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KEA - Wandern auf der Kykladeninsel Kea

  2.163 Wörter 8 Minuten
2016-08-15 2017-07-31 15.08.2016 1.515 × gelesen

Nikos Kazantzakis, der große griechische Dichter, erzählt in seinem eindrucksvollen Buch “Im Zauber der griechischen Landschaft“ von der ersten überwältigenden Begegnung mit seiner Heimat. Er schließt seine Reise durch Griechenland mit den Worten: “Bei unserer Wanderung durch die griechische Landschaft haben wir mit Stolz die Schönheit dieses Landes bewundert, haben gespürt, wie eng, wie natürlich die griechische Erde mit der griechischen Kunst und dem griechischen Denken, den griechischen Göttern und Mythen verbunden ist und haben mit Freude ihre jahrtausendealte seelische Einheit festgestellt.“
Schöner und treffender kann man kaum die Gefühle beschreiben, die man auf seinen Wanderungen durch die griechische Landschaft erfährt.

Und dieses Mal hat uns die Insel Kea, im Volksmund auch Tzia genannt, in ihren Bann gezogen. Dabei waren wir fast entschlossen, schon am zweiten Tag auf eine andere Insel zu wechseln. Zunächst störte die unbequeme Anreise über die wenig attraktive Hafenstadt Lavrion, in der es kein Hotel und kein Privatzimmer zu geben scheint und keine vertraute Hafenidylle wie in Rafina oder Piräus zum Verweilen einlädt. Dann regnete und stürmte es, als wir nach ca. 2 Stunden Überfahrt auf Kea ankamen. Die meisten Vermieter hatten um diese Jahreszeit (Ende März) noch geschlossen und wir fanden zunächst kein Quartier, das uns zusagte. Nach der ersten Nacht in einem Hotel haben wir uns deshalb ein Auto gemietet, um damit die Insel zu erkunden und ein passendes Appartement zu finden. Bis auf den Zentralort Ioulis waren alle Orte wie ausgestorben, sodass wir uns am späten Nachmittag noch einmal im Hafenort Korissia auf die Suche machten und auch ein akzeptables Studio für die nächsten zwei Wochen fanden. Die Erfahrung, dass man im zeitigen Frühjahr auf vielen Inseln nur in den Hafen- und Zentralorten Unterkünfte und geöffnete Tavernen finden kann, hat sich auf Kea erneut bestätigt. Die beiden Orte Korissia und Ioulis eignen sich deshalb hervorragend als Ausgangspunkt für Wanderungen über die Insel Kea und diese Insel ist ein Paradies für Wanderer.
Kea ist die nördlichste Insel der Westkykladen und liegt zwischen Euböa und Kythnos, nur 25 km vor der attischen Küste gelegen. Wie die meisten Kykladeninseln zeigt sie steil abfallende Küsten, die manchmal von Buchten unterbrochen werden. Die Insel wird von langen und tiefen Tälern durchschnitten, die sich gegen das Meer hin verbreitern und von größeren Buchten abgeschlossen werden. Höchste Erhebung ist der Prophitis Ilias mit 561 Metern. Knapp 20 km lang und an der breitesten Stelle 10 km breit, weist die Insel eine Fläche von 103 km2 auf. Im Wesentlichen wird Kea von zwei größeren Tälern durchschnitten, in denen man Landwirtschaft betreibt. Die Menschen halten Vieh, züchten Bienen und säen Getreide. Das meiste Gemüse, das auf Kea verbraucht wird, wird auch dort angebaut. Kleinere Citrusplantagen wechseln mit Mandelbäumen, nur wenig finden sich die in anderen Teilen Griechenlands allgegenwärtigen Olivenbäume. Die Insel Kea ist eine der weniger bekannten Inseln der Kykladen und deshalb besonders für Besucher geeignet, die das ursprüngliche Griechenland mit viel Natur erleben möchten und sich den Strand nicht mit Unmengen Pauschaltouristen teilen möchten. Durch die Nähe zum Festland ist Kea gerade für Griechen ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel. Hier findet man wunderschöne Wanderwege mit herrlichen Aussichten über die ruhige, friedliche Landschaft mit tiefen Schluchten, grünen Tälern, Berghängen voller Mandelbäume und Eichen und verstreut liegenden Kapellen - eine echte Kykladenlandschaft also.
