Neueste | Meistgesehene
Neueste | Meistgelesene




SYMI - 12xGriechenland

  228 Wörter 1 Minute
2018-07-09 2018-07-09 09.07.2018 54 × gelesen

Auf drei Seiten von der nahen türkischen Küste umgeben ist das zerklüftete und felsige Symi. Die wasserarme Insel ist 57,86 km² groß und war bis zum Ende des 19. Jhs. für ihren Schiffsbau und die Schwammtaucherei bekannt. Damals hatte die Insel bis zu 22.000 Einwohner, heute sind es noch 2.590, die fast ausschließlich vom Tourismus leben.

Ähnlich wie auf Chalki und Kastelorizo sind viele spitzgieblige Herrenhäuser erhalten, die sich malerisch um die tiefe Bucht des an der Nordküste gelegenen Hauptortes Symi mit seinem prägnanten Uhrturm von 1881 erstrecken. Damit ist Symi gefragtes Ziel vieler Tagesausflügler aus dem 23 Kilometer entfernten Rhodos, die sich allerdings selten von der Unterstadt Gialos in die Oberstadt Chorio oder Ano Symi verirren. Den Besuchern wird die Schwammtauchertradition demonstriert, allerdings gibt es auf Symi - im Gegensatz zu Kalymnos - keine aktiven Taucher mehr.

Die Ausflugsschiffe halten auch auf der Inselsüdseite am Kloster Panormitis aus dem 18. Jh., das dem Erzengel Michael geweiht ist. An dessen Namenstag, dem 8. November, wird es von vielen Wallfahrern besucht.

Da Symi nur über wenige Strände verfügt, ist der Tourismus abgesehen von den Tagesbesuchern wenig ausgeprägt. Er konzentriert sich auf die Siedlungen Nimborio und Pedi, der Rest der kargen Insel ist unbewohnt und bietet Wanderern gute Möglichkeiten.

In den letzten Jahren wurden zahlreiche alte Häuser als Feriendomizile ausgebaut. Der Naturhafen von Symi wird von Seglern sehr geschätzt.

Katharina Roller
https://www.nissomanie.de/