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06. Die Totenorakel am Acheron und am Kap Tainaron

  2.372 Wörter 8 Minuten
2017-08-26 2017-08-26 26.08.2017 409 × gelesen

Das Nekromanteion am Acheron 

Die älteste, differenzierteste und zugleich eindrücklichste Schilderung einer Totenbefragung findet sich im Zentrum der Homerischen Odyssee (X, 488 ff.), als der Dulder Odysseus nach langer Reise auf den Rat der Zauberin Kirke hin beschließt, «aus des Hades Haus und der schrecklichen Persephoneia» den blinden Seher Teiresias herbeizurufen, um von ihm zu erfahren, wie er wieder in seine Heimat Ithaka zurückgelangen könne. Diesen Zugang soll er an einer Küste am Rand des Okeanos suchen, wo die drei Unterweltflüsse Pyriphlegeton, Kokytos und Acheron zusammenfließen, wo Pappeln und unfruchtbare Weiden den düsteren Hain der Persephone umgeben, und wo in der Mitte ein Felsen aufragt, in dessen Höhle sich der Eingang zur Unterwelt befindet.

Hier, inmitten dunstiger Nebel, hebt Odysseus mit seinem Schwert eine Grube aus, die eine Elle im Quadrat misst, opfert rund um die Grube Honig, Milch, süßen Wein, Wasser und Gerste für die Verstorbenen, fällt danach auf die Knie und verspricht den Toten die größte unfruchtbare Kuh und Teiresias den schönsten schwarzen Widder seiner Herde, falls er durch ihn wieder nach Hause zurückfände. Daraufhin schlachtet er selbst über der Grube ein weibliches schwarzes Schaf und einen Widder und fleht dabei zu den Seelen der Verstorbenen, bis die schattenhaften Gestalten herbeiströmen, um sich an dem frischen Opferblut zu laben; zuerst die jung verstorbenen Männer und Frauen, voller Trauer über das frühe Ende ihres Lebens, danach die Krieger mit blutigen Rüstungen und schließlich die Greise. Ihnen allen verwehrt Odysseus mit seinem Schwert den Zugang zur Labsal, damit die Seele des Teiresias zuerst ihre Opfernahrung erhält und ihm die gewünschte Auskunft geben kann.

Schon in der Antike hat man den Ort dieser Geschehnisse mit der Westküste des griechischen Mutterlandes identifiziert, in der Gegend, wo die Sonne untergeht und das Leben besonders beschwerlich und drückend sein soll. So heißt es bei Pausanias (I, 17,5): «Im Thesproterland gibt es auch andere Sehenswürdigkeiten, ein Heiligtum des Zeus in Dodona und die heilige Eiche des Gottes dort. Bei Kichyros liegt der sogenannte acherusische See und der Fluß Acheron. Es fließt dort der Kokytos, ein ganz und gar unangenehmes Gewässer. Homer scheint mir dies gesehen und es in anderen Gedichten gewagt zu haben, unter den Flüssen des Hades auch die Flußnamen der Thesproter einzutragen.» Die Thesproter hatten sich als einer der ersten griechischen Stämme um 2000 v. Chr. im heutigen Epirus niedergelassen und mussten sich nach der Ausbreitung der Molosser auf den Westepirus mit der dortigen Küstenregion beschränken. 

Auch Herodot berichtet von einer Befragung des Totenorakels der Thesproter am Acheronfluss (V, 92), als Periander, der Tyrann von Korinth an der Wende zum 6. Jahrhundert, die Seele seiner verstorbenen Gattin Melissa nach dem Ort eines verborgenen Schatzes fragen wollte. Doch statt der gewünschten Auskunft erhielt Periander einen Spruch, der ihn auf seine eigenen Missetaten nach dem Tode seiner Frau aufmerksam machte, und zwar auf solche, die nur er allein wissen konnte. Damit war zugleich die Zuverlässigkeit der Befragung unter Beweis gestellt, nicht wie bei Kroisos im Zusammenhang mit einer Prüfung der Orakel, sondern als unerfragter Beleg für die tatsächliche Erscheinung der Verstorbenen. Nachdem alles den Wünschen der Verstorbenen gemäß ausgeführt worden war, enthüllte sie ihrem Gatten schließlich den Ort des Verstecks.

