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KARPATHOS - Von Lefkos zum Kali Limni – Viele Wege, ein Ziel

  2.079 Wörter 7 Minuten
2018-08-19 2018-08-20 19.08.2018 123 × gelesen

Zu erkunden gibt es eine ganze Menge auf der Wanderung zum höchsten Berg von Karpathos (1215 m). In dieser Vorahnung haben wir den ersten Anstieg ab der oberen Kreuzung von Lefkos als Probe und Erkundungslauf genommen und gleich mal die ersten Bilder in den Kasten gebracht, sprich, fotografiert, was sich auf dem Weg an schönen Blümlein anbot. Es ist Mai, und die Artenvielfalt ist groß, auch wenn die eher karg wirkende Gegend es nicht vermuten lässt. Selbst auf dem Weg blüht und gedeiht alles, was das Herz erfreut und zeigt, wie wenig überlaufen diese Region ist und dass jeder die Natur alleine für sich genießen kann.

Mich überkommt beim Anblick des Gipfelmassivs eine Ehrfurcht, und ich beginne zu verstehen, wie die Griechen vom Heiligen Berg, wie dem Berg Athos reden können. Etwas bewegt sich blitzschnell in unmittelbarer Nähe weg von mir. War es eine Schlange oder doch nur eine Eidechse, aber ohne Füße (gibt es das?) – ich weiß es nicht. Auf alle Fälle hatte ich keine Panik, wie ich von mir erwartet hätte, sondern war lediglich tief beeindruckt von so viel Natur um mich herum.

Von Anbeginn an stellen die Beschilderung und die Wegmarkierungen eine große Herausforderung für den Wandersmann/-frau dar. Es ist wie beim Wandern im Schwarzwald oder anderswo, nur dass man hier wohlweislich nicht die Bäume als Wegweiser verwendet hat; es sind meist Pinien und Aleppo-Kiefern oder das, was durch die Waldbrände der letzten drei Jahrzehnte übrig blieb. Hier gibt es auch keine Schilder „Bitte auf dem Weg bleiben“. Dies ist ja auch nicht nötig zu sagen; einfach bücken, weil auf dem Weg alles blüht und gedeiht und leicht bestaunt oder fotografiert werden kann. 100 % Natur auf dem Weg und in der ganzen Umgebung und keine Grenzen, wohin man gehen möchte. Im Gegenteil: den Weg finden und sich nicht ständig zu verlaufen oder in schwieriges, unwegsames Gelände zu geraten, macht die Wanderung zur Schnitzeljagd für Erwachsene und spannend von Anfang an. Bei unserer Erkundung des ersten Anstiegs stellte sich schnell heraus: Neben gutem Schuhwerk (Wanderschuhe), sollte auf alle Fälle eine leichte, lange Hose getragen werden zum Schutz vor dem nett anzuschauenden kleinblütigen, gelben Ginster mit seinen Dornen, der mehr auf Abwehr steht als auf Gegenliebe eingestellt ist. Auch andere auf dem Boden kriechende Gewächse sehen teilweise harmlos und schön aus, sind aber bei direktem Kontakt unangenehm, wie wir bei unseren Stürzen und Stolperern leidvoll erfahren mussten. Pflaster im Rucksack zu haben, ist auf alle Fälle sinnvoll und kam bei unserer „großen“ Wanderung auch zum Einsatz. Dazu später mehr.

