Neueste | Meistgesehene
Neueste | Meistgelesene

Weinentdeckungen auf kleinen Rundreise

2016-08-19 2017-04-24 19.08.2016 337 × gelesen 7 Minuten

Was man von griechischen Weinen in der Vergangenheit wusste und durch Degustationen kennen lernen konnte, verführte nicht gerade dazu, ein gesteigertes Interesse daran erwachsen zu lassen. Es ist jedoch, dass sei an dieser Stelle bereits vorweggenommen, für den Weinliebhaber mittlerweile mehr als nur lohnend, das Interesse an griechischen Weinen zu vertiefen. Kristallisationspunkte von höchster Güte sind hierfür mittlerweile ausreichend vorhanden und dies liegt nicht nur an großen und langen Traditionen, die der griechische Weinanbau aufweisen kann, sondern auch an den auf den neusten Stand gebrachten Methoden der Weinkultivierung und Vinifikation, die von engagierten und selbstbewussten Önologen bei Gerovassiliou, Lazaridi oder Tsantali eingeführt wurden.

Das antike Hellas, übrigens ebenso ein Kristallisationspunkt für unsere westliche Kultur und Zivilisation, war auch auf dem Gebiet des Weinanbaus schon einmal richtungsweisend. Darauf weisen Berichte über modern anmutende Techniken im Rebbau und der Weinerzeugung hin. Auch heute noch ist man in den griechischen Anbaugebieten - wobei die eine Hälfte der insgesamt 150.000 Hektar zur Erzeugung von Tafelweinen und die andere Hälfte zum Ausbau von Spitzenweinen genutzt wird - darauf bedacht, neben ausländischen Rebsorten auch eine Vielzahl autochthoner Sorten, wie z.B. Limnio (Limnos, Chaldikidi, Kavala) oder Agiorgitiko (Nemea, Arkadia, Attika), anzubauen. Nach der griechischen Mythologie war der Wein eine Erfindung und ein Geschenk des Gottes Dionysos, dem zum Teil orgiastische Kulte gewidmet wurden. Dichter, Philosophen und Künstler sangen Loblieder auf den Wein, wie Homer in seinen Epen "llias" und "Odyssee" oder Platon in zahlreichen seiner philosophischen Abhandlungen. Während der Herrschaft des Osmanischen Reiches kam der griechische Weinanbau fast vollständig zum Erliegen. Und erst viele Jahrzehnte nach der Unabhängigkeit Griechenlands (1830) widmete man sich erneut dem Thema Wein als Wirtschaftsfaktor.

Erst 1937 wurde das Weininstitut in Athen gegründet und noch bis zum Eintritt des Landes in die Europäische Gemeinschaft (1981) besaßen die Griechen kein gültiges Weinrecht. Dies erwies sich als großer Nachteil gegenüber anderen europäischen Weinanbauländern wie Frankreich, Portugal, Spanien oder Italien. Dort erkannte man schon sehr früh die Notwendigkeit, die Qualität der Weine zu sichern (z. B. durch strikte Beschränkung der Produktionsmenge) und die Bezeichnungen zu schützen. In Griechenland kannte man zwar bereits vor 3500 Jahren unterschiedliche Arten des Rebschnitts und der Reberziehung in Abhängigkeit von der Rebsorte und vom Boden. Im Bereich des Weinrechts, das während der Antike schon galt und hoch entwickelt war, mussten jedoch mit Beginn des 20. Jahrhunderts einige grundlegende Reformen durchgeführt werden, um eine Angleichung an moderne und vor allem europäische Standards zu erhalten. Die bei diesem Prozess entwickelten Qualitätsnormen befinden sich auf höchstem Niveau. Dieses Niveau hat mittlerweile einige beachtenswerte Domainen und Chateaus hervorgebracht, die vor allem in den traditionellen Anbaugebieten wie Mittelgriechenland (Kantza), Makedonien/Chalkidiki/Thrakien (Aminteon, Goumenissa, Naoussa, Cotes de Meliton, Region Drama/Xanthi), Thessalien (Anchialos, Rapsani), Epirus (Zitsa), Peloponnes (Mantinia, Nemea, Patras), Ionische Inseln, Kreta (Archanes, Daphnes, Peza, Sitia) Kykladen (Paros, Santorini), Inseln der östlichen Ägäis (Limnos, Samos) oder Dodekanes (Rhodos) zu finden sind.