Im Hafenort Korissia kann man ein kleines Büchlein (siehe Literatur) erwerben, in dem einige Wanderwege in englischer Sprache beschrieben werden und der Verlauf auf einer Karte durch entsprechende Nummern skizziert wird. Diese Nummern findet man entlang der Wege immer wieder. In entscheidenden Momenten (z.B. Weggabelung) fehlten sie allerdings manchmal. Deshalb empfiehlt sich auch die Mitnahme einer guten topographischen Karte (siehe Literatur), mit der man anhand von Höhenlinien und anderer charakteristischer Kennzeichen (z.B. Kapellen) den Weg wiederfinden kann oder seine eigene Route zusammenstellen kann. Die Länge der Touren und insbesondere die Zeitdauer muss sich jeder Wanderer mit Hilfe des Büchleins und der Karte erschließen. Legt man – so wie wir - des Öfteren längere Pausen ein, um Tiere und Pflanzen aufzusuchen, verlängert sich die Zeit entsprechend.

Auf unserer ersten Wanderung sind wir vom Hafenort Korissia die Küstenstraße Richtung Vourkari gelaufen. Am Ende des Sandstrandes, hinter der Kapelle, führt ein Fahrweg rechts ab über Ghialiskari, Fotimari zur Kirche Aghios Prokopios. Schon auf dieser Wegstrecke haben wir entlang des Weges eine Reihe verschiedener Orchideen (siehe Neafon-Ausgabe 3/2008) bewundern können. Die schönste Entdeckung war aber zweifelsohne ein Pärchen des Wiener Nachtpfauenauges (Saturnia pyri). Die beiden Falter saßen ganz ruhig in Paarungsstellung an einer Steinmauer. Das Wiener Nachtpfauenauge, das als Nachtfalter nur selten beobachtet werden kann, ist mit 17 cm der größte europäische Schmetterling. Biologisch interessant ist, dass beide Geschlechter keine Fress- und Verdauungsorgane besitzen und somit keine Nahrung aufnehmen können. Sie zehren vom Fett, das sie sich als Raupen angefressen haben. Ihre alleinige biologische Aufgabe ist es, einen Partner zu finden und die Nachkommenschaft zu sichern.
Vor der Kirche Aghios Prokopios kann man den Fahrweg nach links (ausgeschildert) verlassen und auf einem Eselspfad die Bucht von Odzias erreichen (empfehlenswerte Wanderung). Zweigt man hinter der Kirche rechts ab (ausgeschildert), gelangt man über einen wunderschönen byzantinischen Treppenweg in den Zentralort Ioulis. Dieser gut erhaltene Plattenweg erinnert nicht nur an Zeiten, als Esel und Maultiere das wichtigste Transportmittel waren, sondern wir sind ihnen auf jeder Wanderung mehrfach begegnet. Am Ende dieses Treppenweges überquert man einen Platz mit einer Jahrhunderte alten Platane und der Quelle von Veniamin. Rechts und links dieser Quelle befinden sich zahlreiche Tiertränken. Hier kann man sich ausruhen und den bezaubernden Ausblick auf Ioulis genießen. Vor dem letzten Taleinschnitt, also vor der Kirche Aghios Eleftherios, kann man einen Abstecher zu dem berühmten Löwen von Kea machen, der rechts etwas unterhalb des Weges (ca. 20 m) liegt. Die Löwenstatue “Lionta”, wie sie von den Einheimischen genannt wird, ist eine gigantische, im sechsten Jahrhundert vor Christus aus dem Schieferfels gemeißelte Skulptur. Viele Legenden und Überlieferungen umhüllen den mysteriösen und stillen Löwen von Kea: Als Nymphen anfingen, die Frauen von Ioulis zu töten, wollten die Einwohner die Siedlung verlassen. Ein Priester des Gottes Zeus bat diesen um Hilfe und der sendete einen Löwen, um den Feen Angst einzujagen. Daraufhin meißelten die Bewohner aus Dankbarkeit den lächelnden Löwen in den Felsen.
