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DELOS - Archäologisches Museum - UNESCO

2017-01-27 2017-04-24 27.01.2017 1.431 × gelesen 8 Minuten

Das Museum von Delos stellt ein einzigartiges Phänomen dar: Obwohl es eines der wichtigsten Museen Griechenlands ist, liegt es auf einer unfruchtbaren, unbewohnten Insel. Auf der Insel, auf der das Übernachten heute nur den Aufsehern gestattet ist, hat die Titanin Leto dem Zeus Apollon geboren. Auf der Flucht vor Hera, der rechtmäßigen Gattin des Zeus, rettete sich Leto auf diesen frei im Meer schwimmenden Granitfelsen, der Asteria genannt wurde.
Der sich hinter dem Mythos verbergende Beginn der Verehrung des aus dem ionischen Bereich stammenden Gottes Apollon ist gegen 1000 v. Chr. anzusetzen, als die Ionier nach der Einwanderung der Dorier begannen, die Inseln und im Osten gelegenen Küstengebiete zu besiedeln. Delos entwickelte sich langsam zu einem religiösen Zentrum, wo sich die Ionier versammelten, um den neuen Gott mit glanzvollen Festen zu feiern.
Während des 7. Und 6. Jhs. v. Chr. erlebte die Insel bis zu dem Zeitpunkt, als die Athener unter dem Tyrannen Peisistratos die Herrschaft übernahmen (um 540 v. Chr.), eine erste Zeit der Blüte.
Die Skulpturen, die in den ersten vier Sälen und auf der rechten Seite des fünften ausgestellt sind, stammen aus dieser Zeit. Diese Sammlung archaischer Plastik ist eine der größten Griechenlands und denjenigen auf der Athener Akropolis und aus dem Heraions von Samos fast ebenbürtig an die Seite zu stellen.
Im Athener Nationalmuseum sind zwei sehr wichtige Fundstücke von der Insel Delos ausgestellt, die man mit anderen Augen betrachten wird, nachdem man die Sammlung auf Delos gesehen hat. Es handelt sich um die Statue der Artemis, die älteste Großplastik Griechenlands, die von einer Frau namens Nikandre von Samos um 650 v. Chr. geweiht worden ist (Saal 7) sowie um die Nike des Bildhauers Archermos aus der Zeit um 550 v. Chr., das älteste Beispiel einer rund plastischen weiblichen Figur mit Flügeln (Saal 9).
Die archaische Sammlung setzt sich überwiegend aus Skulpturen zusammen, die die Einwohner Ioniens, vor allem von der Insel Naxos, im späten 7. Jh. v. Chr. und dann diejenigen von der Insel Paros während des 6. Jhs. v. Chr. im Heiligtum des Apollon geweiht haben.
Wenn man sich für die ersten Säle etwas mehr Zeit nimmt als gewöhnlich, wird man reich belohnt, wohnt man doch der Geburt der griechischen Großplastik bei. Nirgendwo sonst in Griechenland findet man so zahlreiche und bedeutende Statuen archaischer Zeit, wie in den ersten Sälen des Museums von Delos.
In der Mitte des ersten Saales sieht man in der Nähe des Eingangs eine dreieckige Basis einer Kuros-Statue, von der nur ein Fuß erhalten geblieben ist. Vorn auf der Basis erkennt man einen Widderkopf und auf den beiden schräg stehenden Flächen der Rückseite Gorgonenhäupter.
Die Statuen rechts (334, 4085, 333 und 4052) stammen aus Naxos und sind zwischen 650 und 600 v. Chr. aus dem lokalen grobkörnigen Marmors gearbeitet worden. Sie zählen zu den ältesten Beispielen des Kuros-Typus, der möglicherweise auf Naxos entwickelt worden ist. Aus der Zeit um 600 v. Chr. stammen auch die Löwen in Saal 4 und der kolossale Apollon, von dem sich zwei Fragmente des Körpers in der Westecke des Artemis-Heiligtums und ein Stück des linken Arms im Museum befinden.
Die beiden Kuroi links der Basis (1742, 4048) stammen aus dem mittleren 6. Jh. v. Chr. und sind Beispiele für die reife Phase der Bildhauerkunst der Naxier, die einige der schönster Werke ihrer künstlerischen Produktion nach Delos geweiht haben.
