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Die Orchideen Griechenlands – eine Wanderung durch die zauberhafte Welt der Orchideen

  3.038 Wörter 11 Minuten
2016-08-19 2016-12-30 19.08.2016 3.081 × gelesen

Griechischer Frühling

Silbern flimmernde Luft,
schimmerndes Blatt der Olive,
verborgene Blüten dazwischen.
Duftender Thymian, roter Mohn,
bunte Anemonen, gelbe Kerzen
den kargen Boden bedecken.
Weiße, wogende Asphodelen
führen zu den Wiesen der Unterwelt.
Störche suchen den Nistplatz,
einsam ein Esel schreit.
Wein gärt in harzigen Fässern,
schwarze Vögel flattern auf,
blau wölbt sich der Himmel.
Tempel des Zeus in Dodona,
rauschende Eiche des Erdgotts,
steil aufsteigende Berge -
Gipfel erstrahlen im Neuschnee.
Zirpende Grillen, quellende Samen,
bringen die Keime einst Frucht?
Graue Tauben entschweben,
unser Schicksal verschweigt das Orakel.
(HH)

Griechenland im Frühjahr ist ein blühender Garten voll landschaftlicher Schönheiten. Wer im Frühling den herben Boden Griechenlands betritt, um die ehrwürdigen Zeugen klassischer Kultur aufzusuchen, ist erstaunt und entzückt vom Reichtum ihrer Farben und Formen. Üppig wuchernde Natur pur. Rosa blühende Judasbäume leuchten aus dem dunklen Grün der Wälder, ganze Berghänge sind vom Ginster gelb gefärbt. Vor der Kulisse der z.T. noch schneebedeckten Berge liegen grüne Macchien und Phryganen mit einer Pflanzenwelt, die in Europa ihresgleichen sucht. Während die Griechen i.a. nicht gerne wandern („Zu Fuß gehen ist Arbeit, keinesfalls Vergnügen!“), erfreuen wir uns - auf alten Eselspfaden durch lichte Eichenwälder und buschigen Lorbeer oder durch die Phrygana wandernd – an der Blütenvielfalt der unterschiedlichen Landschaften. Abseits der Touristenhochburgen führen viele Wege in die einsame Natur und durch verschwiegene Bergdörfer. Unvergesslich bleiben aber immer die Eindrücke, die uns die vielen Arten von Orchideen vermitteln. Ein Fest für jeden Orchideenfreund. Der durchschnittliche Griechenlandreisende wird meist achtlos an ihnen vorbeigehen und die großartige Wunderwelt der Orchideen nur auf heimischen Pflanzenmärkten und in Gärtnereien entdecken und bestaunen. Dabei gibt es in Griechenland mehr als 100 Arten und Unterarten, die im Vergleich zu ihren tropischen Verwandten zwar relativ klein sind, ihnen aber an Schönheit der Blüten kaum nachstehen. Um diese Perlen der Natur im Gelände zu entdecken, bedarf es einiger Kenntnisse der Lebensweise und Anforderungen, die Orchideen an die Bodenbeschaffenheit stellen. So bieten die meist von Schafen beweideten Kalkböden ideale Voraussetzungen für ein teilweise massenhaftes Vorkommen bestimmter Orchideenarten. Hier kann man auch schon einmal einem Orchideenfreund begegnen, der seinen ganzen, meist viel zu kurzen Inselaufenthalt verwendet, um vor allem endemische Orchideen, d.h. nur hier vorkommende Orchideen aufzuspüren und mittels Fundberichtes und fotografischer Dokumentation festzuhalten. Mit freundlicher Ansprache nehmen sich diese Hobbybotaniker gerne die Zeit, einige Arten zu zeigen und zu erklären. Mein Artikel soll dem interessierten Laien ermöglichen, einige häufiger vorkommende Arten und interessante biologische Zusammenhänge kennenzulernen.