Mit Blick auf die Rundreise wird hier vor allem über beachtenswerte Domainen in der Region um Drama und Thessaloniki noch zu berichten sein. Was aber macht nun die griechischen Weine über Retsina oder Mavrodaphne hinaus so beachtenswert? Dazu gehören natürlich eine Reihe von Faktoren, die vom jeweiligen Charakter und Klima der Anbauregion, von strikten Qualitätsvorgaben und -ansprüchen über eine ausgereifte Weinan- und Ausbauphilosophie bis hin zu einer liebvollen Hingabe zum Wein und seiner Herstellung durch den Winzer reicht. Diese Hingabe zum Wein manifestiert sich insbesondere in der Pflege und dem Ausbau traditioneller, autochthoner Rebsorten. Hierzu zählen bei den Weißweinen insbesondere Assyrtiko (Santorin, Athos, Adriani, Thessaloniki), Malagouzia (Thessaloniki), Vilana (Kreta), Robola (Kefallinia), Rhotidis (Makedonien, Thrakien, Peloponnes). Bei den Rotweinen sind es Xynomavro (Makedonien, Thrakien, Naoussa), Agiorgitiko (Peloponnes), Mavrodaphne (Patras, Achaia) und Limnio (z.B. Limnos). Aber auch zahlreiche internationale Rebsorten werden kultiviert und gelangen zunehmend in den Kreis der Spitzenweine. Von großer Bedeutung bei den Rotweinsorten sind vor allem Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Grenache und Syrah. Bei den Weißweinsorten findet man hauptsächlich Chardonnay, Sauvignon und Semillon.

Der erste Grundstein für nachprüfbare Qualität im Weinanbau in Griechenland wurde 1971 gelegt indem kontrollierte Herkunftsbedingungen eingeführt und festgelegt wurden. Das seitdem gültige offizielle Weinrecht richtet sich dabei nach der europäischen Verordnung zur Definition der "Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete". Zu dieser Kategorie gehören 19 Qualitätsweine (O.P.A.P.) und acht Qualitätslikörweine (O.P.E.), darunter alle Muscat-Weine (z. B. Rhodos, Limnos oder Samos). Neben diesen sehr aromatischen Weinen sind vor allem die in Makedonien und Thrakien produzierten Appellationsweine bekannt (Naoussa, Cotes de Meliton) sowie die Weine des Peloponnes (Nemea), von der Insel Kreta (Peza) und den Kykladen (Paros, Santorini). Die Flaschenweine werden mit einem nummerierten Etikett versehen, das ihre Herkunft bezeugt. Einige der griechischen Qualitätsweine tragen die Bezeichnungen Reserve und Grande Reserve. Diese gelten, sobald die Weine über einen bestimmten Zeitraum im Holzfass (Barrique) ausgebaut wurden. Die Reserve muss mindestens zwei (Weißweine) beziehungsweise drei Jahre (Rotweine) reifen. Für Grande Reserves sind für Weißweine mindestens drei Jahre, für Rotweine mindestens vier Jahre vorgeschrieben. Neben der Bezeichnung Qualitätswein wurden die beiden Kategorien Landwein (Topikos Oenos) und Tafelwein (Epitrapezios Oenos) eingeführt. Die Bezeichnung "Cava" ist für gelagerte Tafelweine zulässig. Sie müssen mindestens drei Jahre (Rotweine) im Keller des Erzeugers gereift sein. Nun nutzt jegliche Weintopographie, Qualitäts- und Herkunftsfestlegung zur Charakterisierung eines Weins nur sehr wenig, wenn die sinnliche Erfahrung fehlt.