Es lohnt sich, den Hauptort Ioulis oder einfach “Chora" - wie die Inselgriechen allgemein ihre Hauptstädte nennen – näher zu erkunden. Das autofreie und sehr traditionelle Häuserlabyrinth von Joulis ist voller Leben und hat uns sehr beeindruckt. Ioulis liegt im Inselinneren ca. 6 km vom Hafen entfernt an der gleichen Stelle wie einst die antike Stadt. Heute ist Ioulis ein malerisches Dorf mit weißen, zweistöckigen, ziegelgedeckten Häusern, die sich schutzsuchend an die umliegenden Hügel anlehnen. Von den antiken Städten sind nur ein paar Ruinen geblieben. Im archäologisches Museum der Chora erhält man aber einen Eindruck von dieser Zeit. So sind dort u.a. Teile des Giebels des Tempels der Athene ausgestellt.
Zurück geht man ein Stück entlang der Straße und dann an der Kirche Aghios Konstantinos vorbei über einen breiten steingepflasterten Weg hinunter nach Korissia. Wenn der Weg wieder auf die Straße trifft und man noch nicht müde vom Wandern ist, kann man noch einen Abstecher in das Tal von Milopotamos machen. Im anderen Fall überquert man die Straße und gelangt im Fahrweg des Flussbettes in den 2 km entfernten Hafenort Korissia zurück. Im Tal des Milopotamos entspringt die Quelle von Flea, deren Wasser einen Teil des Bedarfes von Ioulis deckt. Entlang des zypressenbewachsenen Flussbettes stehen 11 Wassermühlen. Früher waren die Wasser- und Windmühlen das ganze Jahr in Betrieb, mahlten Getreide und belieferten die Dörfer mit Mehl und Tierfutter. Jetzt sind die meisten davon verlassen, während einige wenige bewohnt werden. Diese renovierten Wassermühlen sind ein hervorragendes Beispiel für die keanische Architektur.
Unsere nächste Tour begann in Ioulis. Von hier starten Fußwege über die ganze Insel und enthüllen die Schönheit Keas. Den anstrengenden Aufstieg haben wir uns gespart und sind mit dem Taxi in den Ort Ioulis gefahren. Die Busse verkehren im Frühjahr nur ganz selten und unregelmäßig. Nach einem Aufstieg über gewundene Treppengässchen, die so verwinkelt gebaut wurden, um einfallende Piraten zu verwirren, und vorbei am 1902 im neoklassizistischen Stil erbauten Rathaus und an kunstvoll verzierten Kirchen, begann unsere zweite Wanderung oberhalb des Ortes. Sie führte uns zum Teil auf der Straße, aber zum größten Teil auf Fußwegen vorbei am größten Berg der Insel, dem Profitis Ilias in den Ort Astras. Kurz vor Astras biegt man rechts ab und gelangt über wunderschöne Wege vorbei an den Kapellen Aghios Nikolaos, Mavra, Georgios, Ioanis zurück nach Ioulidha. Auf dieser Strecke war es vorteilhaft, eine gute Karte dabei zu haben, da die Nummerierung entlang des Weges nicht immer eindeutig war oder fehlte. Auf dieser Wanderung fielen uns besonders die vielen tausend Wallonen-Eichen (Quercus macrolepis=Q. aegilops) auf, die auch den grünen Charakter der Insel ausmachen. Die Borke wurde früher wegen ihres hohen Tanningehaltes vor allem zum Gerben und Schwarzfärben von Leder und Stoffen genutzt, während die Eicheln in der Schweinemast Verwendung fanden. Heute wird der Baum nur noch als Brennholz verwendet. In dieser Vegetation waren auch die Bukett-Narzisse oder Tazette (Narcissus tazetta) und verschiedene Orchideenarten (Ophrys spec.) zu finden. Die Tazette vertritt die Familie der Ritterstern-Gewächse (Amaryllidaceae). Auf 30 cm bis 50 cm hohen zweikantigen Schäften trägt die Tazette stattliche Dolden weißer, mit einer goldgelben, flach tassenförmigen Nebenkrone geschmückter, wohlriechender Blüten. Ebenfalls landschaftsbildend sind die Terrassen, die auch an den unmöglichsten Stellen angelegt wurden. Allerdings werden die meisten heute nicht mehr gepflegt werden, so dass sich dort die Phrygana, eine niedrige Strauchgesellschaft mit der Dornigen Bibernelle (Sarcopoterium spinosum) als dominierende Pflanze ausbreiten konnte. Da wir an einer Stelle den Weg verloren hatten, sind wir über solche verwilderten Terrassen wieder auf den gesuchten Weg gestoßen. Dabei haben wir auf diesen verwilderten Arealen die meisten Orchideen gefunden.