Von der Mitte des 6. Bis zum Beginn des 5. Jhs, v. Chr. übernehmen dann die Künstler der Insel Paros die Führung, denen auf ihrer Insel der Lychnites, einer der berühmtesten und transparentesten Marmore, als Arbeitsmaterial zur Verfügung stand. Sie übernehmen von den Naxiern den Kuros-Typus und entwickeln ihn weiter; sie verleihen ihm eine größere innere Kraft, einen athletischeren Körper und Bewegung, indem sie die Oberkörper leicht vor neigen und die Arme zurückführen.
Das älteste Beispiel dieses neuen Kuros-Typus im Museum ist rechts der Basis ausgestellt (4045). Aus etwas späterer Zeit stammen die Statuen, bei denen die Unterschiede zu den naxischen Stücken klar zu erkennen sind (4083, 4047, 1741).
Zu Beginn des 6. Jhs. v. Chr. erscheinen auf Paros die ersten, von Attika beeinflußten Koren-Statuen, wie diejenige in der Mitte des Saales rechts (4062). Sehr rasch bildet sich in den parischen Werkstätten ein neuer Koren-Typus heraus, wobei der Versuch der Künstler deutlich wird, unter den langen, reich gefältelten Gewändern Bewegung darzustellen. Die meisten dieser Koren (4067, 4065, 4063, 4064, 4068) stammen aus dem Heiligtum der Artemis, der Schwester des Apollon.
Ebenfalls von Paros stammen die Sphinx (583) und die Reiterstatue (4098) die zugleich zwei beliebte Weihgeschenktypen der reichen Städte in den großen Heiligtümern repräsentieren. Weihgeschenke waren auch die Löwinnenstatue (4105) und die Löwenstatue (4104).
Weitere bedeutende Statuen in den ersten Sälen sind die Sitzfigur der Hera (4069), die zusammen mit fünf weiteren Götterstatuen im archaischen Heiligtum der Zwölfgötter gefunden worden ist.
Nach 26 Jahrhunderten sind die Löwenstatuen, die Wahrzeichen der Insel, von ihrem Platz auf einer Terrasse oberhalb der Straße, die vom Skardana-Hafen zum Apollon-Heiligtum führte, im Jahre 1999 in den Saal 4 des Museums gebracht worden. Von den einstmals 16 Marmorlöwen, die gegen Ende des 7. Jhs. v. Chr. wahrscheinlich von den Naxiern dem Apollon geweiht worden sind, sind 5 vollständig und vier teilweise erhalten geblieben; ein weiterer mit ergänztem Kopf befindet sich heute in Venedig. Die 1,70 m hohen 1,5 t schweren Löwenbilder sitzen halb auf den Hinterbeinen, wodurch der vordere Teil der Körper und der Kopf besonders betont werden. Sie blickten nach Osten in Richtung auf den runden, heute trockengelegten heiligen See, an dem Apollon geboren worden war, und auf den Kynthos-Hügel, auf dessen Kuppe sich Heiligtümer für Zeus, Athena und Herakles erhoben. Der Transport der Löwen ins Museum und ihr Ersatz durch originalgetreue Kopien ist nach langjährigen Untersuchungen und Überlegungen beschlossen worden. Ein entscheidendes Argument war die Tatsache gewesen, dass bei Windstärke 8 die Oberfläche der Statuen aufgrund des vom Wind mitgeführten Chlornatriums, das von den Schaumkronen der Wellen stammt, alle 20 Minuten etwa 1 Gramm verlor.
Im Saal 6 erwartet den Besucher eine weitere bedeutende Skulpturensammlung aus klassischer Zeit. Die drei Athletentorsen aus Marmor stellen charakteristische Beispiele der parischen Plastik des frühen 5. Jhs. v. Chr. dar. Bei dem Diskuswerfer (4276) der wahrscheinlich ein Schabeisen hielt (4277), und dem Lanzenwerfer (4275) erkennt man deutlich den Versuch der Bildhauer, Bewegung darzustellen und die dritte Dimension zu erobern.
Am Ende des Saales sieht man die stark bewegte Gruppe mit Boreas und Oreithyia und zu ihren Seiten zwei eilende weibliche Gestalten. Die Gruppe stammt von der Spitze des Ostgiebels des Athener-Tempels, bei dem die beiden Eilenden als Seitenakrotere gedient haben. Die stark beschädigte Gruppe mit dem geflügelten Gott Boreas, der die Tochter des athenischen Königs Erechtheus raubte, als diese am Ilissos Blumen pflückte, überrascht durch ihre mutige Komposition. Sie ist zwischen 435 und 400 v. Chr. entstanden und ein charakteristisches Beispiel für die Entwicklung der griechischen Plastik nach der Errichtung des Parthenon (447-438 v. Chr.).
