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05. Heroenorakel - Die medizinischen Orakel von Oropos und Epidauros

2017-08-26 2017-08-26 26.08.2017 342 × gelesen 6 Minuten

Das Amphiareion von Oropos

Als der sagenhaft reiche Lyderkönig Kroisos sich anschickte, die hellenischen Orakel auf die Probe zu stellen (vgl. NeaFoni 8, 2015), schickte er seine Gesandten nicht nur zu den berühmten Apollonorakeln von Delphi, Abai, Didyma und ins Ptoiongebirge, sondern auch zur Orakelstätte des Heros Amphiaraos in Oropos an der Grenze zwischen Attika und Böotien. Herodot, von dem der Bericht stammt  (Hist. I,46), berichtet darüber hinaus, dass neben Delphi allein das Orakel von Oropos die richtige Antwort auf die nahezu unlösbare Prüfungsfrage des Herrschers gegeben habe. Gleichwohl wandte sich Kroisos mit der nächsten, berühmt gewordenen Frage, ob er die aufkommenden Perser angreifen sollte, schließlich an Delphi. Hätte er sich stattdessen an Amphiaraos gewandt, wäre sein Schicksal vielleicht anders verlaufen, denn von Delphi erhielt er einen zweideutigen Orakelspruch, dessen Fehldeutung ihn bekanntlich ins Unglück gestürzt hat.

Das Amphiareion von Oropos liegt landschaftlich schön in einem schattigen, duftenden Pinienwald, auf beiden Seiten eines Baches, der den Berg hinab nach Osten in Richtung des nur wenige Kilometer entfernten Meeres fließt. In der Antike hatte das Heiligtum neben dem der Stadt Oropos (heute Skala Oropia) noch einen eigenen kleinen, etwas südlich gelegenen Hafen namens Delphinion, was vielleicht damit zusammenhängt, dass der Ort spätestens seit dem vierten Jahrhundert v. Chr. vor allem als Heilort aufgesucht wurde, und die Kranken auf diese Weise nicht die Hafenstadt zu durchqueren hatten. Als Orakelstätte war das Heiligtum aber offenbar schon seit dem sechsten Jahrhundert v. Chr. überregional bekannt gewesen, wenn man Herodot glauben will.

Amphiaraos war den Griechen zunächst vor allem als einer der Feldherren bekannt, die am Bruderkrieg der «Sieben gegen Theben» teilgenommen hatten. Wer nach Delphi kam, und die heilige Straße zum Apollontempel hinauf schritt, konnte sein Standbild neben dem der anderen Feldherren im Weihgeschenk der Argiver bewundern. Was ihn allerdings von den übrigen Kämpfern unterschied, war seine Fähigkeit zur prophetischen Vorausschau, die ihm einst in Phlious auf dem Peloponnes zuteil geworden sein soll (Paus. II,6). Das war freilich kein Zufall, denn er war der Enkel des bereits in der Odyssee erwähnten Melampous aus Pylos, dem als Kind durch Apollon die Sehergabe geschenkt worden sei, der nach Herodot aber auch den Dionysoskult nach Hellas gebracht haben soll. Melampous war nicht nur der «bedeutendste Seher der griechischen Frühzeit» (Erika Simon), sondern zugleich Heiler, Sühnepriester und König über ein Drittel von Argos, daher ist es nicht verwunderlich, dass sein Nachkomme Amphiaraos auch an den Feldzügen seiner Heimatstadt teilzunehmen hatte. 

Es wird berichtet, Amphiaraos habe sich an dem Krieg um Theben nur widerwillig beteiligt, weil er den schlimmen Ausgang des Unternehmens bereits vorausgesehen habe. Und so habe ihn Zeus denn auf der Flucht mit seinem Viergespann, kurz bevor er von den nachsetzenden Feinden eingeholt worden wäre, in der geöffneten Erde verschwinden lassen, wie es auf einem der berühmten, von Philostrat beschriebenen Bildwerken dargestellt war. Amphiaraos wurde somit nicht als Sterbender, sondern bereits als Lebender durch die Gnade der Götter in das Jenseits versetzt, und dies begründete zunächst einmal seine Verehrung als gottgeliebter Held. Allerdings geschah dies nicht an dem Ort seiner «Rettung» und seines Verschwindens, der Pausanias zufolge zwischen Theben und Chalkis gelegen haben soll, sondern im Umkreis der Kadmeia, der Thebanischen Königsburg. 