Nun zur eigentlichen Bergtour, die den Kali Limni selbst und nicht bloß die Erkundung des Bergfußes zum Ziel hat. Früh morgens ging es los, um möglichst viel Zeit für die Wanderung und die Natur zu haben, vorbei an einem kleinen Haus, vor dessen Eingang ein Korb mit frisch gebackenem Brot duftet und vorbei an einer Hausruine. Wir gehen diesmal ganz dicht am Wegweiser „KA15“ vorbei, so heißt die Route, um auf den gedachten Weg zu kommen, der uns rechts am Wasserreservoir vorbeiführt. Die erste Abzweigung rechts zur Agios Georgios, einer kleinen Kapelle mit ihren alten Wandmalereien und Ikonen-Darstellungen lohnt sich sehr, auch wenn man viel auf Karpathos gesehen hat. Wir lassen sie diesmal stehen, um keine Zeit zu verlieren, haben sie aber noch gut in Erinnerung von der ersten kleinen Tour. Und wieder fasziniert uns die Baumwelt, die durch die Brände ein bizarres Bild abgibt. Der Fußweg wird rechts von einer breiten Straße gekreuzt, einer „dirty road“, d.h. nicht geteert, die uns beim Abstieg, weil es dunkel wurde, eine große willkommene Hilfe war, obgleich der Umweg ab da doppelt so lang wie der direkte Weg war. Und mitten auf dem Weg das Skelett einer Ziege mitsamt dem Fell. Es wird nicht bei diesem Überbleibsel der eigentlichen Bewohner dieser Gegend bleiben.

Zwei Orientierungshilfen zur schwierigen Wegführung seien hier erwähnt: man sagt, „folgen Sie immer der Wasserleitung“, die, wie wir feststellen konnten, erst unterhalb des Gipfels endet bzw. beginnt. Dies ist richtig, aber nicht immer möglich, wie wir beim Abstieg feststellen mussten. Die zweite Hilfe, mein innerer Orientierungssinn, der mir die grobe Richtung zum Gipfel weist: in einer langgezogenen Rechtsbiege geht es vorbei an der oberen sehr schlicht gehaltenen Agios Andreas Kapelle, die in eine ältere Ruine mit alten Fresken hineingebaut ist, deren Darstellungen leider nicht mehr viel erkennen lassen. Ihre einzige Bewohnerin war zu unserer Zeit eine große Spinne, die sich von mir seelenruhig fotografieren ließ. Nach einem fast flachen Wegstück wie in einer Mulde, folgt eine langgezogene Linkskurve, die direkt unterhalb des Gipfels führt. Die Details muss jeder selbst herausfinden, zumal wir uns nicht immer sicher waren, ob der Weg, auf dem wir gingen, ein Scheinweg oder der Eigentliche war.

Anfangs werden wir begleitet von Schmetterlingen, Vogelgezwitscher und Fliegen. Und der Blick nach unten hilft nicht nur beim Gehen, sondern eröffnet einem, was diese Gegend ausmacht; große und kleine Ameisen, Waldboden, Felsen, Steine, bunte Blumen, schön anzusehende Geflechte, die in der Regel alle mit vielen tausend Dornen bestückt sind, sprich die ganze Tier- und Pflanzenwelt in ihrer Vielfalt. Das alte Aquädukt aus vergangenen Zeiten, das die neuere Wasserleitung schmückt, ist hinter uns, und vor uns bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf Lefkos und Kato Lefkos mit seinen vier (Bade-)Buchten. Wer nun nicht vom Ginsterwald durchstochen sein will, findet rechts ein angenehmes, kühles Kiefernwäldchen. Ziegenböppel und wieder ein Ziegenskelett mit Fell zieren neben hochgewachsenen Gräsern den Weg. Das Wäldchen mit seinen Büschen duftet, und mein Kompass zeigt immer noch 120° zum Gipfel, also dass der Weg prinzipiell stimmt. Und die Fliegen zeigen, dass hier Ziegen gewesen sind oder ist es doch mein Schwitzen, das die Tiere anlockt? Zurück zum Thema Kompass. Zwei Dinge lernt man auf dem Weg zum Kali Limni: Erstens ist es wichtig, in die richtige Richtung zu gehen und nicht nur in gutem Glauben, dass dem so ist. Zweitens kann eine Umkehr vom vermeintlichen Weg, das heißt zurück und zur Stelle, wo der „richtige“ Weg weiterführt, nicht nur schneller und sinnvoll sein, sondern auch vor viel Mühsal, Gefahr und Verletzung bewahren. Und bei aller sinnigen Betrachtung sei noch angefügt: Wenn doch ein Sturz auf die Erde unvermeidlich ist, wie uns wiederholt geschehen, dann ist der Griff in Pflanzen, die wie Kissen den Boden nett bedecken, eher schmerzhaft als eine Stütze, da sie winzig kleine Dornen besitzen.

