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SITIA - Archäologisches Museum

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2020-07-07 2020-07-07 07.07.2020

Das 1984 gegründete Museum von Sitia nimmt die zahlreichen Ausgrabungsfunde aus der Umgebung der Stadt auf; weitere befinden sich im Museum von Heraklion (Saal des Palastes von Zakros) und im Museum von Agios Nikolaos.
Wenn man das Museum an einem Arbeitstag besucht, kann man im Hof hinter dem Museum den Restauratoren und Konservatoren bei der Arbeit zusehen.
Die Ausstellung ist in einem großen Saal aufgestellt und in vier Einheiten gegliedert; die Themen jeder Einheit werden durch Tafeln in fünf Sprachen erläutert.
Nach dem Betreten des Saales zieht sofort die Goldelfenbeinstatuette in der Mitte des Saales die Aufmerksamkeit auf sich. Die 50 cm hohe Statuette ist aus zahlreichen Bruchstücken wieder zusammengefügt worden. Der seltene spätminoische Fund stammt aus Palekastro.
Hinter der Statuette werden in einer Pultvitrine Funde aus neolithischer Zeit präsentiert, darunter Steinbeile aus verschiedenen Gebieten des Verwaltungsbezirks Sitia und Bruchstücke handgemachter Keramik.
Die erste Einheit links des Eingangs hat das minoische Sitia zum Inhalt und enthält Funde aus früh- bis spätminoischer Zeit (2800-1100 v. Chr.).
In den Vitrinen 1 und 2 sieht man Funde, mehrheitlich Keramik, aus der frühminoischen Nekropole von Agia Photia, der größten bisher ausgegrabenen minoischen Nekropole, in der rund 250 Gräber untersucht worden sind.
Vitrine 3 enthält Votivgaben aus den Gipfelheiligtümern von Sitia. Die Gipfelheiligtümer bilden eine Eigentümlichkeit der minoischen Kultur: Sie sind auf Berggipfeln angelegt worden und haben zahlreiche Terrakottafiguren erbracht, die von den Pilgern der Gottheit geweiht worden sind. Im Verwaltungsbezirk Sitia sind zahlreiche Heiligtümer dieser Art entdeckt worden, unter denen diejenigen von Petsophas und Traostalos an der Ostküste sowie von Piskokephalo südlich der Stadt Sitia hervorzuheben sind.
In Vitrine 5 sind Funde aus Palekastro ausgestellt, wo eine komplette minoische Siedlung freigelegt worden ist. Das Gebiet ist bereits seit frühminoischer Zeit besiedelt gewesen, erreichte seine Blütezeit aber zwischen dem mittleren 16. und dem mittleren 15. Jh. v. Chr. Die Siedlung bestand aus neun Vierteln, die von einer Hauptstraße durchschnitten wurden; das hohe Niveau des Gemeinwesens bezeugt das Abwassersystem, an das alle Häuser angeschlossen waren. Unter den Funden ist besonders auf das Stierkopf-Rhyton hinzuweisen.
In Vitrine 7 sieht man Funde aus der minoischen Nekropole auf der dem heutigen Dorf Mochlos gegenüberliegenden Insel in Nordkreta, darunter ein Stier-Rhyton und eine mit menschlichen Gestalten geschmückte Pyxis.
Vitrine 8 enthält Funde aus der minoischen Siedlung auf der Insel Psiros, darunter eine mit Nautilus-Darstellungen bemalte Bügelkanne aus spätminoischer Zeit.
Zwischen den Vitrinen sind minoische Sarkophage aus den Nekropolen in der Umgebung von Sitia aufgestellt.
Die zweite Einheit ist dem Palast von Zakros gewidmet. Da die Funde der ersten Grabungskampagnen im Museum von Heraklion ausgestellt sind, vermitteln die hier ausgestellten allerdings kein vollständiges Bild.
Eindrucksvoll sind die großen Vorrats-Pithoi, die zur Lagerung von Lebensmitteln dienten, und die Weinkelter, die aus zwei Gefäßen besteht: Das Becken, in dem die Trauben mittels eines schweren Gegenstands gebrochen wurden, mündet in einen Ausfluss, an dem in irgend einer Form die Schalen und die Kerne ausgesiebt wurden.
In Vitrine 16 sieht man Tontäfelchen mit Zeichen der Linear A-Schrift, der Schrift der minoischen Paläste, die noch nicht entschlüsselt werden konnte; sie stammen aus dem Palastarchiv.
Die dritte Einheit hat das geometrische und das archaische Sitia zum Thema und enthält Fundstücke aus dem 9. bis zum frühen 5. Jh. v. Chr. Die Gefäße der geometrischen Zeit erkennt man sofort an den geometrischen Ornamenten, mit denen sie bemalt sind. Bedeutende Funde aus archaischer Zeit bilden die Relieftäfelchen mit Wagendarstellungen, die in einem archaischen Heiligtum der Stadt Sitia ans Licht gekommen sind (Vitr. 22). Die Gestalten erinnern an ägyptische Darstellungen; sie stammen aus dem 7. Jh. v. Chr., dem Beginn der archaischen Zeit; diese Phase wird aufgrund des sowohl in der Themenwahl als auch im Stil deutlicher östlicher Einflüsse als orientalisierende oder dädalische Zeit bezeichnet.
Die vierte Einheit behandelt die klassische und die hellenisch-römische Zeit. In den Vitrinen 23 und 26 sind Objekte aus der antiken Stadt in der Nähe des heutigen Dorfes Xerokampos ausgestellt; Vitrine 28 enthält Funde aus der hellenistischen Stadt Trypito bei Sitia. In dieser letzten Vitrine sieht man u. a. zahlreiche Münzen der Stadt, Keramik und Siegelabdrücke auf Henkeln lokaler Weinamphoren.
In Vitrine 25 sind Fundstücke aus dem antiken Leuke (dem heutigen Kouphonissi) zu sehen, einer heute unbewohnten Insel in der Libyschen See, die, wie die reichen Funde zeigen, in römischer Zeit von großer Bedeutung gewesen ist; die Stadt besaß große Wohnhäuser und ein Theater, in dem etwa 1000 Personen Platz fanden. Die beiden größten römischen Städte in diesem Gebiet, Itanos (nördlich von Vai) und Hierapytna (das heutige Ierapetra), stritten um den Besitz dieser Insel, die ein Zentrum der Purpurproduktion darstellte, des Farbstoffs, der in römischer Zeit zu einem derartigen Machtsymbol geworden war, dass unter Nero Purpurgewänder nur von Mitgliedern der kaiserlichen Familie getragen werden durften; Verstöße wurden mit dem Tode bestraft. Um die Bedeutung von Leuke besser verstehen zu können, sei angemerkt, dass zur Gewinnung eines halben Kilogramms Purpur 60.000 Purpurschnecken verarbeitet werden mussten, weshalb antiken Nachrichten zufolge, dieser Farbstoff mit Silber aufgewogen wurde.
Auf einem eigenen Sockel sieht man den Kopf einer überlebensgroßen Statue des Kaisers Hadrian, der vor Makry Gialos im Meer gefunden worden ist. Wichtig ist auch die Inschrift aus Itanos auf einer Grabstele, in der der Tod des Thennas, des Sohnes des Leon, beklagt wird, der an einer Krankheit gestorben und nicht ehrenvoll im Kampf gefallen war.
Im Vorraum des Museums sind minoische Sarkophage und im Hof größere Steinobjekte und Architekturglieder ausgestellt.