Die Meisten Fundstücke, die in den anschließenden Sälen 6-8 ausgestellt sind, stammen aus der zweiten Blütezeit von Delos. Vom Ende des 4. Jhs. v. Chr., als in Griechenland die Makedonen die Herrschaft übernahmen und Delos seine Freiheit zurückerhielt (314 v. Chr.), bis zur Zerstörung der Insel durch Mithridates, den König von Pontos (88 v. Chr.), entwickelt sich die Insel des Apollon von einem religiösen Zentrum zu einer der wichtigsten Handelsdrehscheiben des Mittelmeerraums.
Um 100 v. Chr. erreichte die inzwischen kosmopolitische Insel eine Einwohnerzahl von etwa 25.000: die Zuwanderer stammen vom griechischen Festland, aus Italien, Ägypten, Syrien, Phönizien und Palästina. In dieser Zeit wird auf Delos auch die erste jüdische Synagoge errichtet.
Die in diesen drei Sälen ausgestellten Funde aus Hellenistischer Zeit spiegeln die Lebensweise und den Geschmack der reichen Delier wider, die als Händler, Schiffsausrüster, Bankiers und Makler tätig waren. Natürlich brachten die Zuwanderer ihre Religionen mit, was zu einem schrittweisen Niedergang der Apollonverehrung führte. Rund um sein Heiligtum entstanden neue Heiligtümer (in denen z.B. die syrischen Gottheiten Atargatis und Adados verehrt wurden), aber auch profane Gebäude, deren Namen den Leser beim ersten mal eher verwirren, wie das Vereinhaus der Poseidoniasten aus Berytos (Beirut) und die Agora der Kompetaliasten (das dem Verein der römischen Freigelassenen und Sklaven gehörte, die die Laren der Wegkreuzungen – die compita – als Schutzgötter verehrten).
Nach Betreten von Saal 6 sieht man links ein Weihrelief aus dem 2. Jh. v. Chr. mit der archaistischen Darstellung von vier nach links schreitenden Gottheiten mit ihren Attributen (Hermes mit dem Kerykeion, Athena mit Helm und Lanze, Apollon mit Pfeil und Artemis mit Fackel und Bogen).
Die auf den linken Seite aufgestellten Skulpturen sind im Bereich des Theaters gefunden worden. Als erstes sieht man die Statue der Leto im Typus der Eirene des Bildhauers Kephisodot (4127); es folgen Artemis mit Resten roter Bemalung auf dem Haar, den Augen und den Lippen (4126), Apollon Kitharödos, der mit der erhaltenen linken Hand eine Kithara hielt (4125), eine weibliche Statue mit einem kunstvollen Peplos, die wahrscheinlich Artemis darstellt (4128) und Tyche (4129).
Die nackte Statue des Apollon (4135) ist im Haus der Masken gefunden worden, das nach den zehn auf einem der Fußbodenmosaiken dargestellten Masken der Neuen Komödie benannt worden ist, die das Theater in hellenistischer Zeit beherrscht hat.
Danach sieht man eine kleine Figur der Aphrodite, deren Stil an Praxiteles erinnert (4157), einen weiblichen Kopf und drei Musen. Die erste von ihnen, Polymnia, die sich gegen einen Baum lehnt (351), stammt aus dem Haus des Dionysos, das man bei einem Rundgang durch das Grabungsgelände wegen seines ausgezeichneten Fußbodenmosaiks unbedingt besuchen sollte. In der Mitte dieses Mosaiks, eines der schönsten aus hellenistischer Zeit, ist der einen Efeukranz tragende Dionysos auf einem Panther reitend dargestellt, der einen Kranz aus Weinblättern und Trauben um den Hals trägt. Vor dem großen Mosaik sieht man eine Statue der jagenden Artemis, die sich anschickt, dem Hirsch den Todesstoß zu versetzen (449, Artemis Elaphibolos).
Es folgen die Muse Terpsichore (4132) und die Sitzfigur einer weiteren, nicht benennbaren Muse (4131).
Den Abschluss der linken Saalseite bilden die Statue eines Mädchens mit einer Taube und eine kopflose Figur, deren Peplosgürtel mit einem sog. Heraklesknoten gebunden ist und die wahrscheinlich Artemis darstellt (410).
