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DOXIPARA - Der Grabhügel von Mikri Doxipara in Evros

  1.449 Wörter 5 Minuten
2017-02-01 2017-02-02 01.02.2017 542 × gelesen

Der Bau von Grabhügeln in der Umgebung des antiken Thrakien begann in der prähistorischen Periode und dauerte bis zur späten Antike. Die Grabhügel befinden sich meistens auf Hügelspitzen oder auf anderen, einfach zu sehenden Lagen und sind von der Ägäis bis zur Donau sowie vom Schwarzen Meer und der Propontis bis Italien verbreitet. Die meisten sind im Zeitraum des Römischen Kaisertums gebaut worden und beinhalten Kremationen anerkannter und reicher Männer und Frauen. Einer dieser Grabhügel ist der am Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. südlich des Flusses Ardas gebaute, in der Lage Plutos zwischen den heutigen Dörfern Mikri Doxipara, Zoni und Chelidona der Gemeinde Kirpinos, im westlichen Teil des nördlichen Evros. Von dieser Lage aus kann man bis nach Ivailovgrad (Ortakioi) in Bulgarien sehen. Außerdem sind von einem nahe liegenden Platz, wenn die Luft klar ist, die große Moschee und die Häuser von Andrianoupolis (Edirne) zu sehen. Der Grabhügel hat einen Durchmesser von 60m und eine Höhe von 7,5 m. Er diente zur Kremationsbeerdigung der Mitglieder einer reichen Familie, die höchstwahrscheinlich der Grundbesitzer war.

Die Erforschung des Grabhügels von Mikri Doxipara-Zoni hat von der 19. Behörde für prähistorische und klassische Antiquitäten Thrakiens im September 2002 mit finanzieller Unterstützung des Kulturministeriums begonnen und wurde nach einer sechsmonatigen Unterbrechung im Sommer 2004 vollendet. Anlass für den Beginn dieser rettungsvollen Ausgrabung bildeten die gesetzwidrigen Gruben, die von Zeit zu Zeit in der Oberfläche des Grabhügels geöffnet wurden, die Entfernung von Erde während des Pflügen der Nachbarfelder und die Vielzähligen Teile verarbeiteten Marmors, die im nordwestlichen Teil zerstreut sind. Diese Marmorteile stammen wahrscheinlich von einem großen Denkmal aus Marmor, das auf der Spitze des Grabhügels stand.

Neben den Gruben, wo die Kremation der Toten stattgefunden hat, haben sich vierrädrige Wagen zusammen mit ihren Zugtieren enthüllt. Es handelt sich um Wagen, mit denen die Toten zum Begrabungsort transportiert worden sind. Die Art der Begrabung von Wagen und Zugtieren neben ihren toten Besitzern ist nicht nur in Thrakien, sondern an vielen Orten der Welt, sowohl Europa, als auch Asien, zu finden. Die Wagen und die Pferde bilden in diesem Fall Symbole der Anerkennung und des Reichtums ihrer Besitzer. An vielen Stellen im Grabhügel zerbrochene Gefäße, Asche und Knochen von Tieren, übrig gebliebene Gaben für die Götter entdeckt, welche die Begräbnisfeierlichkeiten während des Baus des Grabhügels bezeugen. Mit denselben Gaben versehen stehen zwei Gruben-Brennpunkte und die zwei rechteckigen Konstruktionen aus Mauerstein mit Asche und Teilen von Gefäßen da, die man im östlichen Teil des Grabhügels gefunden hat und die als Grabaltare dienten.

Die fünf Wagen wurden zusammen mit ihren Zugtieren in seichte Gruben gelegt. Bei allen sind die eisernen Achsen, der eiserne Beschlag der Räder, die Räderachsen, auch aus Eisen, sowie die restliche bronzene und eiserne Funktions- und Dekorationsausrüstung erhalten. Die Wagen werden in zwei Gruppen eingeteilt.
Die erste Gruppe befindet sich im westlichen Teil, nahe am Zentrum des Grabhügels. Die zwei Wagen dieser Gruppe stellen ein lebendiges Bild des Typs der vierrädrigen Wagen dar, da Abdrücke der hölzernen Teile, wie die Deichsel, die Speichen, von welchen jedes Rad 12 hatte, die Felge, und der hölzerne innere Kranz des Rads, erhalten sind. Die vier Räder sind von den Achsen abgebaut worden. Die Pferde befinden sich noch im Joch, das am Rand der Deichsel erhalten ist. Beeindruckend ist die Dekoration im hinteren Teil eines Wagens, mit bronzenen Banden, kleinen Scheiben und der Büste einer Frauengestalt. Beim anderen sind die Abdrücke des ganzen hölzernen Bodens des Kasten erhalten.

Die zwei Pferde der Nachbarbegrabung waren Ersatzpferde für die beiden Wagen. Erhalten sind bronzene dekorative Elemente des Zaumzeugs, gläserne Perlen und lederne Riemen vom Zaumzeug, welche mit kleinen bronzenen Nägeln dekoriert waren.