Orchideen sind einkeimblättrige Pflanzen, deren Namen vom griechischen Wort „Orchis“ (Hoden) abgeleitet sind. Sie wurden so benannt, weil bestimmte Gattungen der Orchideen eiförmige Wurzelknollen oder Zwiebeln bilden. Die Hodenähnlichkeit der Wurzelknollen war wohl auch der Grund, dass sie in der Antike dem phallischen Fruchtbarkeitsgott Priapos geweiht waren. Der deutsche Name „Knabenkraut“ bezieht sich ebenfalls auf die zwei hodenähnlichen Knollen.
Die Orchideen unterscheiden sich von anderen Pflanzenfamilien nicht nur durch die zarte Schönheit der Blüten, die einzeln oder in Ähren und Trauben zusammenstehen, sondern auch durch die besondere Form und Farbe der Blüten. Während die drei äußeren Blütenblätter (Sepalen) und die beiden seitlichen, inneren Blütenblätter (Petalen) gewöhnlich untereinander gleich sind, ist die dritte Petale, Lippe genannt, meist größer und in Form und Farbe verschieden, vielfach lappig oder kelchförmig. Die Lippe bestimmt deshalb mehr oder weniger das Bild der Pflanze. Selbst auf den Blüten derselben Pflanze können sie sich in Form und Farbe unterscheiden. Diese Verschiedenartigkeit ist vor allem auf die bizarre Art und Weise zurückzuführen, wie die Pflanze die bestäubenden Insekten anlockt. Viele Orchideen werden sogar nur durch ein einziges, bestimmtes Insekt bestäubt. Nur wenige Arten, wie einige Dendrobium- und Epipactisarten, werden nicht durch Insekten bestäubt.
Die Bestäubung der Ophrys-Blüten ist eines der aufregendsten Kapitel der Blütenbiologie und die Biologen haben Jahrzehnte gebraucht, um dieses Rätsel zu lösen. Lange Zeit hatte man die Insektenähnlichkeit als Zufälligkeit betrachtet, als Spielerei der Natur. In seinem Aufsatz „Die Befruchtung der Orchideen durch Insekten“ hatte der Naturforscher Charles Darwin beobachtet, dass die Blüten der Ophrys-Gattung nur von den Männchen der jeweiligen bestäubenden Insekten besucht wurden. Seine Beobachtungen waren so außergewöhnlich und seine Deutungen so phantastisch, dass man sie nicht geglaubt hat. Erst der Zoologe Bertil Kullenberg konnte 1961 in vielen Attrappenversuchen und jahrelangen geduldigen Beobachtungen das geheimnisvolle Wechselspiel zwischen den Ophrys-Blüten und den Insektenmännchen erklären:
Wegen der besonderen Form der männlichen Teile der Blüte können diese nicht vom Wind bestäubt werden. Außerdem produzieren die Orchideen der Gattung Ophrys keine süßen Substanzen (Nektar), welche die Insekten anlocken könnten. Ihre Strategie besteht darin, ihren Gast mit einer Sexualtäuschung zu verwirren. Und hier spielt die Lippe die Hauptrolle. Sie ahmt in der Form den Unterleib der Weibchen der verschiedenen Bestäuberinsekten nach und entwickelt sogar eine gewisse Behaarung. Um die „Falle“ noch wirksamer zu machen, erzeugen die Blüten Duftstoffe, die den Sexuallockstoffen gleichen, welche die Weibchen der verschiedenen Insektenarten verströmen, um ihre Männchen anzulocken. Durch diese Sexualpheromone werden die Tiere in die Nähe der Pflanzen gelockt. Schließt