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Stellungnahme zur Ausstellung “Kaiser und Sultan. Nachbarn in Europas Mitte 1600 –1700“

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2021-03-17 2021-03-17 17.03.2021

Warum das museale Konzept der Ausstellung „Kaiser und Sultan. Nachbarn in Europas Mitte 1600 - 1700„ im Badischen Landesmuseum Karlsruhe, die historische Tatsachen und Wahrnehmungen der okkupierten und versklavten Völkern des Balkans und Griechenlands ignoriert, verharmlost und verfälscht.
Das Konzept der Ausstellung hat aus populistischen Gründen, die Komplexität des Themas so sehr vereinfacht, dass die Tatsachen verfälscht werden.

„In Zeiten zunehmender Flucht- und Migrationsströme und eines spürbaren Rechtsrucks in Gesellschaft und Politik zeichnet sich ein Gebot der Stunde ab: Museen müssen sich den positiven Seiten plurikultureller Gesellschaften zuwenden und ihren Mehrwert für die Entwicklung selbst vergangener Epochen herausarbeiten, wollen sie zeitgemäß sein und langfristig den angestammten Besucherkreis erweitern.“

So beschreibt das Badische Landesmuseum die Zielsetzung der bis zum 19. April 2020 laufenden Großen Landesaustellung „Kaiser und Sultan. Nachbarn in Europas Mitte 1600 –1700“ in seiner Pressemitteilung.

Kuratorin Dr. Schoole Mostafawy sagt: „Unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Herkunftsstaaten prägen das Bild europäischer Metropolen. Ihre angestammte Kultur finden die meisten Menschen aus islamischen Herkunftsstaaten jedoch selten objektiv repräsentiert, werden doch Ausstellungen in der Regel nach einem überkommenen Geschichtsbild aus europäischer Perspektive konzipiert.“ Die Türkenkriege hätten im 17. Jahrhundert das Verhältnis zwischen Europa und dem Osmanischen Reich geklärt. Gleichzeitig wird betont, dass das dreigeteilte Ungarn und die Balkanhalbinsel Transferzonen gebildet haben, verbunden mit einem engen Austausch der Kulturen. Hierfür wird das Wort „transkulturelle Geschichte“ verwendet. „Besucher können die Lebensgeschichten der Diplomaten, Gesandten, Kaufleute, Kriegsgefangenen, Handwerker und Künstler, religiösen Minderheiten, Flüchtlingen und Migranten kennenlernen, die im Austausch von Erkenntnissen über die jeweils andere Kultur eine entscheidende Rolle spielten. Ähnlich wie heute waren es religiöse, wirtschaftliche und politische Gründe, die Menschen zwangen, den Weg über die ‚Balkanroute‘ zu nehmen. Nicht selten schlugen sie im Vergleich zu heute den umgekehrten Weg ein, versprach doch in Zeiten der Gegenreformation das Osmanische Reich Zuflucht und eine gesicherte Existenz. Multiethnischen, multireligiösen und multilinguale Personen fiel im 17. Jahrhundert eine wichtige Funktion als Botschafter der Kulturen zu und sie waren es, die das damalige Europa mit Waren, Ideen und Informationen aus aller Welt versorgten – nicht anders prägen und fördern Menschen unterschiedlicher Herkunft das demokratische Europa heute“.

Auf dem ersten Blick scheinen die Ziele der Ausstellung äußerst einladend und vielversprechend. Doch warum kann man sie nicht erreichen, ohne dabei die Geschichte zu verfälschen? Offenbar um die „Attraktivität des Museums langfristig zu sichern und den angestammten Besucherkreis zu erweitern“, wird hier ein Osmanisches Reich rekonstruiert, das so nicht existiert hat.

