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KALYVA - Die antike Festung von Kalyva

  1.066 Wörter 4 Minuten
2017-01-08 2017-01-17 08.01.2017 518 × gelesen

Vom Dorf Ano Ioniko im Landkreis Stavroupolis führt ein asphaltierter Weg nach ca. elf Kilometern zum Dorf Kalyva. Folgt man diesem Waldweg weitere sieben Kilometer auf die Kuppe des Berges Kastro, gelangt man zur Festung von Kalyva.
Gleich links an der Straße sind Parkplätze, ein Kiosk, Tische und Bänke, sowie Quellen, die den Besuchern Möglichkeiten zur Erholung, zur Rast und zum Verweilen bieten.
Der Landkreis Stavroupolis hat im Rahmen der Förderung der Archäologischen Sehenswürdigkeiten ein Gebäude errichtet, in dem sich die Aufsichtsstation, ein Ausstellungsort, sowie öffentliche Toiletten befinden.
Im Ausstellungsbereich soll die Geschichte der Festung gezeigt werden. Die Vorgehensweise bei den Ausgrabungen und die Ausgrabungsgegenstände mit detaillierten Beschreibungen, Pläne und Farbfotographien sollen denjenigen die Festung nahe bringen, die den Aufstieg nicht bewältigen können.

Mit dem Eintritt in den archäologischen Bereich folgen die Besucher einem schmalen Pfad. Folgt man ihm durch einen dichten Wald mit Eichen und Apfelbäumen, erreicht man nach einem zehnminütigen Aufstieg die Nordseite der Festung.

Die Position der Festung war von besonderer strategischer Bedeutung. Auf einer Erhebung in den Rhodopen, in 627 m Höhe, konnte man von der Festung aus das ganze Nestos - Tal kontrollieren, von Drymia nach Stravroupolis und Komnina. Jede Bewegung von Truppen oder Materialverschiebungen von Thrakien nach Makedonien oder umgekehrt waren zu beobachten. Die Festung von Kalyva war mit den Festungen der Umgebung, Aerikou, Dafnona und Komnina optisch verbunden. Die Aussicht auf das Nestos - Tal und auf die Berge von Lekani ist einmalig.

Die Festung, so wie sie heute erhalten ist, wurde in verschiedenen Zeitabschnitten erbaut. Die Form der Festung erinnert an ein unregelmäßiges Trapez mit einer Grenzmauer von 245 m, welche eine Fläche von etwa 1700 m_ umschließt.
Die Mauerndicke der älteren Bauabschnitte beträgt ca. 2,10 m. Das Mauerwerk ist trapezförmig aus grobkörnigem Marmor herausgearbeitet. Das Baumaterial wurde von verschiedenen Plätzen der Bergkuppe heraus gebrochen.
Die Mauern der neueren Bauepoche messen lediglich 1,60 bis 1,70 m. Diese wurden teils auf und teils neben der alten Mauer gebaut. Es ist keine überlegte Bauweise zu erkennen. Zum Bau wurden ungleichmäßige Steine, aber auch ein paar Blöcke aus der ersten Bauphase benutzt, welche mit einem qualitativ schlechten Mörtel verbunden wurden.

Die zwei runden Türme an der Westseite, der runde Turm und der eckige Turm an der Ostseite, die Zwillingspforten im Inneren, die Hauptaußenpforte und die riesige Zisterne gehören zu den Festungsteilen, welche in der Anfangsphase erbaut worden sind.
Die Hauptaußenpforte wird auch “Pforte des Priapus“ genannt, da sich ein Relief des Gottes Priapus auf dem Bogen des Haupttores befand.
Die Zwillingstore öffnen sich im rechten Winkel gegen die Wände. Unter der Schwelle befinden sich Entwässerungsgräben, durch welche das Regenwasser abfließen kann. In der Wand an der Ostseite ist eine Mulde vorhanden, in welche die Schranke hineinpasste, wenn das Tor geöffnet wurde. In der gleichen Wand etwas weiter oben, befindet sich eine weitere Aushöhlung, in welcher wahrscheinlich eine Statue oder ein Relief des Gottes sich befunden haben muss, welcher die Tore beschützte. An der Schwelle und an der flachen Außenstufe bei einem der Tore sind menschliche Fußabdrücke, parallel zur Öffnung des Tores, eingeritzt. Ähnliche Beispiele legen die Interpretationen nahe, dass diese Fußabdrückeeine “magisch - beschützende“ Bedeutung hatten und den erzwungenen Einlaß durch die Tore und die Eroberung durch den Feind verhindern sollten.
Teile des runden Turmes auf der Südostseite mit seiner eindrucksvollen Bauweise befinden sich in einer ansehnlichen Höhe.
Das Tor, welches zum Erdgeschoß führt wurde zum Teil in der römischen Zeit gebaut, allerdings sind die originalen Marmorstufen, die den Höhenunterschied zur Turmschwelle überwanden, noch immer sichtbar.