man nämlich die Blütenstände in Glasröhrchen ein, kann sich der Duft nicht mehr ausbreiten und die Blüten werden nicht angeflogen, obwohl sie gut zu sehen sind. Sobald das Männchen durch die ätherischen Öle angelockt auf etwa zwanzig Zentimeter herangeflogen ist, sorgt die Blüte durch Form und Farbe dafür, dass es aufmerksam wird und sich auf ihr niederlässt. Durch die Behaarung der Lippe werden die Männchen zusätzlich erregt und verstärken ihre Kopulationsbewegungen. Die nichtsahnenden Männchen, die nun auf der Ophrys-Lippe die Kopulation versuchen, kommen durch die Bewegung zwangsläufig mit den Pollinien in Berührung, die sich ihnen anheften. Diese Kopulationsversuche können mehrer Minuten dauern. Ihr Irrtum wird ihnen erst klar, wenn das „Weibchen“ nicht artgemäß auf den Kopulationsversuch reagiert. Wenn das Männchen dann auffliegt, um sich ein anderes Weibchen zu suchen, fällt es wieder auf diesen Trick herein und überträgt dabei die Pollenpakete in die Narbengrube einer anderen Blüte. Wir verstehen nun, warum die Blüte einem Insekt so ähnlich sieht. Je genauer eine bestimmte Blüte in den für das Männchen wesentlichen Signalen dem entsprechenden Weibchen ähnelt, desto sicherer ist ihr der Besuch durch den Bestäuber. Eine solche Pflanze wird mehr Samen erzeugen und damit eine größere Verbreitung erfahren. Und das Insekt (Hornisse, Hummel, Wespe und Biene) sucht sich die Blüte aus, welche ihm am „attraktivsten“ erscheint. Da Form und Farbe der Lippe vererbbare Merkmale sind, ist die Evolution der Pflanze genau auf den Bestäuber „abgestimmt“. Durch die Spezialisierung auf verschiedene Bestäuber (sehr komplizierte Duftzusammensetzung!) wird sichergestellt, dass sich ähnliche Arten nicht miteinander vermischen. Dies kann so weit gehen, dass der Mensch zwei Orchideen nicht auseinanderhalten kann, die bestäubenden Insektenmännchen sich aber kaum einmal irren. In manchen Fällen haben sich einzelne Ragwurz - Arten auch mehrere Bestäuber erschlossen (z.B. Ophrys holoserica), andere Bienen wiederum können verschiedene Ragwurz - Arten bestäuben. So bestäubt die Mauerbiene Chalicodoma parietina in Südspanien Ophrys atlantica, in Italien Ophrys bertolonii und in Griechenland Ophrys ferrum-equinum. Würden diese gut unterscheidbaren Arten im selben Gebiet vorkommen, würden sie sich sicherlich vermischen. Obwohl die Insekten auf bestimmte Ophrysarten „geeicht“ sind, irren sie sich gelegentlich. Die These, dass durch solche Hybridisierung neue Arten entstehen können, ist heute allgemein anerkannt. Für Ophrys-Hybride bedeutet das, dass sie einen anderen Bestäuber anlocken müssen, um sich nicht wieder mit einer der Elternarten zu vermischen. Ansonsten wäre in lokalen Populationen bestenfalls Einflüsse einer anderen Sippe festzustellen, was aktuell häufiger vorkommt. Eine Ophrys-Bestäubung durch ein Insekt wird man als normaler Urlauber wohl selten beobachten können. Es wäre schon ein besonderer Glücksfall, ein solches Ereignis einmal im Bild festzuhalten zu können.