Doch die Natur bietet so viel Erfreuliches, dass selbst solche Dinge nicht ins Gewicht fallen. Es geht weiter über und unter umgestürzte Bäume oder wenn es geht, auch mal drum herum. Letzteres verlängert die eigentliche Gehzeit beträchtlich, besonders beim Abstieg, selbst auf den „offiziellen“ Wegen. Zumal der Rucksack hin und wieder für diese Aktionen abgenommen werden muss und die Zeit zum Überlegen hinzukommt, wie man die Hürde am besten, wenn überhaupt, nehmen kann. Nun folgen Aronstäbe soweit das Auge reicht. Der Weg hält sich ganz eng an die Wasserleitung und führt auf einem der vielen Mäuerchen entlang, lieblich, angenehm und schön, so wie der gelbe Salbei hier die Gegend schmückt. Schließlich, beim umgeknickten Baum – ich weiß, das hört sich lustig an bei so vielen Bäumen – geht es rechts im Bogen an einer Felswand vorbei auf breiter Ebene und durch einen abgeknickten Kiefernwald. Auch Esel haben hier mal den Weg markiert. Es ist ein wunderschöner Weg, ein Wandern wie im Traum, aber Achtung, den Weg nicht verlieren: Esel gehen bekanntlich ihre eigenen Wege. Und nun kommt die erste große Rast gerade recht, passend zum Durst auf der Wanderung. Eine Oase, die durch Quellwasser entstanden ist. Sie speist eine groß angelegte Wassertränke, die in „S“-Form geschlungen ist. Hier sind die Gräser hoch und saftig und die Blumen mittendrin. Offensichtlich wurden oder werden hier Tiere getränkt, aber auch für Wanderer ist es eine sprichwörtliche Oase, und alle Sinne sind wieder wach und die Seele beim Anblick gestärkt. Was mich erstaunt: Es kommen lediglich ein paar Tropfen pro Sekunde aus der Quelle, die diesen Flecken so anders werden lässt, formt und gestaltet.

Weiter geht es entlang an saftig gelb-grünen Disteln, an Baumstümpfen und Steinen mit rotem Punkt zur Orientierung. Selbst die Baumfriedhöfe unterscheiden sich voneinander und wechseln sich ab mit kargem Land oder gar schroffem Bergland. Selten hören wir Ziegengeläut. Nun tauchen wir ein in das Land der Drachenwurz, eine tief lilafarbene Blüte, die unbeschreiblich stinkt, und doch sitzt keine einzige Fliege darauf. Ich muss wieder an des Wanderers Parfum denken und stelle fest, dass diese Pflanze alles übertrifft. Der Weg geht weiter auf einem der Mäuerchen, aber auf dem Weg zu bleiben, stellt sich schwierig dar. Der terrassenartig angelegte Hügel bietet kaum eine erkennbare Struktur, wo es lang geht. Die ockerfarbenen Punkte auf großen Steinen sind keine Wegmarkierung, sondern Flechten, auch wenn sie kreisrund sind. Ebenso verhält es sich mit den kleinen roten, kreisrunden Blumengruppen, die von ferne wie menschengemachte Farbtupfer aussehen. Es müssen diese roten Farbpunkte oder die schwarz-roten Streifen, auf Felsen gemalt, sein. Immer öfter ist das weiße Wollgras zu sehen, und bei geringer Steigung schlängelt sich der Weg wie ein Tänzchen hin zum Gipfel. Auf den Spuren von Karl May lerne auch ich, Wegmarkierungen von Ziegen, von Wegen, die Menschen gemacht haben, zu unterscheiden bzw. zu lesen. Hurra, die Wasserleitung ist wieder in Sicht und auch der schwarz-rote Markierungsstreifen, wie am Anfang der Wanderung. Und dann kommt ein Stein mit Pfeil nach links zum Gipfel. Geht man den schönen Weg noch etwas weiter, einfach, weil er schön ist, wird man mit einer weiteren Quelle und damit verbundenen Oase belohnt. Hier tanke ich auf und fülle meine fast leeren Wasserbehälter nach. Zweieinhalb Liter Wasser pro Person war doch etwas zu knapp gerechnet, und der Tag war nicht einmal heiß. Ich gehe zurück, und wir versuchen den Gipfel zu erklimmen. Aber es ist schon sehr spät. Und unterhalb des Gipfels finden wir den Einstieg nicht. Meine doch nicht ganz unbescheidene Kameraausrüstung von 8 kg – da ist das Stativ für Makroaufnahmen mitgerechnet – und der Rucksack meiner Frau zollen auch ihren Tribut. Außerdem ist es mehr als günstig, wenn für diese Wanderung jeder fit ist, und, was kaum zu vermeiden ist, man sich nicht zu häufig verläuft, weil das zusätzlich zum Fotografieren Zeit kostet. Wir brechen kurz unterhalb des Gipfels ab und folgen der Vernunft. Später stellte sich heraus, dass alles andere auch unverantwortlich gewesen wäre. Es sollte ja nicht über uns heißen: „Sie waren glücklich in den Bergen, aber sie sind abgestürzt.“