Von dort scheint der Kult dann im 6. Jahrhundert an den heutigen Ort verlegt worden zu sein, was wohl damit zusammenhängen dürfte, dass es dort eine Quelle gab, aus der Amphiaraos wieder hervorgekommen sein soll, oder anders formuliert, an welcher er Menschen erschienen ist. Obwohl die Quelle heute nicht mehr fließt, ist ihr Ort durch spätere, vor allem römische Überbauungen, die das wahrscheinlich eher spärlich fließende Wasser aufgestaut haben, immer noch gut erkennbar. Pausanias berichtet, dass es verboten war, die Quelle für Reinigungen oder als Weihwasser zu benutzen. Statt dessen heißt es: «Wenn aber jemand auf Grund des Orakels von einer Krankheit genesen ist, wirft er ein silbernes oder goldenes Geldstück in die Quelle.» (I, 34,4)

Die heute noch sichtbare architektonische Gestaltung des Heiligtums mit Tempel, Altar, Quelle, Schatzhäusern, Stoa, Inkubationsräumen und dem bekannten Theater auf der Nordseite des Baches, Unterkünften und vielleicht auch Praxisräumen auf dessen Südseite, scheint erst relativ spät eingesetzt zu haben. Denn ursprünglich bestand der Besuch des Heiligtums und die Konsultation des Orakels im Wesentlichen darin, dass der Ratsuchende einen Widder zu opfern hatte, und sich zum Schlaf auf das frisch abgehäutete Widderfell legen musste, um dann im Traum die Begegnung mit Amphiaraos und die damit verbundene Weissagung zu erwarten. Dieser ausgesprochen naturnahe Kult dürfte wie in Dodona zunächst wohl nur sehr zurückhaltende architektonische Elemente besessen haben, einen Altar, einen Ort für Weihegeschenke, einige Räume für die Priester. 

Wie bereits erwähnt, ist das Heiligtum im vierten Jahrhundert dann von immer mehr Menschen aufgesucht worden, und hat sich dabei von einer allgemeinen Orakelstätte zu einer medizinischen Institution entwickelt, was durchaus auf anhaltende Heilungserfolge schließen lässt. In dieser Zeit wurde der Heilschlaf wohl nicht mehr in freier Natur, sondern in entsprechenden Räumen vollzogen, wo man das Fell auf eine feste Schlafstätte (kline) legte (Paus. 1,34,5). Als dann noch mit den Amphiareia musische Darbietungen und Wettkämpfe hinzutraten, von denen heute noch das erhaltene Theater zeugt, stieg der Ort endgültig zu einem Heil- und Kurort auf, der sich mit dem Asklepiosheiligtum in Epidauros vergleichen ließ, allerdings wesentlich kleiner, zurückgezogener, intimer und geschützter. 

Im Unterschied zu Epidauros bleibt es in Oropos auch im Sommer durch den Pinienwald immer schattig, und die Luft ist erfüllt mit dem kräftigen Koniferengeruch, im Frühling durchmischt mit Jasmin und dem süßlichen Aroma der Feigenbäume. Ein Ort, den noch heute allein durch seine natürliche Umgebung eine entspannende, beruhigende und besinnliche Atmosphäre durchzieht.  

Das Heiligtum des Asklepios in Epidauros

Heute wird das Asklepiosheiligtum in Epidauros auf der Peloponnes etwa 30 km östlich von Nafplio nicht primär als eine intime Orakelstätte, sondern mehr wie ein geräumiger Kurort betrachtet. Insbesondere das berühmte Theater vermittelt vielen heutigen Besuchern den Eindruck groß angelegter Festivitäten ähnlich den modernen Kurkonzerten. Diese Art von Kurbetrieb hatte sich im Laufe der Jahrhunderte nach und nach entwickelt und erreichte in hellenistischer und römischer Zeit ihren Höhepunkt. Den ursprünglichen Kern des Heiligtums bildete jedoch wie in Oropos ein Traumorakel, in welchem den Ratsuchenden der Heros im Tempelschlaf (enkoimesis) erschien, um ihnen entweder Rat zu geben oder aber, wie im Fall von Asklepios, selber Hand anzulegen. In Epidauros ist von einer ursprünglicheren Form der Traumvorbereitung, etwa unter freiem Himmel, nichts Näheres bekannt, dafür sind die Räumlichkeiten der Schlafhalle, des abaton zum großen Teil erhalten geblieben.