Die gesamte Nordwand des Saales nimmt eines der großformatigen Exponate aller griechischen Museen ein, das 5,15 x 4,40 m große Fußbodenmosaik aus dem in der Nähe des Heiligen Sees gelegenen hellenistischen Hügel-Haus. Auf dem Mittelbild sind Athena mit ihrer Lanze und Hermes mit einer Chlamys über der Schulter dargestellt; er trägt geflügelte Sandalen und hält das Kerykeion in der Rechten. Er wendet sich einer nicht benennbaren weiblichen Figur zu. Wahrscheinlich ist hier der Mythos dargestellt, dem zufolge Hermes den kleinen Dionysos auf dem Berg Nysa den Nymphen übergibt.
In der Mitte der rechten Seite sieht man die Statue eines thronenden Gottes, wahrscheinlich des Dionysos, der einen Panther auf den Knien hielt, von dem nur der Schwanz erhalten geblieben ist. Die Statue des nackten Gottes wird von zwei Schauspielerstatuen flankiert, die den alten Papposilen darstellen und aus dem Stoibadeion stammen, dem Heiligtum des Dionysos, vor dem die riesigen Phalloi wieder aufgerichtet worden sind, die Kultsymbole des Gottes des heiligen Rausches darstellen.
Neben dem rechten Schauspieler stehen eine Herme mit einem Satyrkopf, eine Statue des nackten Gottes Pan, der auf der nach ihm benannten Flöte spielt, die eines weiteren Papposilen-Schauspielers mit dem kleinen Dionysos und eine weibliche Statue im Typus der Kleinen Herkulanerin, deren Vorbild von Praxiteles stammt und deren beste Kopie in der Vesuvstadt Herculaneum gefunden worden ist.
Im Saal 7 sind weitere Beispiele hellenistischer Plastik ausgestellt. Die einzige Ausnahme bildet die aus dem 4. Jh. v. Chr. stammende Herme aus dem Prytaneion gleich rechts hinter dem Eingang. In der Mitte des Saales ist eine fast weiblich wirkende Statue des Apollon aufgestellt. Er stützt sich mit dem linken Unterarm auf einen Baumstumpf und hat den rechten auf den Kopf gelegt. Der linke Fuß steht auf drei Galaterschilden, die vielleicht an die Niederlage der Galater beim Apollon-Orakel in Delphi zu Beginn des 3. Jhs. v. Chr. erinnern sollen.
Weiter hinten im Saal erhebt sich die 2,40 m große Statue des italischen Händlers Caius Ofellius Ferus, die auf der Agora der Italiker gefunden worden ist, einem zweistöckigen Gebäude, dem größten von Delos (48x68 m). Das Werk der Athener Bildhauer Dionysios und Timarchides (um 100 v. Chr.) greift einen Hermen-Typus aus dem 4 Jhs. v. Chr. auf.
Auf der linken Seite stehen die Statuen eines reichen delischen Ehepaars, der Kleopatra und des Dioskourides. In ihrem für die hellenistische Zeit charakteristischen Haus sind heute getreue Kopien dieser Statuen aufgestellt.
Links neben Kleopatra stehen eine zylindrische reliefartige Basis mit den Darstellungen eines Helms, eines Schwertes und zweier Beinschienen sowie ein Kopf von einer Kolossalstatue aus dem Dodekatheon, einem in archaischer Zeit gegründeten Heiligtum der zwölf Götter des Olymp. Der Kopf stammt allerdings erst aus dem 3 Jh. v. Chr. und stellt Alexander den Großßen oder den Makedonenkönig Demetrios Poliorketes dar, der 314 v. Chr. Delos die Freiheit zurückgegeben hat.
Die hellenistische Sammlung endet im kleinen Saal 8 mit einigen Porträtköpfen und –statuen reicher delischer Bürger, vor allem von Römern. Außerdem sieht man einige marmorne Grabstelen, darunter eine 1,80 m hohe, auf der zwei Gestalten dargestellt sind, die von einer Verstorbenen Abschied nehmen.
Die Blüte der Insel in hellenistischer Zeit spiegelt sich nicht nur in den zahlreichen Skulpturen der soeben gesehenen Säle, sondern auch in den zahllosen Funden von Gegenständen des täglichen Lebens wider, von denen eine Auswahl in Saal 9 zu besichtigen ist. Die Zahl der Votivgaben wäre sicher weit höher, wenn diese Blüte auf dem Kult basiert hätte; dass hierbei dagegen der Handel die Hauptrolle gespielt hat, zeigen die Funde deutlich.
