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Die Weinstraße des Epirus

  336 Wörter 1 Minute
2017-09-26 2017-09-26 26.09.2017 367 × gelesen

Epirus, am nordwestlichen Rand des griechischen Festlands, ist in erster Linie durch seine Gebirgsmassive, seine malerischen Seen und seine abgelegenen und ruhigen Meeresbuchten geprägt. Das Landschaftsbild der Provinz wird zum überwiegenden Teil von hohen, ungastlichen Bergen bestimmt.
Die Weinstraße von Epirus ist geografisch in der Präfektur von Ioannina angesiedelt und führt in die Weinbauregionen von Zitsa und Metsovo. Die denkmalgeschützte traditionelle Siedlung Metsovo liegt in 1.160 m Höhe und verfügt über eine sehr gute Hotel-Infrastruktur und viele Sehenswürdigkeiten. Hervorzuheben ist unter anderem die “Pinakothek E. Averof“, in der sich viele bedeutende Werke Bildender Künstler finden. Die Kellerei der Katoji & Strofilia AG, das “Ktima Averof“, befindet sich in der Nähe des Marktplatzes von Metsovo.
Verlässt man nun Metsovo in Richtung Westen, wird man nach einem 55 km langen Abstieg auf die Stadt der Legenden und Traditionen, die Hauptstadt des Epirus, Ioannina, treffen, die sich am Westufer des malerisch schönen Pamvotis-Sees ausbreitet. Kern von Ioannina ist dessen sagenumwobene Zitadelle mit ihren beiden Akropolis ähnlichen Burgen, die hinüber blicken auf die einzigartig schöne Insel des Pamvotis-Sees, auf der sich seit der spätbyzantinischen Zeit eine zwar winzige, aber umso bemerkenswertere Ansammlung von Klöstern und Einsiedeleien entwickelt hatte, die noch bis heute erhalten sind.
Nordwestlich der Ebene von Ioannina, östlich des Flusses Kalamas erstreckt sich die Region von Zitsa mitsamt den zu ihr gehörenden Dörfern. Die namhaften Weine der weiteren Umgebung haben einen großen Bekanntheitsgrad erlangt. Hier befindet sich die Kellerei der Vereinigung Landwirtschaftlicher Genossenschaften von Ioannina, die für den auf der “Weinstraße des Epirus“ Reisenden eine wichtige Station darstellt.
Die “Theogefiro“ (Gottesbrücke, A. d. Ü.), eine natürliche Brücke aus Felsen über dem Kalamas, ist ein überaus seltenes Naturdenkmal und gleichsam Perle der gesamten Region.
Die Tour setzt sich dann bergauf Richtung Zagoria-Dörfer fort und führt direkt in den Vikos-Aoos-Nationalpark mit der einzigartigen, sage und schreibe 900 Meter tiefen Vikos-Schlucht, aber auch den natürlichen “Badebecken“ von Papingo und den Drachensee ( Drakolimni) auf dem Berg Gamila. In der weiteren Umgebung gibt es eine Vielzahl traditioneller Dörfer und Ortschaften mit touristischer Infrastruktur.

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