Flucht und Migration aus dem 17. Jahrhundert auf dem Balkan sind mit der heutigen Situation der Balkanroute nicht zu vergleichen. Weder die Zahlen noch die Gründe noch die Länder Europas entsprechen dem damaligen Bild. Die Balkanroute und Griechenland sind heute nicht osmanisch, die Grenzen der Europäer zum Balkan sind geschlossen und Griechenland alleingelassen. Flucht und Migration, Feindbilder und Stereotype sind die Operationalisierungsbegriffe der Ausstellung, die austauschbar, jedoch nicht vergleichbar mit der heutigen Zeit sind und vor allem die Parameter sind es nicht – weder von der geschichtlichen Rekonstruktion noch von den realen Ereignissen. Die Komplexität des Themas wird durch vereinfachte Merkmale einer Transkulturalität und einseitige Feindbilder sowie über die Begriffe „Europa“ und „Balkanroute“ in Verbindung mit Migration von gestern und heute derart simplifiziert, dass ein völlig verzerrtes Bild entsteht. Die historische Wahrnehmung über die Okkupation des Balkans und Griechenlands oder Südost-Europas durch die Osmanen wird verfälscht. Es wird behauptet, dass das Osmanische Reich in dieser Zeit tolerant war, vor allem religiösen Minderheiten gegenüber. Hier bleibt die Ausstellung nicht wie angekündigt im 16. und 17. Jahrhundert, sondern geht zurück ins 15. Jahrhundert wie das Beispiel mit der Aufnahme der Juden aus Spanien zeigt. Die Okkupation durch den „Heiligen Krieg“ – also einer Hinwendung zum Islam – wurde vielmehr kriegerisch erreicht, um den Preis zahlreicher Toter und Zwangskonvertierter. Sicherlich gab es auch einen Teil, der freiwillig konvertiert ist, aber nicht wie es die Ausstellung am Beispiel einer Frau mit den pragmatischen Gründen „Status und Schutz“ glauben machen will. Das hat nichts mit Freiwilligkeit zu tun!

Ein weiteres erklärtes Ziel der Ausstellung ist, die islamischen Besucher objektiv zu repräsentieren. Die diffuse Verwendung des Europa-Begriffs und der geographischen Abgrenzung zeigt, dass die Trennung in Ost und West die alte ist, nämlich die sich 1049 abzeichnende mit Weströmischem Reich und deren Stereotypen gegenüber dem Oströmischen Reich. Das ist nicht das Problem der Balkanvölker und Griechenlands; das ist ein Problem der westlichen Intelligenz, die ihre Arroganz nicht überwunden hat. Es wird versucht, mit dem Verhältnis zum Osmanischen Reich von Seiten der Europäer aufzuräumen. In diesem Falle mit Erfolg, weil die Ausstellung wie auch die gemeinsam mit dem Generalkonsulat der Republik Türkei am Samstag, 16. November 2019, in Karlsruhe veranstaltete Konferenz „Querblicke: Zwei Reiche – Zwei Positionen“ einseitig Feindbild und Stereotype aufgreift. Es wurde nur über das Feindbild des damaligen noch verbliebenen nicht-islamischen Teils Europas berichtet. Hinzu kommt eine nicht nachvollziehbare hypothetische Aussage von Prof. Hans Georg Mayers am Abend der Konferenz, zu der er anmerkte, ein Historiker dürfe das nicht, aber er mache es trotzdem: „Was wäre, wenn München islamisch geworden wäre? Dann wäre als erstes die Marienkirche zur Mosche umgewandelt und die Schlüssel der Stadt im Rathaus dem Multi übergeben worden und die Katholiken und Protestanten hätten ihre Vertreter bekommen und alles andere wäre beim Alten geblieben.“ Das birgt allenfalls einen Hauch an Wahrheit: Christen und Juden würden in den „Dimi“-Status übergehen und zu geduldeten und geschützten Menschen zweiter Klasse werden, die ihre Kopfsteuern zu zahlen hätten. Weiterhin wäre der säkulare Staat Geschichte und unsere Verfassung mit Sicherheit in Richtung einer Scharia abgeändert worden. Aber was sollte diese fatale Annahme? Die durch die Osmanen okkupierten Europäer haben gewiss eine andere Wahrnehmung. Und diese Bürger leben hier und ihre heutigen Staaten gestalten ein demokratisches Europa, sie sind Staaten der EU.