Eine Rundreise in den Regionen um Drama (Adriani) und Thessaloniki (Epanomi) soll die fehlenden Sinneseindrücke einfangen und ergänzen. Hermann Hesse lobte einst den einfachen ehrlichen Landwein, einen der nicht mit starken Reizen aufwartet und Spezialgeschmäcke erzeugt, sondern einfach nur freundlich daherkommt, so gut nach Land und Erde und Himmel und Gehölz schmeckt. Hesses Lobgesang kommt ohne Zweifel direkt aus dem Herzen. Er wusste leichte und feine Lokalspezialitäten zu schätzen. Er war sich aber auch ebenso sicher, wenn bereits die Arbeit im Weinberg und Weinkeller beim Landwein schon so liebevoll und charakterstark ist, so müssen dann die besten Tropfen einfach himmlisch sein; Qualitätszweifel fänden hier keinen Nährboden.

In der Region etwas nordöstlich von Drama u m den Ort Adriani herum fügen sich Hesses Kriterien von einem Wein, der Land, Erde und Himmel in sich trägt, sozusagen zu einer Assemblage der besonderen Art zusammen. Das Land bietet für das Rebwachstum auf den langgezogenen, seichten Hügeln ein ideales Terroir, das eine Reihe von einheimischen und ausländischen Rebsorten trägt und ernährt. Die Lage zwischen Meer und der im Norden angrenzenden Gebirgsregion Falakron, zu deren Füßen der Fluss Nestos in einem langgezogenen südöstlich verlaufenden Bogen im Angesicht der Insel Thassos sich mit dem Meer vereint, bildet sich durch landwärts ziehende Winden ein frisches Klima aus, die dem Wein einen tiefen und belebenden Atem gönnen; es ist ein durch und durch mediterraner Atem. Im Hochsommer herrschen jedoch Winde vor, die aus Norden (Etesien) kommen. Dieses so genannte Etesienklima sorgt für trockene heiße Sommer und milde feuchte Winter. Im Sommer gewinnt der nach Norden verlagerte Hochdruckgürtel der Subtropen mehr und mehr Einfluss, wobei im Winter überwiegend die Tiefdrucktätigkeit der Westwindzone das Klima prägt. Aufgrund des unterschiedlichen Reliefs ist das Klima im Norden rauer als etwa auf der Peloponnes. Die Sommerperiode bringt tm Norden unterhalb von 700 m oft eine Dürreperiode, die zu einer Austrocknung des Bodens und in der Regel zueinem mehr oder weniger ausgeprägten Stillstand der Vegetation führt. Geologisch gesehen besteht Griechenland aus Kalkstein und Schiefergebirgen, die auch vielfach verkarstet (eine Folge des Kontakts mit kohlensäurehaltigem Wasser) sind. Das Tiefland hingegen besteht aus Sandstein und Sedimentgestein. Da Kalkstein sehr porös ist, entstehen dadurch viele unterirdische Wasserstraßen und Höhlen. Die Kalkstein- und Schieferbeschaffenheit des Bodens verleiht dem Geschmack des Weins einerseits den entsprechenden Charakter, die hinzukommende Sorgfalt und Zuneigung bei Anbau und Pflege der Reben andererseits die gebührende Größe. Der Boden, sagen die Franzosen, prägt den Wein. Doch welcher Boden den besten Wein ergibt, ist bisher noch nicht herausgefunden worden. Auf jeden Fall wird jedoch der erwähnte Charakter des Weins geprägt. Hierbei spielt insbesondere die mineralische Zusammensetzung des Bodens eine wichtige Rolle. Für die Chardonnay-Traube bietet beispielsweise ein kalkhaltiger Boden einen idealen Untergrund und trägt dazu bei, den Wein mit einem füllig-fruchtigen bis füllig-schrneichelnden Charakter und einer zurückhaltenden Säure auszustatten. Ebenso charaktervoll kommt die Assyrtiko-Traube daher, die in der Region urn Drama (Adriani) mit hohem Qualitätsmaßstab kultiviert und gekeltert wird.

Eine erhebende Kostprobe davon bieten die in der Region ansässigen Weingüter von Nikos und Costas Lazaridis. Der Wein erhält eine mineralische Note gepaart mit Lindenblüten- und Birnenaroma. Die Säure ist kräftig aber nicht überbetont. Ähnlich wie der Wein aus der Chardonnay-Traube präsentiert sich der Wein aus der Assyrtiko-Traube in einer goldgelben Farbe, wobei der Chardonnay mehr in ein Honiggelb nuanciert. Die um die Weingüter von Nikos und Costas Lazaridis kultivierten Reben ziehen sich über sanfte Hügelformationen hin und werden von einem relativ konstanten Mikroklima im Wachstum und Traubenreifung unterstützt.