Die weitaus häufigsten Ophrys-Arten, die wegen der beschriebenen Bienenimitation von den Griechen oft „Bienchen“ genannt werden, sind die Phrygana-Ragwurz (Ophrys phryganae) und die Gelbe Ragwurz (Ophrys lutea). Während sich diese beiden Arten in einigen Regionen der Ägäis im Erscheinungsbild erheblich annähern, unterscheiden sie sich in anderen Regionen, vor allem auf Kreta, deutlich voneinander. Dies betrifft besonders den unterschiedlichen Habitus und die Form der Lippe. Bei der Phrygana-Ragwurz ist die Lippe an der Basis deutlich nach unten abgeknickt, während die von der Gelben Ragwurz hier gerade verläuft. Die genannte Annäherung betrifft besonders die Größenvarianz der Lippe, die dann auch Probleme bei der Unterscheidung beider Arten bereiten kann. Während die Phrygana-Ragwurz häufig in kleinen Gruppen Wiesenflächen oder stark beweidete Gelände besiedelt, ist die Gelbe Ragwurz weniger anspruchsvoll und kann nicht nur auf Wiesen, sondern auch in lichten Wäldern, auf ehemaligem Kulturland und vor allem in der Phrygana angetroffen werden. Die Phrygana ist aus der Beweidung strandnaher Flächen mit Schafen oder Ziegen entstanden, vergleichbar mit den mitteleuropäischen Wacholderheiden. Die dort lebenden Pflanzen sind voll der Sonne und dem Wind ausgesetzt und müssen mit einem Minimum an Boden auskommen. Es dominieren oft kugelförmige, stark bedornte, gegen Austrocknung gut geschützte Pflanzen, darunter Wolfsmilchgewächse, Seidelbastverwandte, Zistrosen u.a.m.. Zwischen den robusten Dornbüschen sprießen und blühen im Frühjahr viele Orchideen. Vor allem an grasigen Stellen am Rande der Phrygana-Flächen sind zahlreiche Orchideenarten anzutreffen. Aber auch die Phrygana der verkarsteten Berglagen der Inseln bieten gute Lebensbedingungen für viele Orchideenarten.
Hier findet man auch eine andere weitverbreitete Ophrysgruppe, die Vertreter der Ophrys-fusca-Gruppe. Sie sind in unterschiedlichsten ökologischen Lebensräumen zu finden. Als Sukzessionsfolger können sich diese Orchideen besonders in Brandarealen explosionsartig vermehren. Die Ausbildung diverser, lokal homogener Kleinsippen wird so extrem gefördert. Die Neigung zur Veränderlichkeit der einzelnen Arten zeugen davon, dass die Evolution innerhalb dieser Sippe noch in vollem Gange ist. Die Orchideen gelten stammesgeschichtlich als eines der jüngsten Glieder im Pflanzenreich. Wegen der zum Teil schwierigen Abgrenzung der Arten, wird oft das Bestäuberinsekt zur Kennzeichnung herangezogen.
Die Regenbogen-Ragwurz (Ophrys iricolor) wird 15 bis 30 cm hoch und besitzt 1 bis 5 große, zu einer Dolde vereinten Blüten. Die Lippe ist sehr groß, dunkelbraun bis purpurn behaart und vom Lippengrund her mit tief dunkelblauer, metallisch schillernder Malzeichnung überzogen. An der Basis ist die Lippe tief und breit gekerbt. Die Kerbe trägt an den Rändern wulstige Leisten, die zum Lippenrand hin rosaviolett überlaufen sind. Daher auch der Name! Die Regenbogen-Ragwurz ist eine typische Art der Phrygana. Man findet sie aber auch in offenem und stark beweidetem Gelände, wo die Pflanzen häufig im Schutz der Dornsträucher wachsen und ihre Blüten nach oben aus diesem Gestrüpp herausstrecken. Die extrem früh blühenden Messara-Ragwurz (Ophrys mesaritica) kann mit der Regenbogen-Ragwurz leicht verwechselt werden, besitzt aber keine leuchtend rötliche, sondern eine grünbraune Lippenunterseite.
Eine andere sehr elegante Orchidee ist die Hufeisen-Ragwurz (Ophrys ferrum-equinum). Normalerweise sind sie kleiner als 40 cm, Einzelexemplare können in schattigen Wäldern auch bis zu 60 cm Höhe erreichen. Der Stängel trägt 2 bis 5 Blüten mit auffälligen purpurroten oder rosa Kelchblättern. Die rotbraune, manchmal tiefschwarze samtige Lippe ist kaum oder gar nicht gelappt. Der Name rührt von dem hufeisenförmigen, blauvioletten Mal her. Dunkle Exemplare der Ägäischen Ragwurz (Ophrys aegaea) können mit ihr verwechselt werden, zumal sie ohnehin leicht mit ihr hybridisieren.
