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Sophia Georgallidis (Hrsg.): Sechzehn kleine griechische Verbrechen / N.E.

  282 Wörter 1 Minute
2017-05-01 2017-08-05 01.05.2017 389 × gelesen

Mit Texten von: Andreas Apostolidis, Titina Danelli, Neni Efthymiadi, Sergios Gagas, Athina Kakuri, Fondas Ladis, Jannis Maris, Petros Markaris, Petros Martinidis, Amanda Michalopoulou, Tolis Nikiforou, Pavlos Nirvanas, Alexandros Papadiamantis, Sakis Serefas, Filippos Filippou, Thanassis Chimonas.

Mit einem Nachwort von: Filippos Filippou.

Als im Jahr 2001 Griechenland Gastland auf der Internationalen Frankfurter Buchmesse war und viele Autorinnen entsandte, damit ihre Werke dem internationalen Lesepublikum vorgestellt werden, waren unter ihnen auch einige KrimiautorInnen, die mittlerweile nicht nur in Griechenland einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt haben. 

Einige Monate später, 2002, traten die wichtigsten griechischen KrimiautorInnen als geschlossene Gruppe auf der Internationalen Leipziger Buchmesse auf – ihre Bücher wurden präsentiert und es wurde über die Geburt und Entwicklung der Kriminalliteratur in Griechenland diskutiert. Man war sich einig, dass sie, ganz dem heutigen internationalen Trend folgend, den Gesellschaftsroman abgelöst hat, da sich in ihr verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen, die sich besonders in der Hauptstadt Athen aber auch in den anderen Großstädten abspielen, widerspiegeln. Die Themenpalette ist weit gefächert: Vom klassischen Mord aus Eifersucht über die Darstellung von Verbrechen im Fernsehen, bis hin zur organisierten Kriminalität, der Korruption in der Politik und der Situation von Migrantinnen ist alles vertreten. „Die Zahl der griechischen KrimiautorInnen wächst immer mehr, Bücher von manchen unter ihnen wurden in andere Sprachen übersetzt und sie selbst stehen ihren ZunftkollegInnen in nichts nach“, bemerkt Filippos Filippou zutreffend in seinem Nachwort.

All dies war für die Herausgeberin Grund genug diese Anthologie zu konzipieren und in deutscher Sprache zu veröffentlichen. Eine Anthologie, die einerseits einen Überblick über die Entwicklung der Kriminalliteratur in Griechenland und ihre bedeutendsten Vertreter vermittelt und andererseits die neuen Tendenzen registriert.

Gesammelt, übersetzt, herausgegeben von: Sophia Georgallidis
Romiosini Verlag Köln, Mai 2009, ISBN 978-3-929889-80-2
195 S.

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