Asklepios war ein Heros mit einer noch weitaus wunderbareren Lebensgeschichte als Amphiaraos. Der Sohn des Apollon und der Jungfrau Koronis soll auf Anweisung des Gottes von Hermes aus dem Leib der sterbenden Mutter geholt worden sein, die angeblich dafür büßen musste, dass sie nach der Begegnung mit Apollon einen Sterblichen zum Gatten gewählt hatte. Ob das im Vergleich mit anderen Fällen der griechischen Mythologie, in denen Geliebte der Götter zugleich eine sterbliche Ehe geführt haben, plausibel erscheint, ist sicher nicht das Kriterium für die Beurteilung dieser Motive, bei denen es sich nicht um historische Ereignisse, sondern um mythische Bilder handelt: Wie Amphiaraos wird auch dieser Heros – allerdings noch als Ungeborener – auf dem sicheren Wege in die Unterwelt durch den Gott selbst «gerettet», und besitzt schon von seiner «Geburt» her einen ausgesprochenen Sonderstatus: Er ist durch Apollon nicht nur gezeugt, sondern sogar mit seiner Hilfe geboren worden. Sein Name Asklepios bedeutet auf Griechisch «herausgeschnitten», was nicht nur auf die Weise seiner Geburt zurück- sondern bereits auf ärztliches Tun vorausweisen kann. Nach seiner Geburt soll er dann auf Apollons Befehl von Chiron, dem ältesten und weisesten Zentauren, erzogen und in der Heilkunst unterrichtet worden sein. Seine Erfolge im Heilen waren so wunderbar, dass er schließlich sogar einen Toten wieder zum Leben erweckt haben soll – Grund genug für Hades, sich zu erzürnen und zu bewirken, Asklepios dafür selber aus dem Reich der Lebenden ins Jenseits zu befördern, von wo aus er jedoch auch fortan wirken durfte.

Im Unterschied zu den Vorgängen in Oropos besitzen wir über das Prozedere in Epidauros viel genauere Überlieferungen, von den gesammelten Inschriften am Ort bis zur satirischen Schilderung einer Nacht im Asklepiosheiligtum im «Plutos» (620) und den «Wespen» (122) des Aristophanes. Interessant dabei ist vor allem die Tatsache, dass die Heilung im Schlaf nicht etwa durch die Entwicklung der wissenschaftlich orientierten Medizin seit Hippokrates (460-370 v. Chr.) abgelöst oder gar bekämpft wurde, sondern beides sich offenbar parallel entwickelt und seine Blütezeit im vierten Jahrhundert v. Chr. durchlebt hat. In Epidauros war Asklepios offenbar schon im 5. Jahrhundert an die Seite Apollons getreten – der bereits lange vorher als Apollon Maleatas oberhalb des Asklepeions verehrt worden war –, da man erzählte, der göttliche Arzt sei an diesem Ort geboren worden. Das erste Apollonheiligtum geht dagegen auf einen König von Epidauros mit Namen Malos zurück.

Aus erhaltenen Inschriften über erfolgreiche Heilungen, die auf Stelen festgehalten und im Heiligtum ausgestellt wurden, lässt sich eine Menge über die Krankheiten, die Art der Heilung und  andere Details erfahren, von der Herkunft der Patienten bis zu den Schicksalen nach der Genesung. So eigenartig und für heutige Begriffe unglaubhaft so mancher dieser lapidar dokumentierten Heilungsberichte (iamata) auch scheinen mag: die Nennung des Namens und der Herkunft der Geheilten auf den öffentlich sichtbaren Stelen erlaubte zunächst jedem, die Erzählung als solche auch nachzuprüfen, so wundersam sie auch klingen mochte. Dabei mag sicher auch die moralische Wirkung bei der Auswahl der Berichte eine Rolle gespielt haben, wenn daneben auch über Ungläubige, Spötter, Lügner oder Diebe und deren Bestrafung durch den Gott berichtet wird.