Die immer wieder betonte Zusammenarbeit des Museums mit dem türkischen Konsulat lässt den Verdacht aufkommen, dass hier die Geschichte des Osmanischen Reichs aus dem 16. und 17. Jahrhundert einseitig und falsch interpretiert sowie die wissenschaftlichen Begriffe Transkulturalität, Flucht und Migration missbraucht wurden – zugunsten eines türkischen Staates, der Europa bedroht, und eines neo-ottomanischen Traums von Herrn Erdogan und seinen fanatischen Moslemsbrüdern. Wir sind daher verpflichtet, Menschen Schutz zu gewähren, die aus diesem Land fliehen, weil sie Intoleranz erfahren von einem totalitären Staat mit Zügen des Islamischen Faschismus; wir sind verpflichtet, Menschen Schutz zu gewähren, die unsere Verfassung lieben, die einem Reformislam oder anderen Glaubensformen des Islams angehören; wir sind verpflichtet, den Menschen Schutz zu gewähren, die aus islamistischen Ländern fliehen. Wir sind verpflichtet, Integration zu fördern, jedoch nicht auf Kosten der Wahrheit und eines Zerrbilds über den Islam und vor allem über ein Osmanisches Reich, das mit viel Gewalt und Blutvergießen Hochkulturen okkupiert hat. An diesen Schnittstellen findet langfristig ein transkultureller Austausch statt, bis heute. Die Exponate und der Topos der Multikulturalität der Ausstellung „Kaiser und Sultan“ trifft diese Transkulturalität für die heutige Zeit nicht. Eroberungen durch Gewalt – und das war meistens der Fall – bedeutete ein Plündern und Abschlachten der hiesigen Bevölkerung. Die wenigen Überlebenden waren entweder Konvertierte oder sie konnten ihre Kopfsteuern zahlen, weil sie wohlhabend waren. Die Praktiken der Kindesentführung – vor allem aus Christen-Familien –, um eine entwurzelte, landfremde Kriegerelite zu kreieren, hatte eine Dezimierung der Christen zur Folge und schaffte lebendige Tötungsmaschinen im Namen Allahs. Das sind Praktiken, die Okkupierte und Versklavte nicht vergessen. Jede Beschönigung bedarf der Verachtung! Heute werden in Afghanistan, Pakistan und Palästina Kinder für Kampfhandlungen missbraucht und bereits ab zwei Jahren in Camps zu Kampfmaschinen ausgebildet. Die Janitscharen-Korps werden in der Ausstellung so positivistisch dargestellt, dass im Erziehungsprogramm des Museums Kindergartenkinder die Janistscharen romantisierend erfahren sollen: „In geheimer Mission! Eine Reise in das Osmanische Reich. Auf der Reise in die Vergangenheit begleiten wir eine Gesandtschaft an den Sultanshof von Istanbul. Im Gepäck: Ehrengeschenke und eine rätselhafte Botschaft… Wir treffen auf prächtige Janitscharen Soldaten, machen Rast in einem Zelt und begleiten mit Rhythmus-Instrumenten ein Musikstück alla turca“ (zitiert aus dem Konzept des Museums). Wie zu Zeiten der westeuropäischen Orientalismus-Romantik wird Marginalisierung durch Stereotypen gestärkt.