In den Jahren 1958 bis 1964 und dann noch einmal 1976 bis 1977 wurde auf einem Hügel nördlich der Stadt Mesopotamos in der Nähe des Acheronflusses ein Heiligtum ergraben, bei dem es sich allem Anschein nach um das Totenorakel handelt, von dem Herodot berichtet. Nicht nur die eigentümliche Architektur des Komplexes, der keine Fenster, aber im Zentrum über drei Meter dicke Mauern besitzt, sondern auch eine Reihe von Statuetten der Unterweltsgöttin Persephone und des Kerberos (heute im Museum von Ioannina) haben diese Identifikation nahegelegt. Die ganze Anlage war bis zu diesem Zeitpunkt von der Erde des Hügels bedeckt, auf dessen Gipfel man zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine Kapelle des hl. Johannes errichtet hatte. Diese Kapelle steht noch heute auf den freigelegten Mauern des Heiligtums, als habe sie sich irgendwann einmal darauf niedergesenkt, und verleiht dem Ganzen ein etwas surreales Gepräge.

Die bislang ergrabene Anlage besteht aus einem zentralen, 22 x 22 Meter großen Gebäude über einer vollständig erhaltenen Krypta, an das sich im Osten, Norden und Westen weitere Räume angliedern. Der einzige schmale Eingang lag im Norden, von wo aus man zunächst in ein Areal um einen Innenhof kam, wo sich vermutlich die Wohnungen der Priester und der Bediensteten befanden, und das in der heutigen Gestalt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. stammt. Von dort aus gelangte man nach Osten in einen Bezirk, der sich mit auffällig lang gestreckten, aber auch quadratischen Räumen an die Nord- und Ostseite des zentralen Gebäudes anschmiegte. Hier vermutet man heute spezielle Räume für diejenigen, die sich im Prozess einer Befragung befanden und sich dafür wie beim Trophoniosorakel von Livadia (siehe den Artikel in neaFoni Juni 2016) besonderen Prozeduren zu unterziehen hatten. Der Zugang zum eigentlichen Zentralgebäude erfolgte dann von Süden her durch einen mehrfach rechtwinklig umknickenden Gang, der den Charakter eines kleinen Labyrinthes hat und drei massive Türen mit Eisenbeschlägen besaß, bevor man dann endlich hinter die drei Meter dicken Mauern in das Herz der Anlage gelangte. 

Dieses Gebäude stammt zwar erst aus dem Ende des 4. Jahrhunderts, seine Außenmauern wurden jedoch in altehrwürdiger Polygonalbauweise errichtet. Es ist streng quadratisch und im Innern in drei Schiffe geteilt, von denen die beiden seitlichen Schiffe noch einmal in drei quadratische Räume gegliedert sind. Dort sieht man noch heute die großen bauchigen Tonbehälter für Getreide, Bohnen und Lupinen, die wahrscheinlich für das Opfer und die Befragung benötigt wurden. Eine Reihe kleinerer Bronzeräder und Sperrräder, die sich auf der Nordseite des Mittelschiffs fanden, deutet der Ausgräber Sotirios Dakaris als Reste mechanischer Vorrichtungen zur Simulation von Geistererscheinungen, die er mit den mechanischen Vorrichtungen griechischer Theater vergleicht. Von dieser Annahme ausgehend schließt er, dass sich in diesem Bereich des Zentralraumes die – angeblichen – Totenbegegnungen ereignet haben sollen. Auch die Funde von Lupinensamen deutet Dakaris im selben Sinn als Hilfsmittel, um die gewöhnliche Wahrnehmungsfähigkeit zu beeinträchtigen und die Befrager für allerlei Suggestionen empfindlich gemacht haben sollen. Wieder einmal wird somit auf ziemlich dünner Basis die Jahrhunderte überdauernde Praxis eines hochangesehenen Heiligtums als fauler Zauber nahegelegt, ohne kritisch weiterzufragen, warum es denn dann noch einen eigenen aufwändig hergestellten unterirdischen Raum gebraucht hätte – in dem sich keinerlei vermeintliche Hinweise auf Betrügereien ausmachen ließen.

Diese «Krypta» ist ohne eigenes Fundament unmittelbar auf dem anstehenden Fels errichtet und dieser so weit in seiner natürlichen Form belassen, dass der Besucher noch heute auf dem unebenen Boden nur langsam den Raum durchqueren kann. Die insgesamt 15 Rundbögen, die den Raum in gleichmäßigem Rhythmus überspannen, sind aus Porosstein und sehr sorgfältig gearbeitet, so dass die Fugen stets exakt an denselben Stellen hintereinander stehen und der Raum dadurch aus der Perspektive des Besuchers seine Längsrichtung behält. Obwohl die Bögen erst aus dem 4. Jahrhundert stammen, vermutet der Ausgräber in diesem Raum eine viel ältere, vielleicht sogar prähistorische Anlage. Wenn irgendwo, so dürfte sich hier das erste und älteste Zentrum des Orakels, die ursprüngliche Kulthöhle, befunden haben, die wie so oft in späteren Epochen durch allmählich hinzukommende Architektur erweitert wurde.