Reinholds Ragwurz (Ophrys reinholdii) kann kaum mit anderen Arten verwechselt werden. Diese von März bis Mai blühende Art findet man auf Magerrasen, Garriguen, lichten Wäldern und Macchien mit mäßig trockenen kalk- oder sandsteinhaltigen Böden bis zu einer Höhe von 1.300 m ü. NN. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über fast ganz Griechenland.
Mit bis zu 70 cm Wuchshöhe zählt die Busen-Ragwurz (Ophrys mammosa) zu den eher hochwüchsigen und recht vielblütigen Ragwurzarten. Die Lippen sind schwarzrotbraun samtig behaart. Ihren Namen verdankt diese stattliche Ragwurzart den meist kräftigen, zur Lippenmitte hin rot gefärbten kegelförmigen Höckern auf der ganzrandigen Lippe. Diese Ophrys-Art ist fast überall in Griechenland verbreitet und gedeiht besonders gut in der Phrygana und in lockeren Kiefernwäldern.
Im gesamten Griechenland faszinieren buntblühende Wiesen den Wildpflanzenfreund. Neben farbintensiven Frühlingsblumen wie Traubenhayzinthen und Laucharten kann man auch auf verschiedene Zungenstendel-Arten treffen. Der Name dieser ausschließlich mediterranen Orchideengattung leitet sich von Serapis oder Serapias, dem ägyptischen Fruchtbarkeitsgott ab. Die Gattung Serapias hat nicht die imposanten Formen und Farben wie die anderen Orchideen. Alle haben mehr oder weniger die gleiche braunviolette Farbe und Form, was ihre Bestimmung schwer macht. Die verbreitetste Art ist der Gesellige Zungenstendel (Serapias lingua), der besonders Wuchsorte mit feuchtem Boden liebt. Bei ihm kommt es zu einem für Orchideen ganz ungewöhnlich gehäuftem Auftreten. Die meisten Arten der Gattung Serapias werden durch Bienen bestäubt, die in den Blütenröhren die kalte Nacht überstehen, weil dort eine um mehrere Grad höhere Temperatur als in der Umgebung herrscht. Dabei werden Pollinien aufgenommen und übertragen. Innerhalb einer Blütenröhre können dabei auch mehrere Bienen gleichzeitig zu finden sein.
Wenn die Ophrys- und Serapias-Arten in Blüte stehen, dann ist eine besonders stattliche Orchidee bereits im Abblühen oder sogar verblüht, das Riesenknabenkraut oder Roberts Mastorchis (Barlia robertiana). Bei dieser Orchidee handelt es sich mit über 50 cm Wuchshöhe zwar nicht wirklich um die größte griechische Orchidee, sicher aber die imposanteste. Aus breiten glänzenden Blättern erhebt sich der massige Stängel mit großen, in einer gedrängten Traube stehenden, nach Maiglöckchen duftenden Blüten. Diese sehr früh blühende Pflanze wächst meist einzeln in rasiger Phrygana. Den auffälligen Blütenständen begegnet man aber nicht nur auf grasigem Ödland, sondern auch in den Olivenbaumhainen. Vor allem in den aufgelassenen Olivenhainen und im Bereich der Terrassen finden sich die besten Orchideenbiotope, sowohl was Artenvielfalt als auch Individuenzahl betrifft.
Auch die Gattung Orchis trägt einige bemerkenswerte Gesellschafter zur Flora der Ölbaumhaine bei. Im Mittelmeerraum findet man über 20 Arten dieser Gattung. Die Blüten besitzen eine helmförmige Struktur. Die gerade oder leicht gewölbte Lippe ist entweder glatt oder von kleinen Papillen bedeckt.