Der Abstieg birgt seine eigene Herausforderung in sich: vom Weg her und seitens der spärlichen Orientierungspunkte. Aber liebe Menschen haben mit Steinmännchen, wo es sich anbot, ihre eigene Orientierungshilfe geschaffen. Das hilft. Es geht mitten durch ein kleines, dichtes Wäldchen mit kleinwüchsigen Bäumen hindurch. Der Weg ist schön, angenehm, und wider Erwarten wird man nicht von rechts und links gepikst. Der Waldboden ist sanft, und ich fühle mich gebettet. Und wieder der Blick nach Lefkos. Aber die Idylle wird von einem Anblick unterbrochen, den ich nicht so schnell vergessen werde: Einer Ziege ist das passiert, was gegen eine Langhaarfrisur spricht: Ihre Mähne verfing sich offensichtlich nach einem Sprung über Felsen in einem Ast. Mitten in der Luft, wie aufgegabelt hing sie da. Ihr offenes Maul und die ganze Haltung des Skeletts zeigte, welch qualvollen Tod sie gehabt haben muss. Das Bild, das sich uns bot, war so grausam, dass meine Pietät es mir nicht erlaubte, dies zu fotografieren.

Doch der Weg geht weiter und führt uns offensichtlich anders. Alle drei, vier Meter ist ein roter Punkt auf Steinen zwischen den Ginsterbüschen, und das ist gut so, weil die Zeit drängt und die Sonne schon untergegangen ist. Und siehe da, es gibt ihn ja doch, den Wegwart, der Bäume, die den Weg total versperren würden, abgesägt hat und alles passierbar macht. Aber leider hatte er Höhenangst oder für das obere Drittel keine Lust mehr. Oder soll der Weg zum Kali Limni ein Abenteuer sein und so bleiben, wie er ist?

Zum Schluss, es dämmert schon gewaltig, zeigen sich plötzlich zwei schwarze Ziegen. Wild und zugleich edel sehen sie aus. Neugierig stehen sie oberhalb von uns, und mit ihren leicht geschwungenen Hörnern geben sie eine schöne Kontur am Himmel ab. Ihr Bild wird auf ewig tief in mir eingebrannt bleiben, wie sie minutenlang einfach so dastanden und uns beobachteten. Wir schienen für sie ebenso interessant zu sein wie umgekehrt. Und mein „Ela, ela“ (komm, komm), mit dem ich den Ziegenwirt von Spoa imitierte, funktionierte etwas, trotz meines deutschen Akzents. Nach zwölf Stunden wandern, fotografieren, Weg suchen und vor allem die pure Natur genießen, kommen wir glücklich und müde an.

48 Bilder für das Keyword Lefkos Kali Limni gefunden.

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