Sehr nah an dieser Gruppe von Wagen entdeckte man eine große viereckige Grube, in der ein Mann begraben wurde. Eine kleinere Grube war am Boden der großen geöffnet worden. Dort fand man verbranntes Holz und verbrannte Knochen des Toten sowie zwei bronzene Schilde, eiserne Speerspitzen, Schwerter aus Eisen, Gefäße aus Tonerde und gläserne Balsamarien. Die meisten Objekte, die zusammen mit dem Toten beerdigt waren, waren an die enge, östliche Seite der Grube gestellt worden. Es handelt sich hierbei um einen bronzenen Lampenhalter mit der Lampe und ihrer Basis, die aus drei Stützen in Form von menschlichen Füßen mit Sandalen und Beinschienen besteht, einen zusammenklappbaren Stuhl aus Eisen, bronzenes und aus Eisen gemachtes Werkzeug für die Entfernung von Öl vom Körper, bronzene Gefäße, ein Kamm aus Knochen, eine bronzene Laterne usw.

Die drei Wagen der zweiten Gruppe befinden sich im südöstlichen Teil des Grabhügels und ihre Position folgt dessen Peripherie. Die Wagen dieser Gruppe haben keine normale Gestalt, da die Pferde abgespannt wurden und die Achsen und Räder abgebaut worden sind. Reste oder Spuren vom Holz sind nicht erhalten, aber die Objekte aus Metall sowie das Gerüst der Pferde sind aufgrund der Zusammensetzung der Erde in guter Kondition erhalten. Neben den zwei Pferden des einen Wagens ist ein Hund begraben worden. Die Dekoration besteht aus bronzenen Bändern an der hinteren Seite des Kastens, aus bronzenen Komplexen auf dem Rand des Jochs mit Panthern und Mänaden und vielen anderen dekorativen Elementen.

Der zweite Wagen der Gruppe hat nur zwei Räder. Weil der Wagen sich sehr nah an der Peripherie des Grabhügels befand, ist es möglich, dass die zwei anderen Räder durch den Anbau des Nachbarfeldes zerstört wurden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser Wagen ein geschlossener gewesen ist, dessen Öffnungen mit Stoffen bespannt waren, wie die aus Eisen gemachten Stäbe, die Ringe zum Hochheben hatten, bezeugen.

Im letzten Wagen waren einige Objekte erhalten, die auf den Kasten gelegt worden waren und aus nicht bekannten Gründen nicht zusammen mit dem Toten begraben worden waren. Es handelt sich dabei um zwei bronzene Gefäße mit rundem Körper und Handgriffen, die an Masken von Silen enden und vier gläserne quadratische Gefäße, die in eine kleine hölzerne Kiste gestellt worden waren. Erhalten sind auch die Metallelemente des Gebisses und die Zügel der Pferde, das Äußere des Jochs, das aus Blei ist und viele andere bronzene und aus Eisen gemachte Ausrüstungsteile.

Zwischen dem ersten und dem zweiten Wagen dieser Gruppe fand man das „Begräbnis der Pferde“ mit drei Pferden. Im Schädel des einen Pferdes sind das aus Eisen gemachte Gebiss und die Zügel erhalten, so wie kleine bronzene Dekorationsscheiben. An anderen Stellen fand man gläserne Perlen und goldene dekorative bronzene Metallplättchen von den ledernen Zügeln. Zusammen mit den Skeletten wurden auch zwei in der Mitte von hölzernen Schilden stehende Scheiben gefunden, die eine aus Bronze, die andere aus Eisen. Die Pferde dieses Begräbnisses sind auf jeden Fall Ersatzpferde der drei Wagen der zweiten Gruppe.

Im östlichen Teil des Grabhügels, nahe an der zweiten Gruppe von Wagen, ist eine seichte, viereckige Grube entdeckt worden, in der ein Mann verbrannt worden ist. Gefäße aus Tonerde, aus Eisen gemachte Speerspitzen, bronzenes Werkzeug für die Entfernung von Öl vom Körper und eine bronzene Laterne sollten den Toten ins andere Leben begleiten.

Im nördlichen Teil des Grabhügels, nahe der Peripherie, entdeckte man eine Grube, die die Reste der Kremation einer Frau beinhaltete. Die Grube und die Kremation der Frau wurden nach dem Bau des Grabhügels gemacht. Die Objekte, die die Tote begleiten sollten, sind Gefäße aus Bronze, Balsamarien aus Ton und aus Glas, hölzerne kleine Kisten mit Schlössern aus Bronze, Ketten, ein Mörser aus Marmor mit zwei Stößeln in Form von gebogenen menschlichen Fingern, eine Kiste mit medizinischen Instrumenten oder Werkzeug zum Schminken, ein Lampenhalter aus Eisen, ein goldener Ohrring, Ringe aus Bernstein, Glas und wertvolle Steine. Ein goldenes Metallplättchen mit der Darstellung von der bewaffneten Aphrodite war die Dekoration eines gläsernen Ringes. Zwischen den Aschen hat man eine bronzene Münze von Perinthos gefunden, die in den Zeitraum von 102 und 114 n.Chr. gehört, als Trajan Kaiser war.