Das Schmetterlings-Knabenkraut (Orchis papilionacea) ist weit verbreitet und kommt auf fast allen Inseln vor. Obwohl diese Art relativ wenig Blüten treibt, zählt sie doch zu den auffälligsten. Sie ist leicht an ihrer Lippe zu erkennen, die breiter als lang ist, nicht in Lappen unterteilt und rötlich oder purpurn gefärbt und von markanten Adern durchzogen ist. Die Lippenform erinnert an einen Schmetterlingsflügel, daher der Name. Wie die Ragwurz-Arten bastardieren auch die Knabenkraut-Arten verhältnismäßig leicht miteinander, was natürlich zur Voraussetzung hat, dass die betreffenden Arten Standort und Blütezeit miteinander gemeinsam haben. Selten sind dagegen Mischlinge zwischen solchen Arten, die recht verschiedenartige Biotope bewohnen und deshalb nur ausnahmsweise einander nahe kommen. Bei einigen Formen ist die Lippe dunkel und sichtbar gestreift, bei anderen blass und einfarbig. Das Schmetterlings-Knabenkraut Orchis papilionacea ssp. rubra kommt auf dem südgriechischen Festland dagegen sehr selten vor und besitzt ihr Hauptverbreitungsgebiet in Italien.
Die in Griechenland vorkommenden Arten der Orchis-anatolica-Gruppe sind sehr nahe miteinander verwandt, was zur Herausbildung vieler Hybride geführt hat. Während das Vierpunkt-Knabenkraut (Orchis quadripunctata) auf basischem Untergrund und das Sitia-Knabenkraut (Orchis sitiaca) typischerweise auf oberflächlich versauerten Arealen gedeihen, findet man das Anatolische Knabenkraut (Orchis anatolica) sowohl auf basischem als auf saurem Untergrund. Diese Orchidee mit lockerem Blütenstand trägt bis zu 12 Blüten, die weiß bis tiefrot gefärbt sein können und eine gefleckte Lippe mit einem spitzen zurückgebogenen Sporn besitzen.
Die Orchideen findet man in den verschiedensten Formen und Farben, jeweils abhängig von der Strategie, welche die Pflanze zu ihrer Reproduktion anwendet. Sie sind erfinderisch, wenn es sich um die Fortpflanzung, Wasser- und Nahrungsaufnahme und deren Speicherung handelt. Vor allem interessant ist die Symbiose von bestimmten Pilzen in den Wurzeln, dank derer die Pflanze Nahrung aufnehmen kann. Die Samen bilden sich in einer Kapsel (Fruchtkapsel), welche bis 2 Millionen Samen und mehr enthalten kann. Diese sind mit keinerlei Nährgewebe ausgestattet, weshalb die wenigsten überleben, d.h. einen geeigneten Lebensraum finden.
Mit diesem Artikel möchte ich aber auch eindringlich auf die Gefährdung dieser Pflanzenfamilie in Griechenland aufmerksam machen. Viele Standorte sind durch übermäßige Beweidung und intensive Bewirtschaftung stark gefährdet. So geht immer mehr Brachland, worin meist viele seltene Orchideen wachsen, durch die intensive Bewirtschaftung mit Kunstdünger verloren. Vor allem im Küstenbereich zeigen die Pflanzen einen alarmierenden Rückgang. Hier hat der Massentourismus stark dazu beigetragen, dass neue Siedlungen und großflächige Hotelanlagen entstanden. Durch solche in die Küstenphrygana oder in alte Olivenbaumhaine gesetzte Anlagen sind viele Orchideenstandorte fast erloschen. Zum Glück gibt es aber auch noch Bereiche in Griechenland, in denen die Landwirtschaft zurückgegangen ist und der Tourismus in vernünftig geregelten Bahnen verläuft. Eine angemessene Beweidung oder externe Bewirtschaftung fördert sogar die Verbreitung der Orchideen, da sie eine Bebuschung dieser Standorte verhindern.