Im zweiten Jahrhundert v. Chr. brannten die Römer im Zuge ihrer Eroberungen die Anlage nieder, aber schon bald darauf wurde der Hügel wieder besiedelt, ohne dass sich ein Hinweis auf die Fortführung des Kultes findet. Dabei ist die Verwandtschaft mit dem römischen Orakel am Averner See auffällig: So leitet sich die alte Bezeichnung «Aornos» für den inzwischen ausgetrockneten See unterhalb des Hügels von einer Gräzisierung des lateinischen Avernus her. In diesen «Acherusischen See» strömte der von Osten kommende Acheron, und aus dem See floss er weiter dem Meer zu und vereinigte sich dabei auf dem Weg mit dem Kokytos und dem Pyriphlegeton.

Eine Wanderung flussaufwärts den Acheron entlang kann noch heute zum eindrücklichen Erlebnis werden. Denn östlich von Glyki beginnt die enge und steile Acheronschlucht, die sich über eine Länge von 18 km in einem weiten Bogen durch die immer höher werdenden Felsen hinzieht. Am Beginn der Schlucht kann man ein stabiles Schlauchboot mieten, um zusammen mit anderen Gleichgesinnten stromaufwärts zu paddeln, oder aber man durchquert die Schlucht zu Fuß vom anderen Ende her, muss allerdings immer wieder streckenweise schwimmen, wenn das Wasser zu tief ist. Aber auch wenn man weder zum Schwimmen noch zum Paddeln aufgelegt ist, kann man immer noch von Westen her mehrere Hundert Meter weit durch das nur knietiefe Wasser die Schlucht hinaufwaten und bei schönem Wetter die unbeschreibliche Atmosphäre dieses Ortes genießen.

Dort findet man dann, kurz bevor es zu tief zum Waten wird, auf der linken Seite einen unterirdischen Zufluss von mehreren Metern Durchmesser, wo das kühle, kristallklare bis grünlich-graue Felsquellwasser aus der unergründlichen Tiefe hervorströmt. Und dort ist es, wo man ein eigenartiges Phänomen beobachten kann. Denn was man für gewöhnlich das Murmeln des Wassers nennt, steigert sich an diesem Ort zu einem Geräusch, das so klingt, als hielten sich dort unten tatsächlich Menschen auf, die miteinander sprächen, als höre man dort unten in der Tiefe viele Menschen in einem kollektiven Austausch. Vielleicht ist das nur an besonderen Tagen unter besonderen Umständen so, aber mir schien bei meinem ersten Besuch der Schlucht und der gänzlich unerwarteten Erfahrung sogleich verständlich, weshalb man hier in dieser Gegend die Unterwelt als besonders nahe empfinden konnte, nicht nur wegen der weiter flussabwärts gelegenen Sumpflandschaft um das Nekromanteion, deren ungesundes, permanent malariaanfälliges Klima einen auch ungewollt sehr schnell ins Reich der Abgeschiedenen befördern konnte.

Das Totenorakel am Kap Tainaron

Die soeben geschilderte Situation in der Acheronschlucht hat manche Parallelen zu der möglichen Lage eines weiteren Totenorakels bei Phigaleia auf der Peloponnes, das aber anscheinend eher regionale Bedeutung hatte, weil es allein bei Pausanias (3, 17, 9) erwähnt wird. Denn unterhalb der antiken Stadt verläuft von Osten nach Westen die Nedaschlucht, wo der Fluss an einer Stelle, an der man später eine Kapelle errichtet hat, auf dramatische Weise in eine Höhle hinabstürzt, um erst Kilometer später wieder ans Tageslicht hervorzukommen. Neben diesen beiden Orakeln gab es in der griechischen Welt sonst nur noch das Totenorakel von Heraklea Pontica an der Südküste des Schwarzen Meeres sowie das Totenorakel am Kap Tainaron. Strenggenommen handelt es sich bei den Heroenorakeln ja auch um Totenorakel. Der Unterschied zwischen diesen und den Totenorakeln besteht lediglich darin, dass man bei Letzteren ganz verschiedene Verstorbene anrufen konnte, um von ihnen etwas über die Vergangenheit, die Gegenwart (wie bei Periander) oder die Zukunft (wie bei Odysseus) zu erfahren.