Archäologisches Museum
National Road Siteia-Piskokefalos, Τ.Κ. 72300, Siteia, Lasithi

Copyright: Museen Griechenlands
Erevnites Edition
GR.OK.F.B.
M. Str.

9 Bilder für das Keyword Kato Zakros Palast gefunden.

Der minoische Palast Kato Zakros an der Ostküste Kretas ist der kleinste der vier minoischen Paläste, die sich auf Kreta befinden und stammt aus der Zeit von 1600 bis 1450 v. Chr. The Minoan Palace of Zakros or Kato Zakros on the east coast of Crete is the smallest of the four Minoan palaces of Crete and dates back to 1600 - 1450 BC. Το ανάκτορο της Ζάκρου είναι το τέταρτο και μικρότερο σε μέγεθος της Μινωικής Κρήτης και βρίσκεται στην Κάτω Ζάκρο και είναι το μόνο ανάκτορο που το θησαυροφυλάκιο του έμεινε ασύλητο. Dimitrios Pergialis
Der minoische Palast Kato Zakros an der Ostküste Kretas ist der kleinste der vier minoischen Paläste, die sich auf Kreta befinden und stammt aus der Zeit von 1600 bis 1450 v. Chr. The Minoan Palace of Zakros or Kato Zakros on the east coast of Crete is the smallest of the four Minoan palaces of Crete and dates back to 1600 - 1450 BC. Το ανάκτορο της Ζάκρου είναι το τέταρτο και μικρότερο σε μέγεθος της Μινωικής Κρήτης και βρίσκεται στην Κάτω Ζάκρο και είναι το μόνο ανάκτορο που το θησαυροφυλάκιο του έμεινε ασύλητο. Dimitrios Pergialis
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Der minoische Palast Kato Zakros an der Ostküste Kretas ist der kleinste der vier minoischen Paläste, die sich auf Kreta befinden und stammt aus der Zeit von 1600 bis 1450 v. Chr. The Minoan Palace of Zakros or Kato Zakros on the east coast of Crete is the smallest of the four Minoan palaces of Crete and dates back to 1600 - 1450 BC. Το ανάκτορο της Ζάκρου είναι το τέταρτο και μικρότερο σε μέγεθος της Μινωικής Κρήτης και βρίσκεται στην Κάτω Ζάκρο και είναι το μόνο ανάκτορο που το θησαυροφυλάκιο του έμεινε ασύλητο. Dimitrios Pergialis
Der minoische Palast Kato Zakros an der Ostküste Kretas ist der kleinste der vier minoischen Paläste, die sich auf Kreta befinden und stammt aus der Zeit von 1600 bis 1450 v. Chr. vDer minoische Palast The Minoan Palace of Zakros or Kato Zakros on the east coast of Crete is the smallest of the four Minoan palaces of Crete and dates back to 1600 - 1450 BC. Το ανάκτορο της Ζάκρου είναι το τέταρτο και μικρότερο σε μέγεθος της Μινωικής Κρήτης και βρίσκεται στην Κάτω Ζάκρο και είναι το μόνο ανάκτορο που το θησαυροφυλάκιο του έμεινε ασύλητο. Dimitrios Pergialis
Der minoische Palast Kato Zakros an der Ostküste Kretas ist der kleinste der vier minoischen Paläste, die sich auf Kreta befinden und stammt aus der Zeit von 1600 bis 1450 v. Chr. The Minoan Palace of Zakros or Kato Zakros on the east coast of Crete is the smallest of the four Minoan palaces of Crete and dates back to 1600 - 1450 BC. Το ανάκτορο της Ζάκρου είναι το τέταρτο και μικρότερο σε μέγεθος της Μινωικής Κρήτης και βρίσκεται στην Κάτω Ζάκρο και είναι το μόνο ανάκτορο που το θησαυροφυλάκιο του έμεινε ασύλητο. Dimitrios Pergialis
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