Früher hat man die Wurzeln der Orchideen für ein heißes Wintergetränk gesammelt. Die Knollen wurden hierbei mit Milch aufgekocht, mit Zimt bestreut und anschließend gesüßt. Durch das Ausgraben von Orchideenknollen zur Salepgewinnung sind viele Orchideenstandorte vernichtet beziehungsweise stark geschädigt worden. Orchideenwurzeln sind heute aber nur noch selten erhältlich und außerdem sehr teuer. In einigen Spezialgeschäften wird jedoch fertiges Salep-Getränk angeboten. So kann man "Salepi" noch heute (April 2008) in Samovaren an der Fischhalle der Odos Athinas entdecken. Man kann nur hoffen, dass dieser Brauch, der besonders in der Türkei noch weit verbreitet ist, bald der Vergangenheit angehört.
Jedem Politiker in Griechenland sollte klar sein, dass nur wirksamere Naturschutzgesetze die dramatisch zunehmende Zerstörung von Biotopen und das damit einhergehende Verschwinden der darin vorkommenden Arten eindämmen können. So ist z.B. Orchis palustris stark gefährdet und kommt nur noch in küstennahen Sümpfen vor. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch der Schutz griechischer Endemiten, wie z.B. die auf Euböa neue entdeckte Orchis boryi. Von einigen Arten sind nur allarmierend geringe Bestände übriggeblieben. Einen mittelbaren Schutz genießen die griechischen Orchideenarten durch die deutsche Gesetzgebung. Die Bundesrepublik Deutschland hat sämtliche europäischen Orchideenarten unter Schutz gestellt. Damit wird das Mitnehmen ausgegrabener Orchideen durch deutsche Touristen unterbunden. Selbst für die Einfuhr wissenschaftlicher Belege benötigt man die Ausfuhrgenehmigung einer deutschen Naturschutzbehörde. Auch bleibt die Hoffnung auf ein gewachsenes Umweltbewusstsein der Menschen, diesen Schönheiten der Natur mit mehr Respekt zu begegnen. Es sollte heute eigentlich selbstverständlich sein, dass niemand mehr Orchideen, und andere Pflanzen, aus der Natur entnimmt. Umwelt- und Naturschutz gilt für uns alle, auch oder gerade dann, wenn wir in anderen Ländern wie z.B. in Griechenland Urlaub machen. “Wilde Pflanzen” sehen am schönsten dort aus, wo sie natürlich gewachsen sind, nicht nur für uns, sondern auch für die, die nach uns kommen werden. Wir sollten alle unseren Teil dazu beitragen, dass unsere wildlebenden Tier- und Pflanzenarten auch für kommende Generationen erhalten bleiben.
Die abgebildeten Orchideen wurden nach dem heutigen Stand der Taxonomie und Nomenklatur benannt. Da die Bestimmung der Orchideen nicht vor Ort an lebenden Pflanzen, sondern nur an Hand der Bilder vorgenommen wurde und manche Arten wegen der Hybridisierung schwer zuzuordnen sind, können Fehler bei der Artbestimmung nicht ausgeschlossen werden.

Empfohlene Literatur:
„Orchideen auf Kreta & Dodekanes “ von H.u.G. Kretzschmar, 2004
„Die Orchideen von Rhodos und Karpathos“ von C.A.J. Kreutz, 2002
„Europäische und mediterrane Orchideen“ von Hans Sundermann, 1980
„Die Orchideen Europas“ von Baumann und Künkele, 1988

Literatur und Bilder über wildwachsende Orchideen unter:
http://www.orchis.de/orchis/docs/d002a.htm
http://www.guenther-blaich.de/deut/uebers.htm
http://www.grabner-orchideen.com/1_navi/001_000.htm
http://www.grabner-orchideen.com/li_lit/fs_lit_links.htm

