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KARTHEA - Eine antike Stadt auf der Wanderparadiesinsel Kea

  256 Wörter 1 Minute
2017-04-29 2017-07-31 29.04.2017 500 × gelesen

Karthea befindet sich im südöstlichen Küstenbereich der Insel Kea – die westlichste der Kykladeninseln – und war die wichtigste der vier Inselstädte in der Antike. Sie wurde in archaischer Zeit gegründet und bestand lange, bis zu Beginn der byzantinischen Periode. Wer in Karthea ankommt, hat den Eindruck, die Zeit sei stehengeblieben. Nichts erinnert an das 21. Jahrhundert, nicht einmal der Zugang. Karthea ist bis heute nur über den antiken steingepflasterten Fußweg von besonderer natürlicher Schönheit zu erreichen, der die Stadt mit den anderen Städten verband.

Die wichtigsten Monumente der Akropolis, deren Erhaltung und Aufrichtung bis heute fortgesetzt wird, sind: der Tempel der Athene (Ende 6./Anfang 5.Jhr), der Apollo-Tempel (530 v.Chr.), die Propyläen und das „Gebäude D“. Die Akropolis war umgeben von einer Schutzmauer mit mindestens sechs Eingängen und entsprechenden Türmen. Das Theater und ein Teil des Wasserversorgungsnetzes der Stadt wurden auch freigelegt. Im Archäologischen Museum, das sich in der Inselhauptstadt Ioulis befindet, werden Teile des Giebels des Tempels der Athene ausgestellt. Karthea kann man im ganzen Jahr besuchen.

Für Wanderer ist Kea ein Paradies auf Erden. Über eine Gesamtstrecke von 36 km erstreckt sich ein Straßennetz, von dem 65% mit Steinen gepflastert ist. Die meisten Wanderwege enden an einsamen Stränden. Alle Wege sind ausgezeichnet und die Routen nummeriert. Der Besucher genießt vor allem die wunderschönen Strände der Insel, aber auch die Eichenwälder, die große Flächen im Inland bedecken. Die südöstliche Seite der Insel wurde in das Programm NATURA 2000 aufgenommen.

Der Hafen Korissia ist nur 16 Meilen vom Festlandhafen Lavrion entfernt – Fahrzeit ca. 60 Minuten.