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Sokrates (470-399 v.Chr.)

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2021-02-09 2021-02-09 09.02.2021

Rekonstruktionsporträt nach einer Marmorkopie im Nationalmuseum Neapel.

Zitate:

  • “Ich bin weder Athener noch Grieche, sondern ein Bürger der Welt.”
  • "Achtung verdient, wer vollbringt was er vermag."
  • "Alle Autorität, die ich besitze, beruht einzig darauf, dass ich weiß, was ich nicht weiß."
  • "Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."
  • "Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen."
  • "Glaubst Du, man könne in Bewunderung mit etwas verkehren, ohne es nachzuahmen?"
  • "Nichts ist ewig. Wenn Du dies begreifst wirst Du nicht zu viel feiern in der Freude und nicht zu sehr trauern im Leid."
  • "Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht."
  • "Wenn wir all unser Unglück auf einen gemeinsamen Haufen legten und dann jeder davon einen gleich großen Teil wieder an sich nehmen müßte, so würden die meisten Menschen zufrieden ihr eigenes Unglück zurücknehmen und davongehen."
  • "Wie zahlreich sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf."

Sokrates war einer der Begründer der philosophischen Dialektik. Er lehrte die Definition von Begriffen, die eine Annäherung an die Substanz der Dinge ermöglichten.
Für Sokrates ermöglichte die Tugend (für ihn: das Wissen) die Erfüllung der menschlichen Natur, und zwar durch Hinterfragen und Verbesserung des menschlichen Geistes.
Sein Freiheitsdrang störte, und seine Tötung war einer der tragischsten Momente in der Geschichte Athens. Seine Schüler gründeten philosophische Schulen unterschiedlicher Ausrichtung.

Aus dem Buch von Evi Sarantea
DAS GESICHT HINTER DEM MARMOR
Rekonstruktionsporträts berühmter Griechen
http://www.edition-kentavros.eu/