57 Bilder für das Keyword Orchideen gefunden.

Orchideen - Santorin, auch Thera oder Santorini genannt, ist die farblich sehr kontrastreiche Hauptinsel des gleichnamigen, ringförmig angeordneten Archipels im Süden der Kykladen, ihre Form verdankt die Insel einem immensen Vulkanausbruch um 1600 v. Chr. Santorini or Thira, the main island of an archipelagos of the same name in the south of the Cyclades islands, was destroyed by an enormous volcanic eruption around 1600 BC, which shaped its rugged landscape, 3 of the 5 islands are located around the caldera. Ορχιδέες - Η Σαντορίνη, Θήρα είναι νησί των Κυκλάδων που βρίσκεται στο νότιο Αιγαίο πέλαγος, γνωστή για τα ηφαίστειά της, την Νέα (1707-1711 μ. Χ. ) και την Παλαιά Καμένη (46-47 μ. Χ. ), το Φηροστεφάνι, το Ημεροβίγλι, την Οία και τα ηλιοβασιλέματα. Tobias Schorr
Orchideen - Santorin, auch Thera oder Santorini genannt, ist die farblich sehr kontrastreiche Hauptinsel des gleichnamigen, ringförmig angeordneten Archipels im Süden der Kykladen, ihre Form verdankt die Insel einem immensen Vulkanausbruch um 1600 v. Chr. Santorini or Thira, the main island of an archipelagos of the same name in the south of the Cyclades islands, was destroyed by an enormous volcanic eruption around 1600 BC, which shaped its rugged landscape, 3 of the 5 islands are located around the caldera. Ορχιδέες - Η Σαντορίνη, Θήρα είναι νησί των Κυκλάδων που βρίσκεται στο νότιο Αιγαίο πέλαγος, γνωστή για τα ηφαίστειά της, την Νέα (1707-1711 μ. Χ. ) και την Παλαιά Καμένη (46-47 μ. Χ. ), το Φηροστεφάνι, το Ημεροβίγλι, την Οία και τα ηλιοβασιλέματα. Tobias Schorr
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Orchideen - Santorin, auch Thera oder Santorini genannt, ist die farblich sehr kontrastreiche Hauptinsel des gleichnamigen, ringförmig angeordneten Archipels im Süden der Kykladen, ihre Form verdankt die Insel einem immensen Vulkanausbruch um 1600 v. Chr. Santorini or Thira, the main island of an archipelagos of the same name in the south of the Cyclades islands, was destroyed by an enormous volcanic eruption around 1600 BC, which shaped its rugged landscape, 3 of the 5 islands are located around the caldera. Ορχιδέες - Η Σαντορίνη, Θήρα είναι νησί των Κυκλάδων που βρίσκεται στο νότιο Αιγαίο πέλαγος, γνωστή για τα ηφαίστειά της, την Νέα (1707-1711 μ. Χ. ) και την Παλαιά Καμένη (46-47 μ. Χ. ), το Φηροστεφάνι, το Ημεροβίγλι, την Οία και τα ηλιοβασιλέματα. Tobias Schorr
Orchideen Ορχιδέες «απαγορεύεται, σε όλη την Ελλάδα και καθ όλο το έτος, η συλλογή, η μεταφύτευσης, η εκρίζωσις, η κοπή, η μεταφορά, η πώλησις, η αγορά, η εξαγωγή εκ της χώρας, η καταστροφή τους. . . » Horst Schäfer
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Regenbogen-Ragwurz (Ophrys iricolor) auf Paros – Die farbenprächtigen Orchideen blühen von Mitte März bis Ende April, sie gelten als besonders schön und als Königin der Blumen. Rainbow ophrys on Paros – The colourful orchids are common worldwide and derive their name from the Greek word oρχις, which means testicles, because of the appearance of the two tubers. Ορχιδέες «απαγορεύεται, σε όλη την Ελλάδα και καθ όλο το έτος, η συλλογή, η μεταφύτευσης, η εκρίζωσις, η κοπή, η μεταφορά, η πώλησις, η αγορά, η εξαγωγή εκ της χώρας, η καταστροφή τους. . . » Horst Schäfer
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