Unsere schönste Wanderung hat uns in den Süden der Insel geführt. Per Taxi sind wir über Ioulis und Kato Meria in den ca. 17 km von Ioulis entfernten Ort Stavroudhaki gelangt. Wir haben uns die Handynummer des Taxifahrers geben lassen, damit unsere Rückkehr gesichert war. Der Abstieg von Stavroudhaki in die Poles Bucht zur antiken Stadt Karthea – eine der vier antiken Städten (Tetrapolis) auf Kea - war eines der beeindruckensten Erlebnisse dieses Urlaubs. Es war ein windstiller Tag und die Sonne schien warm vom Himmel. Nach ca. 400 m Schotterweg erreichten wir einen steingepflasterten Pfad. Dieser Weg war für uns eine Offenbarung und ein phantastischer Weg für alle Sinne. Hier haben wir das moderne Kea hinter uns gelassen und sind in eine andere Welt eingetaucht. Unser Blick wechselte ständig zwischen der blauen Agäis in der Ferne und der Blütenpracht entlang des steingepflasterten Weges. Besonders die für die Mittelmeerküsten typischen riesigen gelben kugeligen Blütenstände der Baumartigen Wolfsmilch (Euphorbia dendroides) waren eine Augenweide. Diese Wolfsmilchart bevorzugt meernahe Felswuchsplätze, begibt sich allerdings auch einige Kilometer landeinwärts, wo sie sich den Gesellschaften der Felsheiden zugesellt. An günstigen Wuchsorten erreicht sie eine Höhe von 2 m, ihr Stamm ist dann mit zwei Händen kaum zu umfassen. Durch fortgesetzte gabelige Verzweigung erreichen die Büsche eine so regelmäßige Rundung der Krone, dass sie wie mit der Schere zurechtgeschnitten erscheinen. Entlang des Treppenweges hat sich diese Wolfsmilchart in solchen Mengen entwickelt, dass ihre gelben Kugelbüsche weithin das Landschaftsbild bestimmten. Jedem für Natureindrücke empfänglichen Menschen wird das Erlebnis mit dieser Prachtpflanze des Mittelmeeres unvergesslich bleiben. Und dann diese verschwenderische Fülle von duftenden Kräutern wie Thymian und Salbei. Unsere Erinnerung kann zu Hause viele Bilder - unterstützt von Urlaubsfotografien – wieder hervorholen, aber selten Gerüche. Aber den Duft von Thymian und Salbei, den wir auf Kea tief eingeatmet haben, hat unser Gedächtnis gespeichert, dazu die atemlose Stille und Einsamkeit. Auf diesem alten Eselsweg, der grob gepflastert hinab zur Küste führt, war ein Grieche auf seinem Esel der einzige Mensch, dem wir auf dieser Tour begegneten. Er grüßte, als wäre er ein alter Bekannter und winkte mit seinem Stock.