Die letzte Kremation wurde in einer Grube auf der Hügelspitze entdeckt und gehörte einem Mann. Zusammen mit den Knochen wurden viele Weihegaben an die Götter gefunden: Gefäße vieler Arten mit kunstvollen bronzenen Handgriffen, Gefäße aus Ton und Glas sowie Dinge, welche auch in den anderen Kremationen gefunden worden waren. Die Grube dieser Kremation wurde nicht erhalten, denn die Forscher mussten in die tieferen Teile des Grabhügels vordringen.

Diese beeindruckenden Kremationen, Wagen und Pferde bilden eine einzigartige Entdeckung in Griechenland. Der Besucher, der den Ort der Ausgrabung besuchen möchte, kann ihn durch Didimiteicho oder Orestiada erreichen. Von Didimiteicho folgt man dem Weg nach Kiprinos. In der Kreuzung nach Ladi biegt man rechts nach Chelidona ab. Nach Chelidona befindet sich bei der kleinen Kirche Ag. Kosmas Aitolos ein Wegweiser zur Ausgrabung und die Abzweigung zu einem Feldweg (1,7km), der zur Ausgrabung führt. Aus Orestiade kommend fährt man nach Valtos. Man nimmt den Weg links nach Chandras, Megali Doxipara und Mikri Doxipara. Von dort aus erreicht man den Wegweiser an der kleinen Kirche von Ag. Kosmas.

6 Bilder für das Keyword Mikri Doxipara gefunden.

Der Grabhügel von Mikri Doxipara in Thrakien hat einen Durchmesser von 60 m und eine Höhe von 7,5 m, er diente zur Kremationsbeerdigung der Mitglieder einer reichen Familie, wobei noch fünf Wagen zusammen mit ihren Zugtieren in die Gruben gelegt wurden. In the 2nd c. AD a large burial mound was built near Mikri Doxipara in Thrace, which served as a grave for the cremated remains of four members of a rich family, who were layed in four large pits together with five wagons, horses, and many burial objects. Στον Ταφικό τύμβο της Μικρής Δοξιπάρας-Ζώνης, βρέθηκαν υπολείμματα των καύσεων τεσσάρων ατόμων, τριών ανδρών και μιας γυναίκας καθώς και πέντε άμαξες με τα υποζύγιά τους να έχουν εναποτεθεί σε ρηχούς λάκκους. Diamantis Triantafilos
Der Grabhügel von Mikri Doxipara in Thrakien hat einen Durchmesser von 60 m und eine Höhe von 7,5 m, er diente zur Kremationsbeerdigung der Mitglieder einer reichen Familie, wobei noch fünf Wagen zusammen mit ihren Zugtieren in die Gruben gelegt wurden. In the 2nd c. AD a large burial mound was built near Mikri Doxipara in Thrace, which served as a grave for the cremated remains of four members of a rich family, who were layed in four large pits together with five wagons, horses, and many burial objects. Στον Ταφικό τύμβο της Μικρής Δοξιπάρας-Ζώνης, βρέθηκαν υπολείμματα των καύσεων τεσσάρων ατόμων, τριών ανδρών και μιας γυναίκας καθώς και πέντε άμαξες με τα υποζύγιά τους να έχουν εναποτεθεί σε ρηχούς λάκκους. Diamantis Triantafilos
Der Grabhügel von Mikri Doxipara in Thrakien hat einen Durchmesser von 60 m und eine Höhe von 7,5 m, er diente zur Kremationsbeerdigung der Mitglieder einer reichen Familie, wobei noch fünf Wagen zusammen mit ihren Zugtieren in die Gruben gelegt wurden. In the 2nd c. AD a large burial mound was built near Mikri Doxipara in Thrace, which served as a grave for the cremated remains of four members of a rich family, who were layed in four large pits together with five wagons, horses, and many burial objects. Στον Ταφικό τύμβο της Μικρής Δοξιπάρας-Ζώνης, βρέθηκαν υπολείμματα των καύσεων τεσσάρων ατόμων, τριών ανδρών και μιας γυναίκας καθώς και πέντε άμαξες με τα υποζύγιά τους να έχουν εναποτεθεί σε ρηχούς λάκκους. Diamantis Triantafilos
Der Grabhügel von Mikri Doxipara in Thrakien hat einen Durchmesser von 60 m und eine Höhe von 7,5 m, er diente zur Kremationsbeerdigung der Mitglieder einer reichen Familie, wobei noch fünf Wagen zusammen mit ihren Zugtieren in die Gruben gelegt wurden. In the 2nd c. AD a large burial mound was built near Mikri Doxipara in Thrace, which served as a grave for the cremated remains of four members of a rich family, who were layed in four large pits together with five wagons, horses, and many burial objects. Στον Ταφικό τύμβο της Μικρής Δοξιπάρας-Ζώνης, βρέθηκαν υπολείμματα των καύσεων τεσσάρων ατόμων, τριών ανδρών και μιας γυναίκας καθώς και πέντε άμαξες με τα υποζύγιά τους να έχουν εναποτεθεί σε ρηχούς λάκκους. Diamantis Triantafilos
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