Rechts steht eine Vitrine mit zahlreichen Marmorstatuetten verschiedener Gottheiten, die in Wohnhäusern gefunden worden sind. Einige besaßen, wie heute in den griechischen Häusern die Ikonen, religiösen Charakter, andere dienten lediglich der Dekoration. Neben der Vitrine steht eine Bank aus dem Gymnasion, über der fünf Mosaiken angebracht sind. Auf einem von ihnen ist der thrakischer König Lykourgos dargestellt, der Ambrosia, die Amme des kleinen Dionysos, bedroht, die jedoch in einen Weinstock verwandelt wird. Drei andere zeigen Tauben vor einem ockerfarbenen Hintergrund.
In der Mitte des Saales steht ein runder Tisch aus schwarzem Schiefer, der mit eingeritzten Blüten, Früchten, Vögeln und geometrischen Ornamenten geschmückt ist. Gegenüber sind ein marmornes Flüssigkeitsmaß mit fünf unterschiedlich großen Höhlungen. In der Ecke sieht man ein Holzkohleherd aus Terrakotta, auf dem vier auf unterschiedlichen Ebenen stehende Kochgefäße erhitzt werden konnten.
In Saal 10 sind weitere Tongefäße und Werke der Kleinkunst ausgestellt, wie Täfelchen aus Elfenbein (Vitrine 1), die zu den ältesten Funden, 14.-13. Jh. v. Chr., auf Delos zählen. Zu den besonders beachtenswerten Kleinfunden aus dem Artemision zählen das Elfenbeintäfelchen mit der geritzten Darstellung eines einen Greifen reißenden Löwen (7075) und ein weiteres, 10 cm langes, dessen Relief zwei Löwen zeigt, die einen Hirsch anspringen (7073).
Bisher ist keine einzige Töpferwerkstatt auf Delos entdeckt worden, und in der Tat sind alle Tongefäße importiert, und zwar vor allem von Paros, Rhodos, Chios, Korinth und Athen. Sie sind ins 7. Und 6. Jh. v. Chr. zu datieren.
In der reichen Keramiksammlung dieser Vitrinen sind fast alle bekannten Gefäßtypen vertreten. Die Sammlung enthält einige Meisterwerke der antiken griechischen Vasenmalerei, wie das korinthische Alabastron (6192) mit der Darstellung einer geflügelten Göttin (Potnia Theron), das rhodische Tontäfelchen mit der Resette (6014), die reich bemalte Oinochoe (6002) und eines der ältesten Fundstücke von Delos. Es handelt sich um ein Elfenbeintäfelchen mit der Darstellung eines nackten, nach rechts schreitenden Kriegers mit zurück geneigtem Kopf. Er hält einen achtförmigen Schild, der fast so groß ist, wie er selbst. Es ist ins 14. Oder 13 Jh. v. Chr. zu datieren und stammt vermutlich von Zypern (7069).
Die Ausstellungsstücke im letzten Saal des Museums (11) stammen überwiegend aus hellenistischer Zeit wie die nackte Poseidon-Statue, eine Kopie nach einem bekannten Vorbild aus der der Werkstatt des Lysipp, und einer Aphrodite-Statue im Typus der Anadyomene.
Im selben Saal hängt eine Karte der in hellenistischer Zeit bekannten Welt; die darunter ausgestellten unverzierten Spitzamphoren dienten zum Transport flüssiger Waren von und zu den Häfen, die ebenfalls in die Karte eingetragen sind.

Copyright: Museen Griechenlands
Erevnites Edition
GR.OK.F.B.

