergwerk (Thiorichia) auf Milos - Milos, die vulkanische Schatzinsel The sulfur mines (Thiorichia) of Milos - Milos, the volcanic treasure island Το ορυχείο θείου (θειωρυχεία) στη Μήλο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Das Schwefelbergwerk (Thiorichia) auf Milos - Milos, die vulkanische Schatzinsel The sulfur mines (Thiorichia) of Milos - Milos, the volcanic treasure island Το ορυχείο θείου (θειωρυχεία) στη Μήλο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Das Schwefelbergwerk (Thiorichia) auf Milos - Milos, die vulkanische Schatzinsel The sulfur mines (Thiorichia) of Milos - Milos, the volcanic treasure island Το ορυχείο θείου (θειωρυχεία) στη Μήλο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Das Schwefelbergwerk (Thiorichia) auf Milos - Milos, die vulkanische Schatzinsel The sulfur mines (Thiorichia) of Milos - Milos, the volcanic treasure island Το ορυχείο θείου (θειωρυχεία) στη Μήλο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Das Schwefelbergwerk (Thiorichia) auf Milos - Milos, die vulkanische Schatzinsel The sulfur mines (Thiorichia) of Milos - Milos, the volcanic treasure island Το ορυχείο θείου (θειωρυχεία) στη Μήλο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Das Schwefelbergwerk (Thiorichia) auf Milos - Milos, die vulkanische Schatzinsel The sulfur mines (Thiorichia) of Milos - Milos, the volcanic treasure island Το ορυχείο θείου (θειωρυχεία) στη Μήλο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Mine, Perlit - Milos, die vulkanische Schatzinsel Mine, perlite - Milos, the volcanic treasure island Ορυχείο, περλίτης - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Bergwerk - Milos, die vulkanische Schatzinsel Mine - Milos, the volcanic treasure island Λατομείο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Bergwerk - Milos, die vulkanische Schatzinsel Mine - Milos, the volcanic treasure island Λατομείο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Bergwerk - Milos, die vulkanische Schatzinsel Mine - Milos, the volcanic treasure island Λατομείο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Bergwerk - Milos, die vulkanische Schatzinsel Mine - Milos, the volcanic treasure island Λατομείο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Bergwerk - Milos, die vulkanische Schatzinsel Mine - Milos, the volcanic treasure island Λατομείο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Aggeria Bentonit-Steinbruch - Milos, die vulkanische Schatzinsel Aggeria bentonite quarry - Milos, the volcanic treasure island Αγγέρια λατομείο εξόρυξης μπεντονίτη - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Orchidee - Milos, die vulkanische Schatzinsel Orchid - Milos, the volcanic treasure island Ορχιδέα - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Felsen am Strand von Palaichori mit vulkanischen Gasaustritten, auf denen sich grüne Nickel- und Kupfersalze abgelagert haben - Milos, die vulkanische Schatzinsel Rocks on the beach of Palaichori with volcanic gas outlets on which green nickel and copper salts have been deposited - Milos, the volcanic treasure island Βράχια στην παραλία Παλαιοχώρι με διαρροές ηφαιστειακών αερίων, στα οποία έχουν κατατεθεί πράσινα νικέλια και άλατα χαλκού - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Felsen am Strand von Palaichori mit vulkanischen Gasaustritten, auf denen sich grüne Nickel- und Kupfersalze abgelagert haben - Milos, die vulkanische Schatzinsel Rocks on the beach of Palaichori with volcanic gas outlets on which green nickel and copper salts have been deposited - Milos, the volcanic treasure island Βράχια στην παραλία Παλαιοχώρι με διαρροές ηφαιστειακών αερίων, στα οποία έχουν κατατεθεί πράσινα νικέλια και άλατα χαλκού - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Felsen am Strand von Palaichori mit vulkanischen Gasaustritten, auf denen sich grüne Nickel- und Kupfersalze abgelagert haben - Milos, die vulkanische Schatzinsel Rocks on the beach of Palaichori with volcanic gas outlets on which green nickel and copper salts have been deposited - Milos, the volcanic treasure island Βράχια στην παραλία Παλαιοχώρι με διαρροές ηφαιστειακών αερίων, στα οποία έχουν κατατεθεί πράσινα νικέλια και άλατα χαλκού - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Felsen am Strand von Palaichori mit vulkanischen Gasaustritten, auf denen sich grüne Nickel- und Kupfersalze abgelagert haben - Milos, die vulkanische Schatzinsel Rocks on the beach of Palaichori with volcanic gas outlets on which green nickel and copper salts have been deposited - Milos, the volcanic treasure island