Der Pfad endete schließlich im dicht bewachsenen Flussbett. Als sich unser Auge gerade an die dichte und üppige Bewachsung gewöhnt hatte, erreichten wir unser Ziel, die Bucht von Poles (Mikres Poles) mit seinem wunderschönen Sandstrand. Trotz der im März noch recht kühlen Wassertemperaturen war erst einmal ein erfrischendes Bad fällig. Nach einer längeren Pause haben wir dann die auf einem nahen Plateau befindlichen Überreste der antiken Stadt Karthaia mit den Fundamenten und Säulenresten von “Apollon“ und “Athena“ erforscht und den phantastischen Blick auf die Nachbarinsel Kythnos genossen. Der Rückweg erfolgte über einen anderen Fußweg nach Chavouna und von dort entlang der Straße nach Kato Meria, der ländlichsten Gegend der Insel. Um die Kirche Aghios Nikolaos gruppieren sich eine Grundschule, ein Lager für landwirtschaftliche Produkte und ein Laden, in dem wir bei unserer Rückkehr sitzen und etwas trinken konnten. Am Wochenende hatte dort auch eine Taverne geöffnet. Von Kato Meria ging es mit dem Taxi über Ioulis zurück nach Korissia.
An den darauffolgenden Tagen haben wir noch weitere Wanderungen über die Insel durchgeführt. Alle waren wunderschön, aber keine hat uns wieder so verzaubert, wie die Wanderung zur antiken Stadt Karthea.

Literatur:

 “Kea – History, Sightseeing“ von Tassos Anastassiou, http://www.librarything.com/work/3016578
 “Kea (Tzia)“ Hiking Map, 1 : 25.000, ISBN: 960-8195-82-9, http://www.anavasi.gr/en/

31 Bilder für das Keyword Kea gefunden.

Nachtfalter – Wiener Nachtpfauenauge, Kea - In Griechenland gibt es 235 Schmetterlingsarten: alle abgebildeten Falter wurden frei lebend in ihrem natürlichen Lebensraum fotografiert. Giant Peacock Moth – Saturnia pyri, Kea - In Greece there are 235 different kinds of butterflies: all the ones here were photographed in their natural habitat, where they live wild. Νυχτοπεταλούδα παγώνι - Μερικές πεταλούδες από τα 235 είδη που πετούν στη Ελλάδα, όλα τα είδη φωτογραφήθηκαν ελεύθερα και ζωντανά στο φυσικό τους περιβάλλον. Horst Schäfer
Kea ist eine griechische Kykladen-Insel in der Ägäis. Kea is a Greek island of the Cyclades group. Η Κέα ή Τζια ανήκει στις Κυκλάδες και βρίσκεται στο Αιγαίο Πέλαγος. Richard Wurdel
Der Löwe von Kea - Kea ist eine griechische Kykladen-Insel in der Ägäis. The ancient Stone Lion of Kea - Kea is a Greek island of the Cyclades group. Ο Λέων της Κέας ή «Λιόντας» είναι έργο του 6ου π. Χ. - Η Κέα ή Τζια ανήκει στις Κυκλάδες και βρίσκεται στο Αιγαίο Πέλαγος. Richard Wurdel
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Athenatempel von Karthaia - Kea ist eine griechische Kykladen-Insel in der Ägäis. The ancient Τemple of Athena (Karthaia) - Kea is a Greek island of the Cyclades group. Ναός Αθηνάς Καρθαίας - Η Κέα ή Τζια ανήκει στις Κυκλάδες και βρίσκεται στο Αιγαίο Πέλαγος. Katharina Roller
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Garigue - Kea ist eine griechische Kykladen-Insel in der Ägäis. Kea is a Greek island of the Cyclades group. Τα φρύγανα είναι μικρά φυτά, θάμνοι, με μικρά αγκαθωτά φύλλα, φυτρώνουν σε χαμηλά υψόμετρα, ανθίζουν δε την άνοιξη και το καλοκαίρι με τα άνθη τους να προσδίδουν μία ιδιαίτερη άγρια ομορφιά. Horst Schäfer