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AEGINA - Archäologisches Museum Aphaia Ägina

  401 Wörter 1 Minute
2016-08-18 2017-04-24 18.08.2016 3.758 × gelesen

Den Besuch einer der reizvollsten Ausgrabungsstätten Griechenlands, des Heiligtums der Aphaia – einer Tochter des Zeus, die sich vor den Nachstellungen des verliebten Minos auf Ägina verborgen hatte – sollte man im kleinen Museum beginnen, das südwestlich des Tempels links des Aufgangs steht.
Man sollte zunächst das Museum besuchen, da man hier außerordentlich instruktives Informationsmaterial in drei Sprachen (Griechisch, Deutsch und Englisch) zur Geschichte des Platztes und den beiden Vorgängerbauten des heute sichtbaren Tempels der „unsichtbar“ (altgr.: aphaia) gewordenen Göttin so wie zu ihren Mythen, den Giebelskulpturen und zu den historischen Ereignischen der Epoche findet, in der Ägina zu den mächtigsten Stadtstaaten der griechischen Welt gehörte.
Ein Holzmodel des Heiligtums, wie es sich um 490 v. Chr. darstellte, eine Rekonstruktion der Fassade des Tempels mit der ursprünglichen Bemalung und zwei Vitrinen mit Fragmenten des dritten und jüngsten Tempels sind zusammen mit dem erwähnten Informationsmaterial im ersten Saal ausgestellt.
Im zweiten Saal sieht man die Teilwiederherstellung des Ostgiebels des Tempels mit den Figuren des bogenschießenden Herakles und des verwundeten Kriegers (um 490 v. Chr.). Von diesen beiden Figuren ist nur der Oberkörper des Verwundeten original; die übrigen Gestalten aus dem Ost- und dem Westgiebel, in denen Episoden aus den Trojanischen Kriegen dargestellt sind, befinden sich seit 1813 in den Münchner Glyptothek. Der Ostgiebel zeigt den Zug des Herakles gegen Laomedon, den Könik von Troja, und der Westgiebel den von Homer besungenen Zug des Agamemnon gegen Priamos.
Auch die Figur der Athena in der Mitte des Giebels ist ein Abguss des in München befindlichen Originals. Gegenüber sieht man den Akroter des Giebels mit zwei eine Palmette flankierenden Koren und daneben den Firstakroter des Ostgiebels.
Die etwa 6 m hohe Teilwiederherstellung des zweiten Tempels, der um 570 v. Chr. aus örtlichem Kalkstein errichtet und um 510 v. Chr. durch eine Brandkatastrophe zerstört worden ist – Teile seines Materials sind zur Errichtung des heute sichtbaren Tempels wiederverwendet worden – ist außerordentlich eindrucksvoll. Der zweite Saal liegt in Höhe des Gebälks, und man sollte sich zu einem genaueren Studium in das Kellergeschoss begeben.
Hier sieht man u.a. bemalte Architekturfragmente, Fragmente aus dem Innern des älteren Tempels, Fragmente eines mit Triglyphen geschmückten Altars sowie in der Mitte des Saals eine Trommel und einen Teil eines Kapitells einer 12,5 m hohen archaischen Votivsäule, auf der eine Marmorsphinx aufgestellt war und die vor dem Tempel gestanden hat.


Copyright: Museen Griechenlands
Erevnites Edition
GR.OK.F.B.

Ausgrabungsstätte des Aphaia-Heiligtums
GR-18010 Ägina

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Das Archäologische Museum auf der Saronischen Insel Ägina wurde 1829 gegründet. The Archaeological Museum on the Saronic Island of Aegina was founded in 1829. Στο αρχαιολογικό Μουσείο της Αφαίας στην Αίγινα εκτίθενται ευρήματα από τον ναό της Αθηνάς Αφαίας, το άγαλμα του Ηρακλή, προερχόμενο από τον ναό του Απόλλωνα, καθώς και η Σφίγγα της Αίγινας. Dimitrios Pergialis
Das Archäologische Museum auf der Saronischen Insel Ägina wurde 1829 gegründet. The Archaeological Museum on the Saronic Island of Aegina was founded in 1829. Στο αρχαιολογικό Μουσείο της Αφαίας στην Αίγινα εκτίθενται ευρήματα από τον ναό της Αθηνάς Αφαίας, το άγαλμα του Ηρακλή, προερχόμενο από τον ναό του Απόλλωνα, καθώς και η Σφίγγα της Αίγινας. Dimitrios Pergialis
Das Archäologische Museum auf der Saronischen Insel Ägina wurde 1829 gegründet. The Archaeological Museum on the Saronic Island of Aegina was founded in 1829. Στο αρχαιολογικό Μουσείο της Αφαίας στην Αίγινα εκτίθενται ευρήματα από τον ναό της Αθηνάς Αφαίας, το άγαλμα του Ηρακλή, προερχόμενο από τον ναό του Απόλλωνα, καθώς και η Σφίγγα της Αίγινας. Dimitrios Pergialis