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Kykladeninsel Delos - Der international ausgezeichnete Fotograf Reinhard Kemmether bereist seit 1995 für sein Projekt die griechischen Inseln, dort verzaubern ihn das Licht und auch der Schatten, was er in Schwarz-Weiß-Aufnahmen festhält. Cyclades island of Delos - The internationally renowned photographer Reinhard Kemmether has been travelling to the Greek islands for his project since 1995, the light and also the shadow enchant him there, which he captures in black-and-white photos. Reinhard Kemmether
Ludwig Ross: Reisen auf den griechischen Inseln des ägäischen Meeres, Erster Band - Syros, Tenos, Delos, Rhenäa, Naxos, Paros, Jos, Thera, Therasia, Anaphe, Kythnos, Keos, Seriphos, Syphnos, Pholegandros, Sikinos und Amorgos. Fines Mundi, Art. Nr. : Mit0034-01. Verlag
Die nur knapp 5 km lange Kykladeninsel Delos war in der Antike eine heilige Stätte für die Griechen, laut griechischer Mythologie gebar Leto dort die Zwillingsgötter Artemis und Apollo, 1990 wurde Delos von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. The Cyclades island of Delos was a sacred place for the Greeks in ancient times, according to Greek mythology the twin gods Apollo and Artemis were born there, today Delos is a UNESCO world heritage site. Η νσος Δλος, το ιερ νησ των Κυκλδων, γνεται απ τις αρχς του 10 αι. π. Χ., σπουδαο λατρευτικ κντρο του ιωνικο κσμου, και εναι μνημεο Παγκσμιας Πολιτιστικς Κληρονομις Unesco απ το 1990. Frank Möhn
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Die nur knapp 5 km lange Kykladeninsel Delos war in der Antike eine heilige Stätte für die Griechen, laut griechischer Mythologie gebar Leto dort die Zwillingsgötter Artemis und Apollo, 1990 wurde Delos von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. The Cyclades island of Delos was a sacred place for the Greeks in ancient times, according to Greek mythology the twin gods Apollo and Artemis were born there, today Delos is a UNESCO world heritage site. Η νσος Δλος, το ιερ νησ των Κυκλδων, γνεται απ τις αρχς του 10 αι. π. Χ., σπουδαο λατρευτικ κντρο του ιωνικο κσμου, και εναι μνημεο Παγκσμιας Πολιτιστικς Κληρονομις Unesco απ το 1990. Stathis Chionidis
Die nur knapp 5 km lange Kykladeninsel Delos war in der Antike eine heilige Stätte für die Griechen, laut griechischer Mythologie gebar Leto dort die Zwillingsgötter Artemis und Apollo, 1990 wurde Delos von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. The Cyclades island of Delos was a sacred place for the Greeks in ancient times, according to Greek mythology the twin gods Apollo and Artemis were born there, today Delos is a UNESCO world heritage site. Η νσος Δλος, το ιερ νησ των Κυκλδων, γνεται απ τις αρχς του 10 αι. π. Χ., σπουδαο λατρευτικ κντρο του ιωνικο κσμου, και εναι μνημεο Παγκσμιας Πολιτιστικς Κληρονομις Unesco απ το 1990. Stathis Chionidis
Marmorne Statuengruppe Aphrodite, Pan und Eros (Detail) von der Kykladeninsel Delos, um 100 v. Chr. – Das Archäologische Nationalmuseum in Athen zeigt 11 000 Objekte aus allen Regionen Griechenlands. Marble statue group Aphrodite, Pan und Eros (detail) from the Cyclades island of Delos – The National Archaeological Museum of Athens, the largest archaeological museum in Greece, shows 11 000 objects Το Εθνικ Αρχαιολογικ Μουσεο με 11. 000 εκθματα να απ τα σημαντικτερα του κσμου προσφρει στον επισκπτη να πανραμα του αρχαου ελληνικο πολιτισμο / Αφροδτη & Παν Dimitrios Pergialis
Marmorne Statuengruppe Aphrodite, Pan und Eros von der Kykladeninsel Delos, um 100 v. Chr. – Das Archäologische Nationalmuseum in Athen zeigt 11 000 Objekte aus allen Regionen Griechenlands. Marble statue group Aphrodite, Pan und Eros from the Cyclades island of Delos – The National Archaeological Museum of Athens, the largest archaeological museum in Greece, shows 11 000 objects. Το Εθνικ Αρχαιολογικ Μουσεο με 11. 000 εκθματα να απ τα σημαντικτερα του κσμου προσφρει στον επισκπτη να πανραμα του αρχαου ελληνικο πολιτισμο / Αφροδτη & Παν Dimitrios Pergialis
Marmorne Statuengruppe Aphrodite, Pan und Eros von der Kykladeninsel Delos, um 100 v. Chr. – Das Archäologische Nationalmuseum in Athen zeigt 11 000 Objekte aus allen Regionen Griechenlands. Marble statue group Aphrodite, Pan und Eros from the Cyclades island of Delos, – The National Archaeological Museum of Athens, the largest archaeological museum in Greece, shows 11 000 objects. Το Εθνικ Αρχαιολογικ Μουσεο με 11. 000 εκθματα να απ τα σημαντικτερα του κσμου προσφρει στον επισκπτη να πανραμα του αρχαου ελληνικο πολιτισμο / Αφροδτη & Παν Dimitrios Pergialis