Zisterne
Die bienenkorbförmige Zisterne wurde mit geschliffenen Steinen und einem speziellen wasserfesten Putz gebaut. Die große Grube für den Bau der Zisterne wurde durch den Abbau von Baumaterial geschaffen. Die Zisterne hat die enorme Tiefe von 12,30 Meter und an der breitesten Stelle einen Durchmesser von 8 Metern. Die gesamte Kapazität der Zisterne wurde auf etwa 390 m_ geschätzt. Jedoch weisen die Wasserlinien die auf dem Putz zu erkennen sind darauf hin, dass nur eine Wassermenge von 42 m_ bis etwa 115 m_ erreicht wurde.

Der Zisternenboden hat geneigte Wände und eine umfassende Aushöhlung in der Mitte, in welcher die schweren Verschmutzungen des Wassers aufgefangen wurden.
An den Stellen, an welchen der Putz zerstört wurde, sind einerseits die feine Bauweise und andererseits die einritzten Zeichen der Baumeister zu erkennen.
Die Steine von der Zisternenöffnung, die in diese hineinfielen, weisen durch Abnutzung entstandene Rillen auf. Diese entstanden vermutlich durch Seile, die gebraucht wurden, um die mit Wasser gefüllten Krüge hinauf zu transportieren.
Für Besucher, die kein Problem mit der Leere und der Höhe haben, gibt es eine sichere, mit Schutzstangen umgebene Leiter, um auf den Zisternengrund hinab zu steigen und diese bemerkenswerte Arbeit der antiken Technologie zu bewundern.
Teile der Grenzmauer, des runden Turmes auf der Nordseite und der eckige Turm auf der Südseite, die Stufen, welche auf die Schlachtmauern der Festung führen, die Terrassenmauern, die Tonböden, und die Mauern der inneren Räume der Festung gehören alle einer späteren Bauphase an.
Die Funde, welche alle Phasen, in welchen die Festung bewohnt war, dokumentieren, sind:
Gefäße und Teile von Gefäßen
Der Kopf einer Marmorstatue
Der Torso einer Herkulesstatue
Verschiedene Arten von Lampen
Marmorkugel für Katapulte
Ein eiserner Pfeil und Stahlspitzen
Eiserne Messer
Münzen vom 4 Jh. v.Chr. bis zum 3 Jh. n.Chr.

Am südlichen Ende der Bergkuppe befand sich ein eckiger Wachturm, von dem die benachbarten Bergkuppen beobachtet werden konnten, welche nicht von der Festung zu sehen waren.
Nach den Ausgrabungsergebnissen kann man die Geschichte der Festung von Kalyva in vier chronologische Phasen einteilen.
Als erste Phase gilt die anfängliche Erbauung der Festung in der zweiten Hälfte des 4. Jh´s. v.Chr., welche mit den Aktivitäten des Makedonischen Königs Phillip II in Thrakien verbunden wird. Im 2. Jh. v.Chr., nach der Schlacht von Pydna (168 Jh. v.Chr.) und dem Untergang des makedonischen Reiches, wurde die Festung repariert und vervollständigt. Als Makedonien 148 Jh. v.Chr. zur römischen Provinz wurde, ist die Festung durch Überfälle von thrakischen Stämmen zerstört worden.
Die Dritte Umbildung der Festung wird auf das 2. Jh. n.Chr. bestimmt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Festung eilig wiederaufgebaut, was leider unschwer an der Bauweise zu erkennen ist, um den Kostoboken entgegen zu stehen.
Die vierte Phase wird auf das 3.Jh.n.Chr. datiert. In dieser Zeit wurden die Innenräume und die Lager der Festung gebaut. Die Zerstörung und das Verlassen der Festung wird auf das Jahr 267 n.Chr. festsetzt, als die Erulier erst Makedonien und Thrakien geplündert haben bevor sie nach Athen weiterzogen.

20 Bilder für das Keyword Kalyva gefunden.

Blicκ von der Kalyva-Burg auf das Nestostal, der Fluss Nestos gehört mit einer Länge von etwa 130 km zu den fünf großen Flüssen in Griechenland und bildet die Grenze zwischen Makedonien und Thrakien. View from the fortress of Kalyva on Nestos valley, Nestos river is one of the five large rivers of Greece with a length of about 130 km and forms the border between Macedonia and Thrace. Ο Νέστος είναι ένα από τα πέντε μεγαλύτερα ποτάμια της Ελλάδας, οριοθετεί τα σύνορα ανάμεσα στη Μακεδονία και τη Θράκη, με 130 χλμ, να ρέουν σε Ελληνικό έδαφος, εκβάλλει στο Θρακικό Πέλαγος, Dimitrios Pergialis
Kalyva Το Φρούριο Καλύβας κτίστηκε από τον Φίλιππο Β΄της Μακεδονίας το 340 π. Χ., σε υψόμετρο 627 μ., έχει σχήμα ακανόνιστου τραπεζίου με περίμετρο 245 μ., κοντά στο χωριό Καλύβα του Νομού Ξάνθης. Dimitrios Pergialis
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