Während des Besuchs in der Region im Spätsommer 2004 zeigte sich das Klima milde, ohne große Hitzeperioden und mit vereinzelten Regenfällen von Ende August bis Anfang September. Die Reifung der Trauben ging zwar langsam voran, es konnte jedoch vom 20. August bis in das erste Drittel des Septembers, für die roten Sorten sogar bis Anfang Oktober hinein, die Lese erfolgen. In der Region um Adriani war 2004 ein gutes Jahr, insbesondere für die weißen Rebsorten. Das Aroma hatte sich voll bis hin zu höchster Harmonie entwickeln können. Die Lese am 20. August begann mit Sauvignon Blanc, gefolgt von Chardonnay am 24. und Semillion am 27. August und endete am 14. September mit Assyrtiko. Die Charakteristika für die Rotweine bewegten sich in Richtung eines intensiven und stark fruchtigen Aromas, voller Frische, mit weichen Tanninen, was gute Voraussetzungen sind für einen außerordentlich gelungenen Jahrgang. Das Ergebnis der Barrique-Reifung kann hier mit hohen Erwartungen verbunden werden. Dies gilt insbesondere für die Sorten Merlot, wo die Lese am 24. August begann, gefolgt von Cabernet Souvignon am 18. September und schließlich von Syrah Mitte September bis Anfang Oktober.

Ein beständiges Qualitätsmerkmal bietet neben der sorgfältigen Kelterung der Anbau der Reben, die so genannte Bestockungsdichte. Die über die seichten Hügel sich hinziehenden Rebstöcke sind augenscheinlich nach neuesten Erkenntnissen des Weinanbaus angelegt. Die vielleicht wichtigste Frage eines qualitätsorientierten Weinanbaus ist, wie viele Rebstöcke pro Hektar gepflanzt werden sollen. Wissenschaftler sind sich darin einig, dass die Qualität des Weins nicht primär von einem niedrigen Traubenertrag pro Hektar Weinberg, sondern von einem niedrigen Ertrag pro Rebstock anhängt. Der Minderertrag pro Rebstock kann durch eine entsprechend große Zahl von Rebstöcken kompensiert werden. Auf einem Hektar stehen in den französischen Anbaugebieten beispielsweise oft 10000 Rebstöcke und mehr. Die Bearbeitung eines solchen Weinbergs ist aufwendig.
Für die herkömmlichen Traktoren stehen dann die Rebzeilen zu eng, so dass die Ernte per Hand erfolgt. Die dabei entstehenden höheren Kosten werden dann allerdings durch bessere Qualität durch bewusste Ertragsminderung wettgemacht. Aber nicht in Frankreich, sondern auch in einigen hochklassigen Anbaugebieten anderer Länder im mediterranen Bereich werden neue Weinberge wieder dichter bepflanzt als in der Vergangenheit. So auch in der besuchten Region um Adriani, wo man Bestockungsdichten von 4500 bis 10000 Rebstöcke pro Hektar findet. Die Rebzeilen verlaufen meist senkrecht zum Hang oder Hügel, damit die Wärme vqn unten noch oben steigen kann, oder quer zur Hauptwindrichtung, damit der Wind die gestaute Wärme nicht herausbläst. Die Anzahl der Drähte, an denen sich die Rebe hochranken soll, ist auf die gewünschte Größe der Laubwand und im Verhältnis zum Zeilenabstand zugeschnitten. Aus der Größe der Laubwand errechnet sich die maximale Anzahl der Trauben. Wie tief die Trauben schließlich hängen, ist ebenfalls genau vorauszuberechnen: so tief, dass das Laub keinen Schatten auf sie werfen kann, so hoch, dass die Bodenfeuchtigkeit nicht zu Schimmelpilzbildung führt. Auch das Erziehungssystem, der Düngergraben, die Auswahl der Clone einer Sorte, alles ist mathematisch genau auf die quantitativen und qualitativen Vorgaben abgestimmt.

