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Griechische Käsesorten – „Kasseri“, „San Michalis“, „Formaella“, „Metsovone“, „Ladotyri“

  249 Wörter 1 Minute
2017-07-16 2017-08-06 16.07.2017 423 × gelesen

Der aus der Region Thessalien stammende Kasseri wird, wie die meisten griechischen Käsesorten, aus Ziegen- oder Schafsmilch hergestellt. Er ist cremig und fettig wie Butter, hat eine goldgelbe Farbe, ist aber nicht so würzig wie andere Käsesorten. Er reift etwa ein halbes Jahr, und je länger seine Reifezeit, desto härter wird er.
Der Kasseri wird gern zum Backen verwendet, eignet sich aber auch für belegte Brote oder als Vorspeise. Der Hartkäse San Michalis ist eine Spezialität der Insel Syros. Dabei handelt es sich um einen gemäßigten, abgetropften Käse, der weder zu würzig noch zu mild schmeckt. Dieser gelbe Käse kann sehr leicht gerieben werden und ist daher zum Überbacken von Gerichten sehr beliebt. Außerdem wird er als Vorspeise angeboten.
Eine andere griechische Hartkäsesorte, die nur in einer bestimmten Region Griechenlands, in Arachova, produziert wird, ist Formaella Arachovas Parnassou. Dieser Käse hat einen würzigen Geschmack und ist salzig. Je länger er gereift ist, desto intensiver ist sein Geschmack. Wegen seiner harten Konsistenz eignet er sich bestens zum Grillen, zum Backen aber auch zum Überbacken von griechischen Nudelgerichten.
Der Metsovone wird nur in der Region Epirus, in der wunderschönen Stadt Metsovo produziert und ist ein geräucherter, nussig schmeckender Weichkäse. Zum Schluss sollte unbedingt der Ladotyri Hartkäse probiert werden, der aus der Umgebung von Mytilini auf der ägäischen Insel Lesbos stammt.
Der Ladotyri wird in Olivenöl eingelegt und ist ein sehr alter Käse, der auf Lesbos schon seit der Antike hergestellt wird. Seine Herstellung hat sich dabei bis heute praktisch nicht geändert.

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