Βράχια στην παραλία Παλαιοχώρι με διαρροές ηφαιστειακών αερίων, στα οποία έχουν κατατεθεί πράσινα νικέλια και άλατα χαλκού - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Felsen am Strand von Palaichori mit vulkanischen Gasaustritten, auf denen sich grüne Nickel- und Kupfersalze abgelagert haben - Milos, die vulkanische Schatzinsel Rocks on the beach of Palaichori with volcanic gas outlets on which green nickel and copper salts have been deposited - Milos, the volcanic treasure island Βράχια στην παραλία Παλαιοχώρι με διαρροές ηφαιστειακών αερίων, στα οποία έχουν κατατεθεί πράσινα νικέλια και άλατα χαλκού - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Felsen am Strand von Palaichori mit vulkanischen Gasaustritten, auf denen sich grüne Nickel- und Kupfersalze abgelagert haben - Milos, die vulkanische Schatzinsel Rocks on the beach of Palaichori with volcanic gas outlets on which green nickel and copper salts have been deposited - Milos, the volcanic treasure island Βράχια στην παραλία Παλαιοχώρι με διαρροές ηφαιστειακών αερίων, στα οποία έχουν κατατεθεί πράσινα νικέλια και άλατα χαλκού - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Sarakiniko - Milos, die vulkanische Schatzinsel Sarakiniko - Milos, the volcanic treasure island Σαρακήνικο - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Plaka - Milos, die vulkanische Schatzinsel Plaka - Milos, the volcanic treasure island Πλάκα - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Olympic Air - Milos, die vulkanische Schatzinsel Olympic Air - Milos, the volcanic treasure island Ολυμπιακή αεροπορία - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Mandraki - Milos, die vulkanische Schatzinsel Mandraki - Milos, the volcanic treasure island Μανδράκι - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Klima - Milos, die vulkanische Schatzinsel Klima - Milos, the volcanic treasure island Κλήμα - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Katakomben - Milos, die vulkanische Schatzinsel Catacombs - Milos, the volcanic treasure island Κατακόμβες - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Katakomben - Milos, die vulkanische Schatzinsel Catacombs - Milos, the volcanic treasure island Κατακόμβες - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Katakomben - Milos, die vulkanische Schatzinsel Catacombs - Milos, the volcanic treasure island Κατακόμβες - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Kalamos Fumarole - Milos, die vulkanische Schatzinsel Kalamos fumarole - Milos, the volcanic treasure island Φουμαρόλη Καλάμου - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Kalamos Fumarole - Milos, die vulkanische Schatzinsel Kalamos fumarole - Milos, the volcanic treasure island Φουμαρόλη Καλάμου - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Thermalbäder von Lakkou Adamas - Milos, die vulkanische Schatzinsel Lakkou Adamas thermal baths - Milos, the volcanic treasure island Λουτρά Λάκκου Αδάμαντα - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Fossil - Milos, die vulkanische Schatzinsel Fossil - Milos, the volcanic treasure island Απολιθώματα - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Fossil - Milos, die vulkanische Schatzinsel Fossil - Milos, the volcanic treasure island Απολιθώματα - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Fossil - Milos, die vulkanische Schatzinsel Fossil - Milos, the volcanic treasure island Απολιθώματα - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Alykes, Salz - Milos, die vulkanische Schatzinsel Alykes, salt - Milos, the volcanic treasure island Αλυκές, αλάτι - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Alykes - Milos, die vulkanische Schatzinsel Alykes - Milos, the volcanic treasure island Αλυκές - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Agios Mamas Kirche - Milos, die vulkanische Schatzinsel Agios Mamas church - Milos, the volcanic treasure island Εκκλησία του Αγίου Μάμα - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Agia Kyriaki fumarole - Milos, die vulkanische Schatzinsel Agia Kyriaki fumarole - Milos, the volcanic treasure island Παραλία Αγίας Κυριακής, Φουμαρόλη - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Agia Kyriaki Strand - Milos, die vulkanische Schatzinsel Agia Kyriaki beach - Milos, the volcanic treasure island Παραλία Αγίας Κυριακής - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr
Agia Kyriaki Strand - Milos, die vulkanische Schatzinsel Agia Kyriaki beach - Milos, the volcanic treasure island Παραλία Αγίας Κυριακής - Η Μήλος, το ηφαιστειογενές νησί των θησαυρών Tobias Schorr