Die Ausstellung hat ihre große Chance zu nutzen, Muslime zu stärken, die einen liberalen, offenen toleranten Islam repräsentieren, einen säkularen europäischen Staat schätzen und seine demokratische Verfassung achten. Stattdessen stärkt sie eine pseudo-ottomanische Toleranz des 16. und 17. Jahrhunderts und verbindet das unzulässigerweise ohne zu differenzieren mit der heutigen Balkanfluchtroute und den Bürgern dieses Landes. Sie verbindet das mit einem Islam, der sich angeblich nicht repräsentiert fühlt – und wer sagt eigentlich, dass sich hiesige Muslime durch das Osmanische Reich vertreten fühlen? Schon längst fühlen sich die meisten von ihnen in unserem säkularen Staat sehr wohl und achten ihn samt seiner Verfassung. Die einzigen, die das nicht tun und sich nicht repräsentiert finden (und übrigens zu Recht nicht finden und finden sollten!), sind die wenigen, die einem extremen sunnitischen Glauben anhängen mit der Sehnsucht nach einem Neo-Osmanischen Reich, wie momentan in der Türkei. (Es sei denn, die hiesige Bevölkerungsgruppe ist während Erdogan Regierungszeit in dieser Richtung radikalisiert worden!!!) Auch Afghanistan und Pakistan gehören dazu. Die menschenverachtenden Praktiken dieser Staaten sind keine Imaginationen von Splittergruppen des Islam (IS wie Herr Prof. Mayer behauptet hat), sondern Praktiken von Staaten und hier kommt die Türkei als Nachbar Europas und Griechenlands mit seinen Provokationen zum Vorschein. Offen bleibt auch die Frage, warum die Balkanvölker und Griechenland in der Ausstellung keine Rolle spielen. Sind sie doch momentan die Leidtragenden der Flucht aus der Türkei und Griechenland, weil die Balkanroute geschlossen ist und die Türkei die Stürmung der Insel mit Flüchtlingen systematisch betreibt.

Wäre die Ausstellung in der Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts verblieben, hätte man die Thematik als Anstoß zum Dialog mit muslimischen Bürgern aus den verschiedenen islamischen Ländern und Bürgern aus dem ehemaligen okkupierten und versklavten Völkern des Balkans und Griechenlands nutzen können. So aber werden historische Fakten verfälscht, um letztendlich eine nicht nachvollziehbare Verbindung vom Osmanischen Reich zur heutigen Balkanroute und zur Migration zu ziehen. Anderseits nehmen sich die Initiatoren der Ausstellung die Freiheit, eine unzulässige These aufzustellen: nämlich, dass sich die muslimischen Bürger nicht repräsentiert sehen, indem eine einseitige europäische Sicht dargestellt wird. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, lassen sich so jedenfalls nicht lösen. Der Respekt vor den Menschenrechten und die Achtung unserer säkularen Ordnung sind nicht verhandelbar!