Wie das Nekromanteion vom Acheron befindet sich das Totenorakel vom Kap Tainaron (auch Kap Matapan) gewissermaßen am «Ende der Welt», in diesem Fall am südlichen Ende der Halbinsel Mani, zugleich der südlichste Ort auf dem europäischen Festland nach Gibraltar. Wer sich heute auf den Weg dorthin macht, wird nach vielen kurvigen Kilometern auf der ohnehin kargen Halbinsel Mani immer mehr den Eindruck eines echten «Land‘s End» bekommen, wo man nichts anderes mehr als Fels, Stein, Stürme, Einsamkeit, Verlorenheit, vielleicht sogar die sprichwörtliche Gottverlassenheit findet. Die wenigen Bewohner dieses kärgsten Landstriches, früher vor allem sesshaft gewordene Seeräuber, erzählen hierzu gern die Geschichte, dass der liebe Gott nach Erschaffung der Welt noch einen Haufen Steine übrig gehabt habe und sie dann dort abgeladen hätte.

Die älteste Erwähnung der Orakelstätte findet sich bei Pindar (Pyth. IV, 43-45), der den Ort als einen der Eingänge zur Unterwelt erwähnt. So soll Herakles an dieser Stelle den Höllenhund Kerberos an die Oberfläche gebracht haben. Das Heiligtum an der gut geschützten Psamathusbucht galt aber zugleich auch als Asylort, zunächst für Angehörige niederer Stände in Sparta. So könnte es sich bei den Namen auf den Fragmenten einer Inschrift aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. möglicherweise um freigelasse Sklaven handeln. Freilassung bedeutete hier wie in Delphi konkret die Übergabe an Poseidon als neuem Besitzer des Sklaven. Nach einer Zerstörung durch die Aitoler in der Mitte des 3. Jahrhunderts wurde das Heiligtum wiederaufgebaut und stieg im darauffolgenden Jahrhundert zu einem religiösen Mittelpunkt des lakedaimonischen Bundes auf.

Die antiken Autoren sind sich einig, dass es sich bei dem Orakel um ein Heiligtum Poseidons handelt, das der Meeresgott im Tausch mit dem Delphischen Orakel von Apollon erhalten habe. Während Thukydides (I, 231) eher nebenbei erwähnt, dass der Fragesteller sich dort selber eine Hütte vor dem Orakel baut, wo ihm dann der Geist erscheinen soll, ist Pausanias wieder derjenige, der die meisten Details über das Heiligtum überliefert, wenngleich es sich dabei erst um späte Einzelheiten handelt. Immerhin zeigt es, dass das Orakel zu seiner Zeit noch in Betrieb war. So heißt es dort: «An dem Kap (Tainaron) ist ein Tempel wie eine Höhle und davor eine Statue des Poseidon. […] An Weihegeschenken gibt es am Tainaron unter anderem eine Bronzestatue des Sängers Arion auf einem Delphin.» Außerdem soll innerhalb des heiligen Bezirkes das Grabmal des Demosthenes, des berühmten athenischen Redners, zu besichtigen gewesen sein (II, 33). Der eigentliche Orakeldienst wurde zu seiner Zeit durch eine jungfräuliche Priesterin gehalten. Im Unterschied zu Pausanias erwähnt Strabon (8, 5,1) einen Tempel des Poseidon in einiger Entfernung zu der Höhle – man darf wohl ergänzen, in welcher die eigentliche Begegnung stattfand.

Während man die Reste des Poseidontempels lange direkt neben der noch erhaltenen Höhle vermutet hat, werden sie heute den hellenistischen Fundamenten unter der postbyzantinischen Kapelle der heiligen Asomatoi zugeordnet, die sich auf einer leicht erhobenen Stelle westlich der Bucht befindet. Die Höhle, in welcher die Begegnung mit den Verstorbenen stattfinden sollte, indem der Fragesteller auf einem Altar sitze und in die Tiefe horche (Nepos, Pausanias 4,5), befindet sich heute nur wenige Meter vom Strand entfernt. Sie hat eine breite Öffnung und ist bei einer Höhe von drei Metern insgesamt nur etwa zehn Meter tief. Eigentlich kann man fast nicht von einer Höhle im engeren Sinne, sondern nur von einer Höhlung sprechen.

Reste von Mauerfundamenten deuten darauf hin, dass der Raum früher einmal gegliedert war. Heute ist er in weiten Teilen mit Gebüsch zugewachsen und hat viel von seinem einstigen Charisma eingebüßt. Auffällig ist dafür die eigentümliche Geologie an diesem Ort. So finden sich dort innerhalb des helleren Gesteins immer wieder dunkle Schlieren und Ströme, die so wirken können, als seien die Steine früher einmal in flüssigem Zustand gewesen oder von flüssigen Adern durchzogen. Eine Besonderheit, die vielleicht schon früh als deutlicher Hinweis auf die übernatürlichen Kräfte des Ortes und die besondere Wirksamkeit des Meer- und Quellgottes empfunden werden konnte.

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