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Die Zweiflügler Griechenlands

  257 Wörter 1 Minute
2017-09-29 2017-09-29 29.09.2017 334 × gelesen

Buch: Die Natur Griechenlands
Während bunte Schmetterlinge und Hautflügler leicht Liebhaber gefunden haben, sind die Zweiflügler wie die Fliegen und Mücken eher ungeliebte Gesellen. Man sieht sie - und schlägt sie tot. Dabei gibt es auch hier ökologisch interessante Arten.

Auf den ersten Blick können Fliegen mit Hautflüglern verwechselt werden. Während die Hautflügler aber zwei Flügelpaare besitzen, von denen das vordere beträchtlich größer als das hintere ist, besitzen die Zweiflügler nur ein Flügelpaar. Die Hinterflügel sind zu Halteren oder Schwingkölbchen umgebildet. Mit ihnen bestimmen die Insekten ihre Orientierung im Raum.

Eine besonders auffällige Gruppe der Zweiflügler sind die Raubfliegen. Es sind kräftige, meist große und stark beborstete Fliegen, die andere Insekten in der Luft jagen und fangen oder ihnen auflauern. Die Mundwerkzeuge sind als harter Stech-Saug-Rüssel ausgebildet, womit sie selbst Käfer durchbohren und aussaugen können. Für den Menschen sind die Raubfliegen harmlos. Die Larven entwickeln sich im Boden und ernähren sich vor allem von zerfallenden Pflanzen.

Die Striemenraubfliege lauert sitzend, bis sich eine Beute nähert. Von dieser Sitzwarte stürzt sie sich dann auf das vorbeifliegende Insekt und ergreift es mit ihren lang bedornten Beinen, um sie anschließend an ihrem Sitzplatz auszusaugen. Eine große Stechfliege mit wunderschönen grünen Augen ist die Balkan Bremse. Wie bei fast allen Bremsen saugen nur die Weibchen Blut, dies vor allem von Pferden, Rindern und Eseln.

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