Nachfolgend die Stellungnahmen des türkischen Konsulats zu einem Nachbarn und einem Staat der EU sowie die Drohungen gegen die EU und Zypern:
r.: 329, 11. November 2019, Pressemitteilung In Bezug Auf Die Vom Eu-außenministerrat
Angenommenen Schlussfolgerungen
TURKISH CONSULATE GENERAL IN KARLSRUHE 12.11.2019
Wir haben wiederholt und nachdrücklich betont, dass wir im östlichen Mittelmeer trotz aller unverständlichen Schritte der Europäischen Union nicht aufhören werden, unsere Rechte aus dem Völkerrecht und die Rechte und Interessen der Türkischen Republik Nordzypern zu schützen. Die heute (11. November) auf der Tagung des Rates Auswärtige Angelegenheiten der Europäischen Union gefassten Beschlüsse zeigen deutlich, dass unsere Botschaften nach den Ratstagungen vom 15. Juli und 14. Oktober 2019 vollkommen auf taube Ohren gestoßen sind. Von 2004 bis heute haben die Türkei und die TRNZ wohlwollende Anstrengungen unternommen, um die Kohlenwasserstoffvorkommen im östlichen Mittelmeer zu einem Element der Stabilität und nicht der Spannungen zu machen, als die Seite, die all die konstruktiven und positiven Initiativen ergriffen hat. Die griechisch-zypriotische Verwaltung (GZV) und die EU – missbraucht durch die maximalistischen Positionen der GZV – können weder die Fakten wahrnehmen noch Entscheidungen im Einklang mit dem Völkerrecht und dem Grundsatz der Gerechtigkeit in diesem Prozess treffen. Wir haben seit 2004 konsequent erklärt, dass wir die einseitige Übernahme unserer Rechte selbstverständlich nicht zulassen werden. Die unerwiderte und unverständliche Unterstützung der EU für eine null und nichtige Verwaltung, die das Völkerrecht missachtet, sowie die Geiselnahme einer wichtigen Gelegenheit für die Zusammenarbeit im östlichen Mittelmeerraum sollten in der Tat als Beispiel dienen. Wir werden uns weiterhin für die Umsetzung der Grundprinzipien des Völkerrechts sowie für die Zusammenarbeit in der Region im Hinblick auf dauerhafte Stabilität und Wohlstand aller Völker im östlichen Mittelmeerraum einsetzen. Es ist offensichtlich, dass die EU, die vor langer Zeit ihre Glaubwürdigkeit als unparteiischer Akteur, der zu einer Lösung in Zypern beitragen könnte, verloren hat, nie eine konstruktive und nützliche Haltung im östlichen Mittelmeer einnehmen können wird. Tatsächlich könnte es für die EU nicht ironischer sein, nach der Aufnahme unserer Offshore-Tätigkeiten auf den Grundsatz der guten Nachbarschaft zu verweisen, da sie gegenüber unseren seit 2004 wiederholten Forderungen nach Achtung der Souveränität und der legitimen Rechte sowohl der Türkei als auch der TRNZ untätig geblieben ist. Zu glauben, dass sich die Türkei den Bedrohungen beugen und ihre Rechte im östlichen Mittelmeerraum mindern wird, ist eine leere Erwartung. Niemand sollte daran zweifeln, dass wir unsere Explorations- und Bohraktivitäten im östlichen Mittelmeer fortsetzen werden.

Fa-69, 7. November 2019, Antwort Vom Sprecher des Außenministeriums, Herrn Hami Aksoy, Auf Eine Frage Zu Der Erklärung Des Griechischen Präsidenten Prokopios Pavlopulos Während Sei-nes Besuchs In Armenien
TURKISH CONSULATE GENERAL IN KARLSRUHE 08.11.2019
Wir beobachten, dass Griechenland weiterhin an der Seite der feindlichen Kreise gegen die Türkei steht und ihre grundlosen Haltungen und Anschuldigungen unterstützt. Die Türkei hat die Gräueltaten Griechenlands gegen Türken und andere Bürger des Osmanischen Reiches nie vergessen. In diesem Zusammenhang ist es eine bekannte Tatsache, dass Griechenland während und nach der Periode der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich Türken und Muslime in der Region systematisch vernichtet hatte. Noch heute setzt Griechenland seine unmenschlichen Praktiken gegen seine türkischen Minderheiten fort und bestraft sogar Muftis mit Freiheitsstrafe für die Verrichtung des Freitagsgebets. Die Türkei, die glaubt, dass es notwendig ist, Lehren zum Frieden und zur Brüderlichkeit, sondern nicht zur Feindseligkeit aus der Geschichte zu ziehen, ist sich der genannten historischen Realitäten wohl bewusst. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir noch einmal daran, dass die Unterstützung der Aktivitäten gegen unser Land nicht zum Nutzen von Griechenland sein wird. Wir fordern Griechenland auf, verantwortungsvoller zu agieren, da wir glauben, dass die Förderung von Freundschaft und guter Nachbarschaft der einzige Weg ist, um Frieden, Stabilität und Wohlstand in unserer Region zu fördern. Andererseits wurde die Haltung der Türkei zu den Ereignissen von 1915 durch die Erklärung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan vom 23. April 2014 während seiner Amtszeit als Ministerpräsident deutlich zum Ausdruck gebracht. Weitere Erklärungen zu diesem Thema sind nicht erforderlich.
Banu Terzioğlu, Generalkonsulin

Ausstellung: „Kaiser und Sultan. Nachbarn in Europas Mitte 1600 –1700“
im Badischen Landesmuseum Karlsruhe

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