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George Dalaras - Tribute to Vamvakaris

  452 Wörter 2 Minuten
2017-04-30 2017-04-30 30.04.2017 274 × gelesen

Georgos Dalaras, in Griechenland inzwischen selbst zur Legende geworden, zollt mit dieser CD seinen Tribut an den unvergessenen Markos Vamvakaris, einen der großen "Altmeister" der griechischen Rembetiko-Musik.

Aufgenommen ist diese Live-CD im September 2002 bei einem  Konzert  in Ermoupoulis auf Syros, der Kykladeninsel, auf der Markos Vamvakaris 1905 in bitterer Armut geboren wurde. 

1917 zog Vamvakaris nach Athen um dort Arbeit zu suchen. Er schlug sich durch als Hilfsarbeiter, ab 1922 arbeitete er in einem Schlachthaus in Piräus, ein wirklicher Knochenjob. Seine Abende verbrachte er in den Hafenkneipen, wo auch die griechischstämmigen Flüchtlinge saßen, die zu Hunderttausenden aus der Türkei vertrieben worden waren. Hier mischten sich im Rauch der haschischgefüllten Wasserpfeifen die Musik des Orients mit den Gesangstraditionen Europas, hier entstand der Rembetiko, der griechische "Blues", als dessen eigentlicher Vater  Markos Vamvakaris  bis heute gilt. 

Das Spiel auf der damals noch dreisaitigen Bouzouki hatte er sich selbst beigebracht, mit seiner dunklen, rauen Stimme sang er seine Lieder, die vom Leben in der Unterwelt ebenso erzählten wie von Tagesereignissen. Aber auch die Liebe hat Vamvakaris in zarten Liedern besungen. Ab 1932 bekam er regelmäßig Angebote für Schallplattenaufnahmen, die seine bis kurz vor seinen Tod im Jahr 1968 dauernde Karriere begründeten.

Georgos Dalaras wurde 1949 in Piräus geboren. Durch seinen Vater, einen Rembetikosänger und -musiker, kam er bereits früh mit der griechischen Musik in Kontakt. Schon mit fünfzehn Jahren gab er sein erstes Konzert, bei dem er seinen Gesang selbst auf der Gitarre begleitete. Nur drei Jahre später nahm er seine erste Schallplatte auf, die auf Anhieb zum Erfolg wurde. Seitdem ist Georgos Dalaras aus dem griechischen Musikleben nicht mehr wegzudenken.

Er ist ein ungeheuer produktiver Musiker, der inzwischen mehr als fünfzig LPs bzw. CDs herausgebracht hat. Dalaras arbeitete zusammen mit Mikis Theodorakis, ebenso mit dem Liedermacher Manos Loizos und den Komponisten Stavros Kujumtzis, Apostolos Kaldaras, Jannis Markopoulos und vielen anderen. 

Dabei zeigt sich Georgos Dalaras auch sehr offen und experimentierfreudig in Bezug auf das "außergriechische" Musikleben, wie seine Zusammenarbeit mit Paco de Lucia, Sting und anderen international bekannten Musikern zeigt.

In der vorliegenden Doppel-CD besinnt Georgos Dalaras sich auf seine Wurzeln, den Rembetiko. Und nicht nur ihm liegt diese Musik im Blut. Das Publikum, das bereits nach den ersten Takten begeistert mitklatscht, zeigt, dass der Rembetiko inzwischen zur eigentlichen griechischen Volksmusik geworden ist. Die Lieder werden von Anfang bis zum Schluss auswendig mitgesungen und wenn man beim Anhören der CD die Augen schließt, kann man sich gut vorstellen, wie die Leute tanzen zu den Liedern von Vamvakaris, mit geschlossenen Augen und ausgebreiteten Armen. 

Georgos Dalaras - "Tribute to Vamvakaris" ist eine CD, die sich kein Dalaras-Fan und kein Freund der griechischen Rembetiko-Musik entgehen lassen sollte.  

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