Die Heilung selbst musste nicht unbedingt in Epidauros stattfinden; es wird sogar berichtet, dass jemand für eine andere Person den Heilschlaf im abaton vollzogen habe, um dort den Rat des Gottes zu erfragen. Möglich war sogar, dass gar kein Traum erfolgte, aber z. B. auf der Rückfahrt sich eine Schlange unter das Reisegepäck mischte und nachts zu dem Kranken kam. Die ungiftige, bis zu zwei Meter lange Äskulapnatter (elaphe longissima) war dabei nicht nur das heilige Tier des (Halb)Gottes, sondern konnte sowohl in Träumen als auch in der Realität als dessen Erscheinungsform fungieren und auf ganz unterschiedliche Weise heilen, durch Berührung, Lecken eines Geschwürs oder (bei einem stummen Mädchen) allein durch den unerwarteten Anblick. Daneben konnte aber auch ein Hund oder – in einem Fall – sogar eine Gans die übernatürliche Heilung in Gang setzen.

Geht man von den erhaltenen Stelen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. aus, waren die häufigsten Gebrechen, wegen denen man sich an Asklepios wandte, Augenleiden, Lähmungen und Probleme im Zusammenhang mit Schwangerschaften. Dabei musste man neben den notwendigen Opfern auch einen finanziellen Beitrag leisten, aber eine der Inschriften dokumentiert – vielleicht nicht ganz zufällig – immerhin eine Ausnahme, in der ein Knabe namens Euphanes für seine Heilung 10 Murmeln erfolgreich angeboten habe. Eine Begegnung im Traum verlief offenbar sehr unterschiedlich, denn Asklepios konnte, wenn er denn leibhaftig erschien, entweder ein Objekt im Körper oder einen Befall mit Parasiten selber entfernen, eine Medizin verabreichen oder aber auch einen mündlichen Befehl geben. Diese Umstände sind zusammengenommen auch der Grund dafür, dass die Einordnung des Asklepiosheiligtums unter die Sparte «Orakel» nur zum Teil zutrifft. 

Man darf sich den Betrieb in Epidauros sicher so vorstellen, dass Kranke auch mehrmals in der Schlafhalle nächtigen konnten, und sich gleichzeitig einer äußeren Behandlung unterzogen, die möglicherweise ebenso erfolgreich war wie der Heilschlaf. Im Museum der archäologischen Stätte kann man heute noch eine Reihe antiker medizinischer Instrumente sehen, die von solchen äußerlichen Behandlungen zeugen. Daneben fanden auch Theateraufführungen statt, die nicht nur der Entspannung, Ablenkung, Besinnung oder  Aufmunterung dienen sollten, sondern nach antiker Auffassung auch direkt mit Heilungsvorgängen in Verbindung gebracht wurden. So hat Aristoteles in seiner Poetik die seelischen Wirkungen des Dramas, phobos und eleos, die man lange mit «Furcht» und «Mitleid» übersetzt hat – also eine zusammenziehende (phobos) und eine empathische (eleos) Seelenbewegung – in ihrem Zusammenwirken als «Reinigung» (katharsis) bezeichnet, ein Begriff, der aus dem medizinischen Kontext stammt. 

Ein heutiger Besuch in Epidauros wird zwar vor allem durch den Eindruck des gewaltigen Theaters geprägt, aber auch die Erkundung der nördlich gelegenen Anlagen und der Ausflug zum Apollonheiligtum auf dem Kynortionberg, von dem aus man einen großartigen Blick auf die Heilstätte und ihre Einbettung in die Landschaft hat, lohnen sich. Während das Theater von Epidauros gegenwärtig durch Aufführungen antiker und moderner Theaterstücke immer wieder aufs Neue belebt wird, ist der – vermutlich aus Geldmangel eher schleppend vorankommende – Versuch, den rätselhaften Rundtempel (tholos) neben dem Abaton, von dem sich lediglich das Fundament und einige Teile des Oberbaus erhalten haben, mit herangeschafftem Marmor wieder nachzubauen, eher fragwürdig. Im modernen Sinn «ganzheitlich» mag uns dagegen der Spruch erscheinen, den man damals über dem Eingang zum Heiligtum lesen konnte: «Rein  muss sein, wer in den duftenden Tempel tritt; rein sein ist aber, heilige Gedanken zu haben.» 

