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ATHEN AKROPOLIS - Akropolis-Festungsmauer

  340 Wörter 1 Minute 92 × gelesen
2019-04-26 2019-04-26 26.04.2019

Aufgrund ihrer Geomorphologie war die Akropolis seit prähistorischen Zeiten ein Zufluchtsort. Die erste, sogenannte "Zyklopenmauer" wurde in der mykenischen Zeit um 1200 v. Chr. Entlang des Hügels erbaut. Überreste dieser Mauer sind noch südöstlich der Propyläa sichtbar, ihr Verlauf kann jedoch ziemlich genau verfolgt werden. Im Nordwesten wurde in dieser Zeit auch eine gekrümmte Umfassungsmauer, die von Thukydides erwähnte "Pelargic" -Mauer, errichtet. Diese Mauer hatte mehrere Türen, daher auch der Name "enneapylon" (neunfach). Der Haupteingang der Festung befand sich auf der Westseite neben einer Bastei, die später den Tempel der Athene Nike stützte. Diese mykenische Mauer blieb mit geringfügigen Reparaturen und Änderungen bis 480 v. Chr. In Gebrauch, als sie von den Persern schwer beschädigt wurde.

Nach dem Abzug der Perser erhielten sowohl die Stadt Athen als auch die Akropolis neue Mauern. Die nördliche oder Themistokleanische Mauer war die erste, die aus Material der von den Persern zerstörten Monumente gebaut wurde. Nördlich des Erechtheions kann man die unvollendeten Marmortrommeln des Vor-Parthenon sehen, während weiter westlich Fragmente aus dem Gebälk (Gesimse, Triglyphen und Metope) aus dem Alten Tempel der Athene liegen. Die südliche oder Kimoneanische Mauer wurde nach dem Sieg bei Eurymedon 467 v. Chr. Unter Kimon errichtet. Der Bau der Mauer erforderte die Schaffung einer Terrasse am Südrand des Hügels. Es verwendete auch Baumaterial (Epistyle) aus dem Alten Tempel und dem Vor-Parthenon. Die Mauer blieb in Gebrauch und wurde ungefähr bis zur Höhe des Parthenon unter Perikles errichtet.

Nach der Heruler Invasion im dritten Jahrhundert nach Christus wurde eine weitere Mauer westlich der Propyläen errichtet. Von seinen beiden Toren nur das westliche, das sogenannte Beule-Tor steht bis heute. Die Akropolis wurde wieder zur Festung und wurde bis zum 19. Jahrhundert als solche genutzt. Eine andere Südmauer mit zwei Bastionen, den sogenannten Koulas, die im 19. Jahrhundert abgerissen wurden, und eine zweite, die sich im heutigen Belvedere befindet, wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Die südöstliche Ecke der Festungsmauer wurde ein letztes Mal nach dem Zweiten Weltkrieg repariert.

Übersetzung aus dem Griechischen
Ioanna Venieri, Archäologin
© http://odysseus.culture.gr/
Ministerium für Kultur & Sport

3 Bilder für das Keyword Mauer der Akropolis gefunden.

Die Akropolis gilt als das Wahrzeichen von Athen in Attika, auch „Heiliger Felsen“ genannt, die Stadtfestung gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der Unesco (Mauer der Akropolis). The Acropolis is the landmark of Athens in Attica, also called the “Sacred Rock“, the citadel was declared a World Heritage Site by the Unesco in 1986 (wall of Acropolis). Η Ακρόπολη των Αθηνών, ο επονομαζόμενος "Ιερός Βράχος", είναι ένας από τους πιο σημαντικούς αρχαιολογικούς χώρους στην Ελλάδα και βρίσκεται στο κέντρο της σημερινής Αθήνας Dimitrios Pergialis
Die Akropolis gilt als das Wahrzeichen von Athen in Attika, auch „Heiliger Felsen“ genannt, die Stadtfestung gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der Unesco (Mauer der Akropolis). The Acropolis is the landmark of Athens in Attica, also called the “Sacred Rock“, the citadel was declared a World Heritage Site by the Unesco in 1986 (wall of Acropolis). Η Ακρόπολη των Αθηνών, ο επονομαζόμενος "Ιερός Βράχος", είναι ένας από τους πιο σημαντικούς αρχαιολογικούς χώρους στην Ελλάδα και βρίσκεται στο κέντρο της σημερινής Αθήνας Dimitrios Pergialis
Die Akropolis gilt als das Wahrzeichen von Athen in Attika, auch „Heiliger Felsen“ genannt, die Stadtfestung gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der Unesco (Mauer der Akropolis). The Acropolis is the landmark of Athens in Attica, also called the “Sacred Rock“, the citadel was declared a World Heritage Site by the Unesco in 1986 (wall of Acropolis). Η Ακρόπολη των Αθηνών, ο επονομαζόμενος "Ιερός Βράχος", είναι ένας από τους πιο σημαντικούς αρχαιολογικούς χώρους στην Ελλάδα και βρίσκεται στο κέντρο της σημερινής Αθήνας Dimitrios Pergialis