Verlässt man die Regionen um Adriani und Drama mit ihren sanft dahingeschwungenen Hügeln und den überwiegend durch Agrarwirtschaft geprägten Landschaftsbildern und bewegt sich in Richtung Thessaloniki mit einem Schwenk auf den westlichsten Teil (Kassandra) der Halbinsel Chalkidiki, so gelangt man ca. 25 km südöstlich von Thessaloniki zu der Region Epanorni. Dort angekommen findet man Weinanbaukultur vom Feinsten.

Die Domaine Gerovassiliou bringt mit viel Wissen, Liebe zum Detail und Anspruch beste Resultate hervor. Hier sind es überwiegend die weißen Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Chardonnay, Viogener, Assyrtiko und Malaguzia, aber auch rote Sorten wie Cabernet Sauvignon, Petite Syrah und Merlot, die auf einem Areal von ca. 42 ha kultiviert werden. Sie stehen unter der Obhut eines durch und durch mediterranen Klimas, dessen Temperament manchmal durch eine leichte Seebrise vom nahe gelegenen Golf von Thermaicos her gezügelt wird. Die heißen Sommer sowie die sandige lehmige Bodenstruktur, die Wärme und Feuchtigkeit im natürlichen Wechselspiel zu speichern vermag, bringen Weine mit vollem Körper und ausgewogener Struktur hervor. Dadurch, dass die Weinberge der Domaine Gerovassiliou in unmittelbarer Nähe zum Meer liegen, darf der Wein die Herkunftsbezeichnung "Landwein aus Epanomie" tragen, wobei die Bezeichnung Landwein hier keinesfalls ein Synonym für "einfacher Wein" ist.

Der Beschreibung der genannten Weingüter ist sicher kein erschöpfender Beleg dafür, wie sehr sich Vielfalt und Qualität griechischer Weine in der Vergangenheit gewandelt und entwickelt haben. Es ist aber sehr wohl ein beispielhafter Beleg dafür, was unter Qualität, Sorgfalt und Anspruch an das Naturprodukt Wein in diesen Betrieben verstanden wird und zu verstehen ist. Es ist, wenn man so will, eine philosophische Haltung dahinter verborgen, die dem Wein tatsächlich eine eigene Seele zuspricht. Diese Haltung verlangt nach Wertmaßstäben, deren Befolgung eine wesentliche Voraussetzung für die Herstellung von charaktervollen, vielschichtigen und handwerklich exzellenten Weinen ist, die mehr und mehr auch aus Griechenland zu uns kommen. Die griechische Weinanbaukultur hat eine in die Geschichte weit hineinreichende Tradition, die immer auch mit Vielfalt verbunden war. Der römische Dichter Vergil bemerkte einst, dass es einfacher wäre, alle Sandkörneram Meer zu zählen, als alle Rebsorten zu benennen. Das mag im Großen und Ganzen auch heute noch zutreffen. In den Weinbergen Griechenlands findet man rund 300 verschiedene und zum Teil sehr alte Rebsorten. Sie sind der ganze Stolz der Winzer und auch ein Zeichen für die Ursprünglichkeit ihrer Weine. Den meisten Weinliebhabern und Liebhabern der griechischen Küche sind von dieser Vielfalt leider noch zu oft lediglich der Retsina oder Muscat aus Sarnos ein Begriff, der zwar auch sehr von den Griechen geschätztwird, aber eben bei weitem nicht den Weinreichtum Griechenlands dokumentiert.


Domaine Costa Lazaridi S.A.
66100 Adriani
Drama
Internet: www.domaine-lazaridi.gr
E-Mail: encrypted---aW5mb0Bkb21haW5lLWxhemFyaWRpLmdy

Domaine Gerovassiliou
57100 Epanomi
Thessaloniki
Internet: www.gerovassiliou.gr
E-Mail: encrypted---a2xpbWFAZ2Vyb3ZhNXNpbGlvdS5ncg==

Es wurden keine Bilder für das Keyword Weinstock gefunden.