22 Bilder für das Keyword Amphiareion gefunden.

Klepsydra, eine im antiken Griechenland gebräuchliche Wasseruhr – Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas war in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte. Klepsydra, a water clock used in ancient Greece – The sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos and attracted pilgrims to seek healing and oracular responses. Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Klepsydra, eine im antiken Griechenland gebräuchliche Wasseruhr – Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas war in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte. Klepsydra, a water clock used in ancient Greece – The sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos and attracted pilgrims to seek healing and oracular responses. Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Klepsydra, eine im antiken Griechenland gebräuchliche Wasseruhr – Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas war in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte. Klepsydra, a water clock used in ancient Greece – The sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos and attracted pilgrims to seek healing and oracular responses. Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attika wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen (Marmorsessel mit Inschrift des Priesters Nikon). The antique theatre in the sanctuary Amphiareion of Oropos in Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators (marble seat with inscription of the priest Nikon) Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attika wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen (Marmorsessel mit Inschrift des Priesters Nikon). The antique theatre in the sanctuary Amphiareion of Oropos in Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators (marble seat with inscription of the priest Nikon) Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attika wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen (Proskenion, der vorderste Bereich der Theaterbühne) The antique theatre in the sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators (proskenion, the front part of the stage). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attika wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen (Proskenion, der vorderste Bereich der Theaterbühne) The antique theatre in the sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators (proskenion, the front part of the stage). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attika wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen (Proskenion, der vorderste Bereich der Theaterbühne) The antique theatre in the sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators (proskenion, the front part of the stage). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attika wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen (Marmorsessel im Theater). The antique theatre in the sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators (marble seat in the theatre). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attika wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen (Marmorsessel im Theater). The antique theatre in the sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators (marble seats in the theatre). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attika wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen (Marmorsessel im Theater). The antique theatre in the sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators (marble seat in the theatre). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas war dem Kult des Heros Amphiaraos geweiht und in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte (Männerbad). The sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos in the late 5th century BC, attracting pilgrims to seek healing and oracular responses (men’s bath). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attikas war dem Kult des Heros Amphiaraos geweiht und in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte (Männerbad). The sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos in the late 5th century BC, attracting pilgrims to seek healing and oracular responses (men’s bath). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attikas war dem Kult des Heros Amphiaraos geweiht und in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte (Stoa, Halle). The sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos in the late 5th century BC, attracting pilgrims to seek healing and oracular responses (stoa, hall). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attikas war dem Kult des Heros Amphiaraos geweiht und in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte (Stoa, Halle). The sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos in the late 5th century BC, attracting pilgrims to seek healing and oracular responses (stoa, hall). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos in Attikas war dem Kult des Heros Amphiaraos geweiht und in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte (Stoa, Halle). The sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos in the late 5th century BC, attracting pilgrims to seek healing and oracular responses (stoa, hall). Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Bäder im Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas, das im 5. Jh. v. Chr. dem Kult des Heros Amphiaraos geweiht wurde und ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte war. Baths in the sanctuary Amphiareion of Oropos in East Attica, which was dedicated to the hero Amphiaraos in the late 5th century BC, attracting pilgrims to seek healing and oracular responses. Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas wurde im 5. Jh. v. Chr. der Verehrung und dem Kult des Heros Amphiaraos geweiht und war in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte. The sanctuary Amphiareion or Amphiaraos of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos in the late 5th century BC, attracting pilgrims to seek healing and oracular responses. Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas wurde im 5. Jh. v. Chr. der Verehrung und dem Kult des Heros Amphiaraos geweiht und war in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte. The sanctuary Amphiareion or Amphiaraos of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos in the late 5th century BC, attracting pilgrims to seek healing and oracular responses. Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
Das Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas wurde im 5. Jh. v. Chr. der Verehrung und dem Kult des Heros Amphiaraos geweiht und war in der Antike ein wichtiger Kurort und eine Orakelstätte. The sanctuary Amphiareion or Amphiaraos of Oropos in East Attica was dedicated to the hero Amphiaraos in the late 5th century BC, attracting pilgrims to seek healing and oracular responses. Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem aus dem 2. Jh. v. Chr. stammenden antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen. The antique theatre in the sanctuary Amphiareion or Amphiaraos of Oropos in East Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators. Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis
In dem aus dem 2. Jh. v. Chr. stammenden antiken Theater im Heiligtum Amphiareion bei Oropos im Osten Attikas wurden während des jährlichen Kultfestes die musischen Wettbewerbe ausgetragen. The antique theatre in the sanctuary Amphiareion or Amphiaraos of Oropos in East Attica was built in the 2nd century BC and provided seats for only about 300 spectators. Ο αρχαιολογικς χρος Αμφιρειο του Ωρωπο στην Αττικ, του 5ου αι. π. Χ. και ταν το μεγαλτερο στην αρχαα Ελλδα ιερ του χθνιου θεο και ρωα του ργους Αμφιαρου, μαντεο και θεραπευτριο. Dimitrios Pergialis